Der Sumpf von John Katzenbach

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1992 unter dem Titel Just Cause, deutsche Ausgabe erstmals 1993 bei Bastei Lübbe.
Ort & Zeit der Handlung: USA / Florida, 1990 - 2009.

  • New York: Putnam, 1992 unter dem Titel Just Cause. 431 Seiten.
  • Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 1993. Übersetzt von Heinz Nagel. ISBN: 3-404-11921-5. 747 Seiten.
  • München: Knaur, 2013. Übersetzt von Eberhard und Anke Kreutzer. ISBN: 978-3-426-51341-5. 720 Seiten.

'Der Sumpf' ist erschienen als TaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Matt Cowart, Reporter aus Miami, bekommt Post aus der Todeszelle. Der Fall des College-Studenten Robert Earl Ferguson scheint besonders schreiendes Unrecht zu sein. Der junge Schwarze wurde für den Mord an einem elfjährigen weißen Mädchen verurteilt, doch offenbar ist er Rassismus und Korruption innerhalb der Polizei zum Opfer gefallen. Seine Nachforschungen überzeugen Matt von Roberts Unschuld. Seine flammenden Artikel über den Fall Ferguson bringen Matt schließlich sogar den Pulitzer-Preis ein, über Nacht ist er eine Berühmtheit, wird als Bürgerrechtler gefeiert – und bemerkt zu spät, dass er in einem gefährlichen Sumpf aus Hass und Niedertracht zu versinken droht …

Ihre Meinung zu »John Katzenbach: Der Sumpf«

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johnba zu »John Katzenbach: Der Sumpf« 22.10.2016
Nach enttäuschten Bücher wie die Anstalt,war der Sumpf ein gut zu lesendes Spannendes Buch. Leider erinnert der Schluss des Buches an Kitschfilme auf Tele 5,sonst wäre die Bewertung noch besser ausgefallen . Trotzdem für John Katzenbach ein gutes Buch der bessere Titel schreibt wie Bücher. Wie alle Bücher von John Katzenbach hätte man das Buch kürzer schreiben können.
Luana zu »John Katzenbach: Der Sumpf« 24.08.2015
Ich finde dieses Buch großartig. Man erfährt eine Menge über das amerikanische Rechtssystem und meine Meinung über die Todesstrafe hat sich nach diesem Buch eindeutig geändert!Wie bereits erwähnt wurde, kennen dieses Buch nicht viele, leider! Mein Ratschlag ist, einfach über das Gelesene richtig nachzudenken und einen Grund für das Geschriebene zu suchen, wenn ,,langweilige"Passagen auftreten
Realizator zu »John Katzenbach: Der Sumpf« 08.07.2015
Mein erstes Katzenbach war der Patient und ich muss sagen es hat mich einfach begeistert. Leider die Anstalt hat mich enttäuscht und so bin ich zu anderen Autoren übergelafen. Nach vielen Jahren hab ich es erneut versucht mit "der Sumpf" und wieder hab ich dieses wunderbare Gefühl wie bei "der Patient" bekommen. Es ist einfach genial und bisher einer meiner lieblingskrimis
JAR zu »John Katzenbach: Der Sumpf« 08.07.2015
Mein erstes Katzenbach war der Patient und ich muss sagen es hat mich einfach begeistert. Leider die Anstalt hat mich enttäuscht und so bin ich zu anderen Autoren übergelafen. Nach vielen Jahren hab ich erneut versucht mit "der Sumpf" und wiede hab ich diese wunderbare Gefühl wie bei "der Patient" bekommen. Es ist einfach genial und bisher einer meiner lieblingskrimis
JaneM. zu »John Katzenbach: Der Sumpf« 02.09.2013
Es ist mir ein Rätsel, warum Katzenbach's "Der Sumpf" relativ unbekannt und auch auf der KC kaum beachtet ist ( und dann noch mit einem fehlerhaften 6 Zeiler zusammengefasst wird). Aus meiner Sicht ein guter facettenreicher Krimi, der sich vor den anderen Werken Katzenbachs nicht verstecken muss.
Reporter Cowart erhält einen Brief aus dem Todestrakt. Der junge Bobby Earl ist wegen Mordes an einem 11 jährigen Mädchen zum Tode verurteilt und beteuert unschuldig zu sein. Bei seinem Besuch bei Bobby Earl erfährt Cowart, dass sich dieser als Opfer engstirniger Kleinstadt-Polizisten, die schnell einen Täter präsentieren mussten, sieht. Bobby Earl glaubt außerdem, dass Vorteile im Spiel waren: Das Opfer war weiß, er farbig. Er fordert Cowart als Bedingung für weitere Gespräche auf, in die Kleinstadt in Florida zu fahren, in der das Drama sich abspielte. Cowart, neugierig geworden, kommt der Bitte nach und erfährt, dass die Beweislage tatsächlich sehr dünn war. Lediglich ein ähnlicher Wagen, wie der von Bobby Earl wurde am Tattag in der Stadt beobachtet. Die beiden zuständigen Polizisten geben freimütig zu, dass sie seinem Geständnis mit Schlägen nachgeholfen haben. Cowart berichtet Bobby Earl bei einem nächsten Besuch von seiner Recherche, woraufhin dieser erzählt, dass sein Mithäftling, der Serienmörder Sullivan, die Tat begangen habe. Der Psychopath Sullivan habe sich sogar einen Spaß daraus gemacht, dass ein anderer für seine Tat verurteilt wurde. Cowart recherchiert weiter und berichtet über den Fall in einem großen Artikel. In dessen Folge wird neu ermittelt und Bobby Earl kommt frei; Cowart erhält für seine Arbeit den Pultizerpreis und wird zum gefeierten Star seiner Zeitung. Monate später wird Cowart zu Sullivan gerufen, der kurz vor der Hinrichtung steht. Sullivan gibt kryptische Hinweise zu dem Mädchenmord und einem weiteren Verbrechen und wird kurz darauf hingerichtet. Cowart bleibt zweifelnd zurück: war doch alles nicht so, wie er es damals darstellte? War seine Story "Junger Farbiger aufgrund von Vorurteilen angeklagt" doch zu einfach? Oder ist er selbst in einem abgekaterten Spiel instrumentalisiert worden? Will und kann er neu nachforschen- auch auf die Gefahr hin journalistisch völlig das Gesicht zu verlieren? Cowart wendet sich dann die Kleinstadt- Polizisten Brown und Wilox, die im ursprünglichen Mädchenmord ermittelt haben und natürlich zunächst nicht gut auf ihn zu sprechen sind. Die Männer, die sich gegenseitig skeptisch beäugen, machen sich auf, doch noch die Wahrheit zu erfahren.
Ein spannender Krimi sympathisch fern aller Klischees mit dem Fazit, dass die Wahrheit relativ ist. Auch wenn das Ende die Freunde klarer Lösungen sicher unbefriedigt zurück lässt.
flumsi zu »John Katzenbach: Der Sumpf« 09.07.2013
Nicht ein Harvard-Proffessor, sondern der Reporter Matt Cowart bekommt in dem Roman "Der Sumpf" einen Brief aus der Todeszelle, der sein Interesse weckt.Er beginnt mit seiner Recherche und stößt schnell auf Ungereimtheiten.Das Buch beginnt vielversprechend. Alles in allem ist es jedoch nur eine nette Erzählung, erneut mit einigen Füllseiten, auf die der Leser gerne verzichten würde und es enthält kaum etwas von der gewohnten Katzenbach-Spannung, wie man es aus "Die Anstalt" oder "Der Patient" gewohnt ist. Besonders das Ende ist den monströsen Aufbau des Erzählstranges kaum wert.Alles in Allem aber nicht mein letzter Katzenbach, den ich lesen werde. Auch wenn dieses Werk eher die Bezeichnung "Krimi" verdient hätte. Zum Thriller fehlt ihm einfach noch der letzte Thrill. ;)
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