Der Täter von John Katzenbach

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

. ISBN-10: 3-426-50534-7, ISBN-13: 978-3-426-50534-2.

'Der Täter' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Miami 1995. Als seine Nachbarin Sophie Millstein erdrosselt aufgefunden wird, ist Detective Simon Winter klar, dass ihre Angst berechtigt war: Tags zuvor hatte die Holocaustüberlebende ihm verzweifelt berichtet, ihr sei der Schattenmann begegnet – jener Nazi-Scherge, der damals untergetauchte Juden ans Messer lieferte. Ist er zurückgekehrt, um die letzten Zeugen seiner Taten zu beseitigen?

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JaneM. zu »John Katzenbach: Der Täter« 04.03.2010
Detective im Ruhestand Simon Winter wird von seiner Nachbarin Sophie beim Selbstmord gestört: Sophie, eine Holocaust-Überlebende, glaubt den "Schattenmann" in Miami wiedergesehen zu haben, nachdem sie ihm zuletzt vor über 50 Jahren in Berlin begegnet ist. Sophie will noch unbedingt drei alte Freunde- ebenfalls Überlebende-warnen, erreicht sie aber an diesem Abend nicht. Am nächsten Tag ist sie tot. Alles sie nach Einbruch durch einen Drogenabhängigen und Raubmord aus. Der Drogenabhängige wird erwischt und die Sache scheint klar. Simon Winter zweifelt und besucht die drei alten Freunde, die Sophie nicht mehr erreichen konnte. Diese glauben die Schattenmann- Version, fühlen sich selbst in Lebensgefahr und bitten Winter um Hilfe. Kurz darauf verschwindet einer der drei und Winter findet heraus, dass es noch mehr dubiose Todesfälle bei Holocaust-Überlebenden gab. Er setzt sich mit dem ermittelnden Detective in Verbidnung, der zunächst genervt auf das Engagement des berenteten Kollegen reagiert. Das ändert sich als der verhaftete Drogenabhängige erzählt, dass er am Tatort einen alten Mann gesehen hat und Sophie bei seinem Einbruchsversuch schon tot war. Gemeinsam ermitteln beide nach dem Schattenmann, von dem man weder Namen noch Gesicht kennt. In Holocaust- Archiven versuchen sie die Identität heraus zu finden, während der Schattenmann den beiden letzten Überlebenden näher rückt. Ein überaus spannender Krimi mit zwei charismatischen Ermittlern. Insbesondere Simon Winter, der über die Suche wieder eine Aufgabe findet, ist perfekt dargestellt. Das Motiv des Täters bleibt im Dunkeln: Angst vor später Entdeckung? Juden- (Selbst-)hass durch Gehirnwäsche? Das tut der Handlung aber im Prinzip keinen Abbruch.
ingo zu »John Katzenbach: Der Täter« 22.02.2010
Ich bin ein großer Katzenbach-Fan und war nach der Lektüre dieses Buches umso mehr enttäuscht. Es ist für mich sein bislang schwächstes. Einen Thriller mit den Folgen des Holocaust zu verbinden - das konnte nicht gutgehen. Der Plot ist schlecht (was treibt den "Schattenmann" zu seinen Missetaten?), die Sprache häufig ziemlich bieder. Wäre ich Lehrer, würde ich sagen: Setzen, fünf!"
clare1512 zu »John Katzenbach: Der Täter« 08.02.2010
Nur gut.
Spannung von der ersten bis zur letzten Seite.
Meiner Meinung hat es Herr Katzenbach ausgezeichnet verstanden, dieses heikle Thema der Deutschen Geschichte aufzugreifen und in einem Krimi umzusetzten.
Im Übrigen geht es wohl nicht darum, ob der Täter ein Jude 1. oder 2.
Grades ist. Er wird zum Greifer und zum Judenhasser, weil er gerade kein 100% Jude ist.
Außerdem hat Herr Katzenbach den Roman schon 1995 geschrieben und springt damit nicht auf neues heikles Thema auf und die Beteiligten waren alle 15 Jahre jünger (deshalb gibt es auch keine Handys)

Ich für meinen Teil, habe entlich wieder was Gutes zum Lesen gehabt.
Anja S. zu »John Katzenbach: Der Täter« 31.01.2010
Herr Katzenbach hat mit diesem Buch ein heikeles Thema aufgegriffen. Leider hat er offensichtlich nicht genuegend recherchiert, so sind ihm einige Fehler und Ungenauigkeiten unterlaufen, die sich mit Leichtigkeit haetten vermeiden lassen, haette er bloss sich etwas mehr Muehe gegeben. So hat er offensichtlich nichts ueber die "Nuernberger Gesetze" gelesen, sonst haette er gewusst, dass ein juedisches Urgrosselternteil kein grosses Problem darstellte (oder war dies ein Uebersetzungsfehler? eine juedische Grossmutter/ oder ein juedischer Grossvater machte einem zu einem Mischling 2. Grades, 2 juedische Grosseltern zu einem Mischling ersten Grades). Aber auch ueber die juedische Greiferin Stella Kuebler, die er mehrmals erwaehnt, gibt es ein nicht allzu umfangreiches Buch, das er haette problemlos lesen koennen ("My Girl Stella" von Peter Wyden), dann waeren ihm die Fehler nicht passiert.
Edelgard Alba zu »John Katzenbach: Der Täter« 31.01.2010
Für mich Langeweile pur, Katzenbach lässt rapide nach. Nur schwer nachzuvollziehen, dass ein jüdischer Greifer (wie alt er inzwischen auch immer sein mag) in Miami ebenso alten Juden auflauert und sie umbringt. Irrwitzig außerdem - warum sollte er das nach so langer Zeit noch tun? Entsprechend langatmig schleppen sich die Dialoge durch die gesamte Handlung. Wer die Anstalt und der Patient (famos) gelesen hat weiß, was Katzenbach in der Lage ist zu leisten. Ein Buch zu schreiben, nur um ein heikles Thema aufzugreifen, ist hier zu wenig. Wie er schon richtig schreibt, man kann in der Tat darüber streiten. Lassen wir es dabei. Ich werde das Buch verschenken. Vielleicht findet der Nächste Gefallen daran.
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Schießl Sandra zu »John Katzenbach: Der Täter« 18.01.2010
Ich fand dieses Buch wahnsinnig gut und spannend. Habe es vor 4 Tagen gekauft und bin schon fertig, konnte nicht aufhören zu lesen. Ein wirklich tolles Buch! Vielen Dank und jetzt werde ich alle anderen Bücher von John Katzenbach auch noch lesen. Das Buch, der Patient, habe ich mir schon besorgt und werde heute anfangen dieses zu lesen.
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