Unser Spiel von John le Carré

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1995 unter dem Titel Our Game, deutsche Ausgabe erstmals 1997 bei Kiepenheuer & Witsch.
Ort & Zeit der Handlung: Russland, 1990 - 2009.

  • London: Hodder & Stoughton, 1995 unter dem Titel Our Game. 347 Seiten.
  • München: Heyne, 1997. Übersetzt von Werner Schmitz. Großdruck. ISBN: 3-453-13236-X. 606 Seiten.
  • München: Heyne, 1997. Übersetzt von Werner Schmitz. ISBN: 3-453-11634-8. 399 Seiten.
  • Köln: Kiepenheuer & Witsch, 1997. Übersetzt von Werner Schmitz. ISBN: 3-462-02447-7. 423 Seiten.
  • Berlin: List, 2006. Übersetzt von Werner Schmitz. ISBN: 978-3-471-79521-7. 383 Seiten.
  • Berlin: Ullstein, 2007. Übersetzt von Werner Schmitz. ISBN: 978-3-548-60733-7. 383 Seiten.

'Unser Spiel' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Tim Cranmer, der Ich-Erzähler des Romans, ist ein vorzeitig ausgemusterter Geheimdienstmann. Der erholsame Aufenthalt auf seinem Landgut im englischen Somerset ist allerdings nur von kurzer Dauer: Bald treibt ihn die Suche nach zwei Verrätern durch das chaotische Rußland von heute.

Das meinen andere:

»´Unser Spiel´überzeugt sowohl als sorgfältig aufgebaute Geheimdienstgeschichte wie auch als literarisch verarbeitete politische Satire.« (Neue Zürcher Zeitung.)

Ihre Meinung zu »John le Carré: Unser Spiel«

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Nadir36 zu »John le Carré: Unser Spiel« 28.02.2010
Nach zehn seiner Romane, von denen Unser Spiel der letzte war, halte ich die Gleichung Le Carre = Spannung für einen Mythos, auch wenn es zumeist ein paar Kapitel gibt, in denen etwas Spannung aufflackert. Davon gibt es in unser Spiel sogar ein paar mehr. Aber auch hier siegt am Ende die resignative Weltsicht des Autors, dem es in erster Linie um die Entmythologisierung der Geheimdienste geht. Mit Nervenkitzel und Thrill hat diese Aufklärungsarbeit natürlich nicht viel zu tun, dafür mit traurigen älteren Männern und ihren Spielchen. Und, wenn man sich von diesem überholten Spannungsmythos verabschiedet hat, ist Unser Spiel gar nicht sooo schlecht, vorausgesetzt, man schätzt resignatives Finales, bei denen am Ende herauskommt, dass sich der ganze Aufwand nicht gelohnt hat, sondern nur unnötige Opfer an Menschenleben gekostet hat. Das ist die Botschaft der meines Le Carrees, angefangen beim Spion
Kasimir zu »John le Carré: Unser Spiel« 09.02.2007
Für Krimi-fans absolut ungeeignet. Schale Story, spannungslos. Wer hier etwas erwrtet wird Enttäuscht. Bloss politische Satire. Sehr empfehlenswert allerdings, wenn man ein Buch als Schlafmittel einsetzen möchte.
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