Das Klingsor-Paradox von Jorge Volpi

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1999 unter dem Titel En busca de Klingsor, deutsche Ausgabe erstmals 2001 bei Klett-Cotta.
Ort & Zeit der Handlung: Deutschland, 1950 - 1969.

  • Barcelona: Seix Barral, 1999 unter dem Titel En busca de Klingsor. 508 Seiten.
  • Stuttgart: Klett-Cotta, 2001. Übersetzt von Susanne Lange. ISBN: 3-608-93066-3. 508 Seiten.
  • München: Goldmann, 2003. Übersetzt von Susanne Lange. 508 Seiten.

'Das Klingsor-Paradox' ist erschienen als Hardcover

In Kürze:

Das Klingsor-Paradox ist zugleich Wissenschaftskrimi und eine Geschichte der Quantenphysik, ein Thriller, der im Nazideutschland spielt, und eine Geschichte über den Zufall im 20. Jahrhundert, ein metaphysisches Spiel mit dem Leser und die Erzählung über die Verwandlung der Wahrheit in einer Zeit, in der Verrat und Ungewißheit herrschten. Zu der Zeit, in der in Berlin die Mauer fällt, erinnert sich der deutsche Mathematiker Gustav Links, der Aufstieg und Fall der Naziherrschaft miterlebt hatte, an sein Leben, das auf fatale Weise mit dem des Oberleutnant Francis P. Bacon verbunden ist, einem jungen nordamerikanischen Physiker, der nach Ende des Zweiten Weltkriegs eine wichtige Mission auszuführen hatte.

Ihre Meinung zu »Jorge Volpi: Das Klingsor-Paradox«

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T. Metz zu »Jorge Volpi: Das Klingsor-Paradox« 01.11.2006
Wer ist Klingsor, jene rätselhafte Person, die angeblich über die Finanzierung von wissenschaftlichen Sonderprojekten im Dritten Reich entschied? Diese Frage sowie das Paradox, dass alle (Physiker) Lügner sind beherrschen den Text. Der Roman gewährt Einblick in die wissenschaftliche Welt der 1920er bis 1940er Jahre und Fortschritte in der Quanten- und Atomphysik. Ebenso streift der Autor in oftmaligen Zeitwechseln die Nachkriegszeit in Göttingen sowie unter anderem das misslungene Attentat auf Adolf Hitler am 20.07.1944. Besonders auf den letzten 150 Seiten fesselte mich das Buch, das zu den besten gehört, das ich in den letzten Jahren in die Finger bekam. Ich kann es nur uneingeschränkt weiterempfehlen.
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Michael Engel zu »Jorge Volpi: Das Klingsor-Paradox« 16.05.2006
Nach über 500 Seiten, bleibt nichts als Ärger über ein Buch, das ich besser nach 100 Seiten abgehakt hätte. In den seltenen Fällen, in denen es der Autor schafft Spannung aufzubauen, unterbricht er sie wieder, um sich philosophisch/psychologischen Fragen zu stellen, die ihn hoffnungslos überfordern.
Besonders peinlich ist die plumpe Art die Volpi an den Tag legt, um seinen Dialogen Atmosphäre einzuhauchen. Den Schluss hätte ich mir ebenso schenken können, wie das gesamte Buch, zeugt auch er nur von der Ideenlosigkeit des Autors...
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Jerns Klein zu »Jorge Volpi: Das Klingsor-Paradox« 28.07.2004
Am Anfang viel laue Erzähweise, Zeitsprünge und komplexer Personenkreis; das letzte drittel ist absolut spannend und führt ein in die Welt der Wissenschaft im 3. Reich.

Tolles Buch!!
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