Ein Mord erster Klasse von John Le Carré

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1962 unter dem Titel A Murder of Quality, deutsche Ausgabe erstmals 1966 bei Zsolnay.
Folge 2 der George-Smiley-Serie.

  • London: Victor Gollancz, 1962 unter dem Titel A Murder of Quality. 189 Seiten.
  • Wien; Hamburg: Zsolnay, 1966. Übersetzt von Hans Bütow. 211 Seiten.
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 1970. Übersetzt von Hans Bütow. ISBN: 3-499-11120-9. 122 Seiten.
  • Bergisch Gladbach: Lübbe, 1984. Übersetzt von Hans Bütow. 208 Seiten.
  • München: Heyne, 1990. Übersetzt von Hans Bütow. 185 Seiten.
  • Wien: Zsolnay, 1995. Übersetzt von Hans Bütow. 206 Seiten.
  • München: dtv, 1997. Übersetzt von Hans Bütow. 185 Seiten.
  • Augsburg: Bechtermünz, 1999. Übersetzt von Hans Bütow. ISBN: 3828967345. 206 Seiten.
  • Berlin: List, 2004. Übersetzt von Hans Bütow. ISBN: 3-548-60483-8. 185 Seiten.
  • Berlin: List, 2005. Übersetzt von Hans Bütow. 175 Seiten.

'Ein Mord erster Klasse' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Ich weiß, dass mein Mann versucht, mich zu töten.Ein unerhörter Skandal erschüttert das vornehme Internat von Carne: Stella, die Frau eines jungen Professors, wird ermordet aufgefunden. Der erste, schwere Verdacht fällt auf den Ehemann. Sowohl Stella als auch ihr Mann stammen aus einfachen Verhältnissen und sind der elitebewußten Gesellschaft der Nobelschule ein Dorn im Auge. Für die meisten scheint der Fall ziemlich klar. Da taucht George Smiley auf, ein pensionierter Polizeibeamter.

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Pela zu »John Le Carré: Ein Mord erster Klasse« 05.10.2011
Es ist erschreckend, wie John Le Carré bereits vor einem halben Menschenleben in der Lage war, gesellschaftliche Vewerfungen zu skizzieren und dabei tiefe Weisheiten zu benennen, die in unserer immer mehr verfallenden Gesellschaft um so mehr ihre Gültigkeit habe.

So auch bei diesem Roman, dessen Modernität für das relativ prüde Großbritannien der Vor-Beatles-Ära unglaublich modern ist. Le Carré legt auch hier den Finger in die Wunge, brandmarkt die vermeintlich helfende, jedoch scheinheilige und sich selbst spinnefeinde Gesellschaft einer Schule für höhere Söhne. Da wird ausgenutzt und ausgegrenzt, dass man als Leser fast schon aufspringen und "Schluss!" rufen möchte!

Großartig, wie er den provinziellen, jedoch elitären Mief zwischen wehenden Talaren und Morgenandacht beschreibt und damit zeigt: ein bösartiges Flüstern hinter vorgehaltener Hand kann effektiver töten als der laute Schuss einer Feuerwaffe. Fast zuckt der Leser zusammen, wenn dann plötzlich wie aus dem Nichts das Wort "Air Force" - ein Wort wie aus einer anderen Welt - auftaucht.

Thriller-Leser sollten sich bewusst sein: Cliffhangerszenen gibt es hier nicht und auch das Ende überrascht geübte LeCarré-Leser weniger. Doch dafür gibt es eine zeitlos gültige Gesellschaftsstudie par exellence, die diesen Roman absolut lesenswert macht!
Florida zu »John Le Carré: Ein Mord erster Klasse« 30.01.2008
Das Buch ist auf deutsch bereits 1966 bei Zsolnay / Wien erschienen.
Stelle ist nicht die Frau eines Professors, sondern ihr Mann unterrichtet in Carne als Hilfslehrer. Smiley schließlich ist keineswegs ein pensionierter Polizeibeamter, sondern ein ehemaliger Mitarbeiter des britischen Geheimdienstes.
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