Manhattan Projekt von Jon Land

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1998 unter dem Titel Dead simple, deutsche Ausgabe erstmals 1999 bei Bastei Lübbe.

  • New York: Forge, 1998 unter dem Titel Dead simple. ISBN: 0312864892. 319 Seiten.
  • Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 1999. Übersetzt von Cecilia Palinkas. ISBN: 3-404-14222-5. 431 Seiten.

'Manhattan Projekt' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Ein mit explosivem Material beladener Tanker gerät in die Hände von Jack Tyrell, der als "Jackie Terror” von sich reden machte und als Kopf einer terroristischen Vereinigung weltweit für Angst und Schrecken sorgte. Tyrell verfolgt einen teuflischen Plan: Er will jede Brücke und jeden Tunnel nach Manhattan in die Luft sprengen und die ganze Stadt als Geisel nehmen. Sieben Millionen Menschen wären dem Terroristen auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. Es gibt nur einen Mann, der diesen Plan vereiteln kann: Blaine MacCracken, Top-Agent des amerikanischen Geheimdienstes und immer dann zur Stelle, wenn alle anderen Mittel versagen.

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Sandra zu »Jon Land: Manhattan Projekt« 14.11.2011
Vorne weg muss ich sagen: Ich liebe dieses Buch. Ich habe schon mehrere Bücher von Jon London gelesen, aber das hier ist, meiner Meinung nach, das Beste. Ich liebe die sarkastischen Bemerkung von McCracken und Bel und all das drum und dran. Meine Kritik ist daher nicht ganz so objektiv, aber bei so einem spitzen Buch ist das ja fast nicht möglich ;).

Der Inhalt steht ja eh schon oben, daher brauch ich dazu nichts mehr sagen, doch ich schreib einfach noch ein bisschen genauer was so alles passiert.
Anfangs sammeln McCracken und eine weitere Person (die diesmal nicht gänzlich unbekannt ist) Informationen, bis sie aufeinander treffen und das Ganze endlich Sinn ergibt. (Dieses Konzept ist man von Jon Land ja schon gewohnt.) Ein paar Fragen sind natürlich noch offen und so weiß man erst Schritt für Schritt warum das alles passiert.
Diesmal lernt man auch die „Bösewichte“ aus einer gänzlich anderen Seite kennen und – obwohl man möchte, dass McCracken gewinnt – trauert man ihnen auch ein bisschen nach.
Außerdem ist McCracken mal wieder nicht vollkommen auf sich gestellt ist. Zum Glück. Denn alleine würde nicht mal er es diesmal schaffen.
Mehr will ich jetzt eigentlich auch nicht verraten, da es ja ansonsten keine Spannung mehr geben würde.

Obwohl es ein Thriller ist, sind immer wieder sehr lustige Stellen darin erhalten (z.B.: Bei der Verfolgungsjagd: McCrackens Kommentar über Bel's Fahrkünste/Führerschein). Das ist nun mal der Stil von Land und wer einen rundum düsteren Schauerroman erwartet wird diesbezüglich enttäuscht werden.

Ich kann dieses Buch wirklich an alle empfehlen. Auch Jüngere (ich war 14) können dieses Buch ohne Probleme lesen und es ist auch ein Lieblingsbuch meines Vaters (über 40). Vom Alter her sind bei diesem Buch also keine Grenzen gesetzt. Man sollte natürlich Thriller mögen.

Das war meine allererste Kritik, also nicht böse sein, wenn der Aufbau nicht so ideal ist.
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