Der Schwur von John T. Lescroart

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2002 unter dem Titel The Oath, deutsche Ausgabe erstmals 2002 bei Heyne.

  • New York: Dutton, 2002 unter dem Titel The Oath. ISBN: 0525945768. 408 Seiten.
  • München: Heyne, 2002. Übersetzt von Karin Dufner. ISBN: 3-453-21406-4. 518 Seiten.
  • München: Heyne, 2003. Übersetzt von Karin Dufner. ISBN: 3-453-86999-0. 518 Seiten.
  • München: Heyne, 2004. Übersetzt von Karin Dufner. ISBN: 3-453-72034-2. 518 Seiten.
  • München: Pavillon, 2007. Übersetzt von Karin Dufner. ISBN: 978-3-453-77179-6. 518 Seiten.

'Der Schwur' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Zuerst sieht alles nach einem tödlichen Autounfall mit anschließender Fahrerflucht aus. Erst nach der Autopsie der Leiche, bei der die letale Dosis eines Medikaments gefunden wird, erscheint der Fall in neuem Licht. Für Lieutenant Glitsky vom San Francisco Police Department beginnt damit die Suche nach dem Täter, und sein bester Freund wird sein erbittertster Gegner.

Ihre Meinung zu »John T. Lescroart: Der Schwur«

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Nadir36 zu »John T. Lescroart: Der Schwur« 16.10.2011
Nach der Delle mit Farben und dem unsäglichen Vertrauten Lescroart die Kurve wieder gekriegt und drei durchgängig gelungene Romane vorgelegt. Nachdem ich die ersten acht in rascher Folge gelesen hatte, war ich gespannt, ob sich die Magie noch einmal einstellen würde. Schlimmer denn je und zum Glück im Urlaub, sonst wäre ein teures Vergnügen daraus geworden. Die Gesichte entwickelt rasch eine starkte Sogwirkung, zumal sich die unterschiedlichen Handlungsstränge, aus denen Lescorart einen Themen- und Motivcocktail mixt, eher gegenseitige voran treiben als einander behindern.
Dabei gelingt es ihm die Spannung bis zum Showdown offen zu halten, auch wenn früh klar wird, dass der Oberbuhmann, so oder so Dreck am Stecken haben muss.
Für die geglückte Verbindung von Sozialkritik mit einer spannenden Krimihandlung würde ich sogar eine glatte 100 vergeben, doch leider wird Lescroart am Ende doch wieder das Opfer seines Schwarz-Weiß-Reflexes mit dem er seinen Vertrauten schon nach dem ersten Viertel ruiniert hatte. Von daher 85, von daher bleibt der Vorgänger das Gipfelwerk der zweiten guten Serie, neben der Anhörung und dem Indiz.
Ari zu »John T. Lescroart: Der Schwur« 30.12.2007
Ich bin jedenfalls froh um die Wendung bezüglich Glitzky. sehr froh.
Die Geschichte fand ich eigentlich spannend, und ich habe mich von meinem ersten Verdacht abbringen lassen.
axelp zu »John T. Lescroart: Der Schwur« 24.04.2007
Ich kann die bisherigen guten Bewertungen nicht nachvollziehen, obwohl ich ein großer Hardy-Fan bin.
War der Vorgänger nur im ersten Teil "lahm" und wurde dann sehr spannend, kam in diesem Buch von Anfang keine Spannung auf und war durchgehend mühsam zu lesen. Auch der Täter war schon beizeiten vorhersehbar.
Die Krönung des Unmöglichen war die Auferstehung von Glitsky, hier wollte Lescroart wohl ein Wendung einbauen, die für mich jedenfalls total danebenging.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Fels von Seggern zu »John T. Lescroart: Der Schwur« 16.07.2005
Dieses Buch hat mir in verschiedener Hinsicht sehr gut gefallen.
a)Es war sehr spannend in Bezug darauf, wer der eigentliche Täter war. Die Aufklärung erfolgte nach und nach, und es gab mehrmals überraschende Wendungen. Als ich einmal dachte, bereit den Täter bzw die Täterin zu kennen, wurde ich einige Kapitel
später durch eine überraschende Entlastung dieser Person eines besseren belehrt.

b) Es war sehr informativ und einführend in die Problematik des amerikanischen Sozialsystems bezüglich Krankenversicherung und Krankenhausbehandlungen. Sowohl aus Sicht der Kranken, die in oft überbelegten Krankenhäusern und von überarbeiteten Ärzten behandelt werden müssen, als auch aus Sicht der Gesellschaft, die die Krankenhäuser und Ärzte bezahlen muss.
c) Und auch die Konstellation, dass Dismas Hardy und Abraham Glitzky diesmal ganz anderer Meinung darüber sind, wer der Täter ist, tut der Geschichte gut.
Ein Buch, das sich zu lesen lohnt.
Doris Steiner zu »John T. Lescroart: Der Schwur« 17.01.2004
John T. Lescroart ist mein absoluter Lieblingsschriftsteller. Selbst wenn mal ein Fall von Dismas Hardy nicht so spannend oder interessant ist, giere ich nach Neuigkeiten von Familie und Freunden. Das Öffnen eines neuen Buches ist für mich wie ein "Nach-Hause-Kommen zum Familientreffen".
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