Das Verhängnis von
Buchvorstellung und Rezension
Bibliographische Angaben
Originalausgabe erschienen 2010 unter dem Titel The Wild Zone, deutsche Ausgabe erstmals 2010 bei Goldmann.
- New York: Atria Books, 2010 unter dem Titel The Wild Zone. 368 Seiten.
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München: Goldmann, 2010.
Übersetzt von Kristian Lutze.
ISBN:
978-3-442-31205-4. 432 Seiten. -
München: Goldmann, 2012.
Übersetzt von Kristian Lutze.
ISBN:
978-3-442-47350-2. 416 Seiten.
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[Hörbuch] Köln: Random House Audio, 2010.
Gesprochen von Hansi Jochmann.
gekürzt.
ISBN:
3837104729. 6 CDs.
'Das Verhängnis' ist erschienen als
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In Kürze:
Ein eiskalter Thriller! Suzy Bigelow ist neu in Miami Beach, Florida – erst kürzlich ist sie mit ihrem Mann Dave, der als Arzt eine Anstellung in einer renommierten Klinik bekommen hat, hierher gezogen. Doch ihre Ehe ist nicht glücklich, denn Dave erweist sich zunehmend als Choleriker, der Suzy mit seinen unberechenbaren Wutausbrüchen das Leben zur Hölle macht. Eines Abends beschließt sie, in einer Bar einen Drink zu nehmen, um sich ein wenig abzulenken von ihren Sorgen. Schnell zieht die attraktive Unbekannte die Aufmerksamkeit von drei Männern auf sich, die am Tresen stehen – und plötzlich kommt einer von ihnen auf die Idee, eine Wette darüber abzuschließen, wer aus der Runde es schafft, Suzy noch am selben Abend zu verführen. Doch was zunächst beginnt wie ein harmloses Spiel, entwickelt sich mehr und mehr zu einer gefährlichen Gratwanderung – und schlägt schließlich um in eine wahrhafte Katastrophe.
Das meint Krimi-Couch.de: »Beziehungsroman als Krimi verkleidet«
Krimi-Rezension von Andreas Kurth überspringen
Jeff, sein alter Kumpel Tom und Jeffs Bruder Will sitzen in einer Bar, quatschen, trinken und halten Ausschau nach Frauen. Allein an einem Tisch sitzt Suzy. Sie ist noch neu in Miami Beach- erst kürzlich ist sie mit ihrem Mann Dave, der als Arzt in einer renommierten Klinik arbeitet, hierher gezogen. Ihre Ehe ist längst nicht mehr glücklich, denn Dave erweist sich zunehmend als Choleriker, der Suzy mit seinen unberechenbaren Wutausbrüchen das Leben zur Hölle macht. Eines Abends beschließt sie, in einer Bar einen Drink zu nehmen, um sich ein wenig abzulenken von ihren Sorgen. Und dabei erregt sie die Aufmerksamkeit der drei Männer. Sie wetten, wer von ihnen es als erster schafft, mit Suzy ins Bett zu gehen.
Doch was zunächst beginnt wie ein harmloses Spiel, entwickelt sich mehr und mehr zu einer gefährlichen Gratwanderung. Dave kommt ins Spiel, und da Suzy ihm nur ungenügende Erklärungen für die Bekanntschaft mit den drei Männern liefern kann, nimmt seine Gewalttätigkeit zu. Jeff, Tom und Will verstricken sich bei ihrer Hatz nach Sex mit Suzy immer tiefer in ihre eigenen Probleme – und so kommt es schließlich zu einem blutigen und dramatischen Finale. Außerdem gibt es ganz am Ende noch eine faustdicke Überraschung.
Es fällt schwer, diesen Roman von Joy Fielding tatsächlich als Krimi zu bezeichnen. Ein rund 400 Seiten dicker Wälzer – und die Action beginnt 20 Seiten vor Schluss. Nun ist Action keineswegs das einzige Qualitätskriterium, aber nur Seiten voller Belanglosigkeiten sind dann doch ermüdend. Denn vorher ist das Buch alles mögliche: Beziehungsroman, Gesellschaftskritik, Frauenroman, was auch immer – aber in meinen Augen eben kein Kriminalroman. Da wird ausufernd die problematische Ehe der Suzy Biggelow analysiert. Es geht um die Jugend von Jeff und Will, das schwierige Verhältnis der Halbbrüder zueinander. Die Gründe für Toms und Jeffs überraschende Meldung zur Army werden dargelegt, ihre problematische Zeit in Afghanistan, Toms unehrenhafte Entlassung – alles irgendwie interessant geschildert, aber die Spannung, die damit offenbar aufgebaut werden soll, will sich nicht einstellen. Für einen Psychothriller, bei dem die Action ja auch nicht im Vordergrund steht, plätschert die Handlung viel zu sehr dahin, es fehlen die wirklich überraschenden Momente.
Im Klappentext wird angekündigt, dass die ganze Sache in einer Katastrophe in einem Hotelzimmer endet. Aber muss man dafür 380 Seiten Anlauf nehmen? Joy Fielding ist eine durchaus gute Erzählerin, aber einen spannenden Kriminalroman stellt man sich doch etwas anders vor. Die letzten Seiten sind Spitze, aber warum zieht sich diese Spannung nicht durch das ganze Buch? Der gute und wirklich überraschende Schluss – nachdem zuvor fast alles vorhersehbar war – kann nicht alles heraus reißen, zeigt aber immerhin, dass Fielding eigentlich eine gute Schriftstellerin ist. Aber insgesamt ist das Buch enttäuschend. Wer diese Art zu erzählen und überaus langsam zum Punkt zu kommen mag, kann ja einen Versuch unternehmen, bis zum Ende zu lesen. Einfach ist das nicht.
Andreas Kurth, Dezember 2010
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| Sina zu »Joy Fielding: Das Verhängnis« | 02.01.2012 |
|---|---|
| Inge aus WW zu »Joy Fielding: Das Verhängnis« | 19.10.2011 |
| Julia zu »Joy Fielding: Das Verhängnis« | 27.09.2011 |
| Julia zu »Joy Fielding: Das Verhängnis« | 24.07.2011 |
| Ellidoro zu »Joy Fielding: Das Verhängnis« | 28.01.2011 |
| Bonny K zu »Joy Fielding: Das Verhängnis« | 19.01.2011 |
| Bibi zu »Joy Fielding: Das Verhängnis« | 11.12.2010 |
| Klaus S. zu »Joy Fielding: Das Verhängnis« | 11.12.2010 |
| annelinchen21 zu »Joy Fielding: Das Verhängnis« | 14.11.2010 |
| rosentot zu »Joy Fielding: Das Verhängnis« | 13.11.2010 |
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