Der Professor von John Katzenbach

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2010 unter dem Titel What Comes Next, deutsche Ausgabe erstmals 2010 bei Droemer Knaur.

  • ???: ???, 2010 unter dem Titel What Comes Next. 608 Seiten.
  • München: Droemer Knaur, 2010. Übersetzt von Anke Kreutzer. ISBN: 978-3-426-19824-7. 608 Seiten.
  • [Hörbuch] Berlin: Argon, 2010. Gesprochen von Simon Jäger. ISBN: 383981040X. 6 CDs.

'Der Professor' ist erschienen als Hardcover Hörbuch

In Kürze:

Der pensionierte Psychologieprofessor Adrian Thomas bekommt von seinem Arzt eine niederschmetternde Diagnose: Demenz. Damit haben sich seine schlimmsten Befürchtungen bestätigt. Vor seinem inneren Auge erscheint die Schreckensvision seines unaufhaltsamen, unheilbaren Abgleitens in die Dunkelheit. Verstört blickt der alte Mann auf die Straße hinaus und sieht in der anbrechenden Dämmerung ein vielleicht sechzehnjähriges Mädchen vorübereilen. Gleichzeitig rollt ein Lieferwagen heran, bremst ab und beschleunigt wieder: Das Mädchen ist verschwunden. Der alte Professor ist verwirrt. Hat er gerade eine Entführung beobachtet? Wenn es tatsächlich ein Verbrechen war, muss er handeln. Die Frage ist nur, wie. Kann er noch klar genug denken, um das Mädchen zu finden?

Das meint Krimi-Couch.de: »Zwei Uhren ticken unaufhaltsam« 86°Treffer

Krimi-Rezension von Andreas Kurth

Adrian Thomas ist pensionierter Psychologieprofessor in einer kleinen Universitätsstadt in Neu-England. Nach einer Reihe von Untersuchungen bekommt er eine niederschmetternde Diagnose zu hören. Demnach leidet er an einer seltenen, schnell fortschreitenden Form von Demenz. Seine schlimmsten Befürchtungen sind wahr geworden, und vor seinem inneren Auge taucht die Vision einer unaufhaltsamen Reise in die Dunkelheit auf. Als er vom Arzt nach Hause kommt, steht er in seiner Einfahrt und blickt auf die Straße hinaus. In der beginnenden Dämmerung sieht er ein etwa 16-jähriges Mädchen vorbei gehen.

Dann rollt plötzlich ein Lieferwagen heran, hält kurz und beschleunigt wieder. Das Mädchen ist scheinbar spurlos verschwunden. Adrian ist völlig verwirrt – ist er Zeuge einer Entführung geworden? Wenn es ein Verbrechen war, muss er dringend handeln. Aber wie? Bleibt ihm genug Zeit, um das Mädchen zu finden, bevor sich für ihn der Vorhang senkt?

Während der Professor sich diese Fragen stellt, wird Jennifer unter unwürdigen Bedingungen in einem Kellerraum gefangen gehalten. Jede ihre Bewegungen und Regungen wird von Kameras beobachtet und live im Internet übertragen. Auf der Web-Seite »whatcomesnext.com« ergötzen sich Voyeure und Spanner in aller Welt an Jennifers Schicksal.

Nach einen genauen Drehbuch wird das hilflose Mädchen von ihren Entführern gedemütigt und zur Schau gestellt. Und es wird schnell deutlich, dass ihr Leben nur so lange sicher ist, wie sich die zahlungskräftige Kundschaft für Jennifer interessiert. Sie ist nicht das erste Opfer, und nachlassende Zahlungen bedeuten immer das Ende der miesen Show.

Es ticken also zwei Uhren – die nachlassende Denkfähigkeit und galoppierende Demenz des Professors, und das zunächst hohe, dann jedoch irgendwann nachlassende Interesse des perversen Publikums für Jennifer. Daneben finden die regulären Ermittlungen der Polizei statt, die sich zuweilen mit denen von Adrian Thomas kreuzen. Seite um Seite nimmt die Spannung zu – bis zum hochdramatischen und spektakulären Finale.

Die zwei parallelen Handlungsstränge, die ihren Ausgangspunkt bei der Entführung von Jennifer haben, machen den außerordentlichen Reiz dieses spannungsgeladenen Romans aus. Beide Protagonisten erleben ihren Weg in großer Einsamkeit. Jennifer ist in ihrem Kellergefängnis allein – bis auf die demütigenden Begegnungen mit ihren Entführern. Diese sieht sie allerdings nicht, denn ihre Augen sind abgedeckt. Die Befehle der Kidnapper sind kurz und knapp – und steigern so immer weiter die Verunsicherung des Teenagers.

Eindringlich schildert John Katzenbach die Ängste und Gefühle des jungen Mädchens. Ohnmacht, Verzweiflung, Aufbegehren, Resignation. Die perfiden Psycho-Spielchen, die das Verbrecher-Pärchen zum Vergnügen der perversen Kundschaft inszeniert, treiben das Opfer an den Rand der physischen und geistigen Belastbarkeit. Es ist bezeichnend, dass Jennifer schließlich Gespräche mit ihrem zufällig mitgebrachten Kuscheltier führt.

Auf der anderen Seite der allgegenwärtigen Kameras sitzen in aller Welt die anonymen Kunden von »whatcomesnext.com« mit ihren unterschiedlichen Motiven. Einige glauben Jennifer zu lieben und leiden mit ihr, andere warten geifernd auf weitere Demütigungen des Mädchens. Katzenbach bietet dem Leser einen ebenso glaubhaften wie erschreckenden Einblick in die äußerst dunklen Seiten des Internets. Und der Autor zeigt auch, was mit genügend krimineller Energie und entsprechendem technischen Wissen an modernen Verbrechen möglich ist. Es wird allerdings auch deutlich, dass ohne zahlungskräftige und -willige Zuschauer – die gerne die Anonymität ihrer Kreditkarten nutzen – die Entführung weder möglich noch nötig wäre.

Die Erfahrungen, die Adrian Thomas bei seiner Suche nach Jennifer macht, sind naturgemäß völlig anderer Art. Einsam ist der Professor nur im physischen Sinne, denn durch seine Halluzinationen führt er ständig imaginäre Dialoge mit verstorbenen Verwandten. Sein Bruder, seine Frau und sein Sohn fordern ihn in diesen Phantasie-Gesprächen zum Handeln auf, sprechen ihm Mut zu und feuern ihn an. Diese Halluzinationen treten nach Aussage des Autors vor allem bei der Art von schnell fortschreitender Demenz auf, an der Adrian Thomas leidet. Dem Leser jagt diese Form von Wahnvorstellungen diverse kalte Schauer über den Rücken.

Mit der Person des Professors ist John Katzenbach eine eminent starke Figur gelungen, die mit purer Willenskraft gegen eine unheilbare und unaufhaltsame Krankheit ankämpft, um ihre Mission zu erfüllen. Der Autor will seine Leser emotional berühren – und das gelingt im hervorragend. Denn auch Jennifer ist eine für ihre Altersgruppe durchaus ungewöhnliche Persönlichkeit – was sich vor allem im anrührenden Finale des Buches nachdrücklich zeigt. Verraten wird das hier natürlich nicht – selber lesen lohnt sich absolut. Ein wirklich starkes Buch, das weitgehend ohne Action auskommt, aber dennoch einen enormen Spannungsbogen bietet.

Andreas Kurth, Dezember 2010

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tschopsli zu »John Katzenbach: Der Professor« 29.03.2012
der prof_mein absolutes lieblingsbuch von katzenbach, auf der einen seite so traurig geschrieben, auf der anderen dermaßen spannend und übel, dass einem die angst in schubwellen hochgekrochen kommt, wenn man das ganze aus der nähe betrachtet_der prof leidet an alzheimer und seine geschichte ist damit schon tragisch genug, wenn da nicht noch die entführung der jungen jennifer wäre, die zwei absolut sadistischen tätern in die hände fällt. gut angesprochen wurde das thema internet und wie abgeklärt/-brüht die menschen sind, die sich live so etwas reinziehen würden. (Snuff_Filme) - bestialisch, grausam und ob der prof jen retten kann und was passiert, könnt ihr selbst auf 555 seiten lesen=) top!!! das buch ist einfach nur geil (moar ich les so gern)
Anni zu »John Katzenbach: Der Professor« 21.03.2012
Ich habe auch alle Bücher von J. Katzenbach gelesen und finde "Der Professor" ist ihm mit Abstand am Besten gelungen. Gleichzeitig muß ich aber auch sagen, dass mir manche Momente doch sehr unrealistisch vorkamen. Es sind immer die imaginären Verwandten, die ihm die entscheidenden Hinweise geben.Das hat mich ein wenig gestört. Andererseits kann ich nicht nachempfinden welche Gedanken Alzheimer-Kranke Menschen tatsächlich im Kopf haben. Das Thema, angelehnt an die leider immer mehr werdenden "Snaff-Filme" interessiert mich sehr und somit war es für mich am Ende sehr lesenswert. Am liebsten lese ich die Bücher, weil die Story immer aus verschiedenen Blickwinkeln dargestellt wird und somit bleibt es spannend, da oft in interessanten Momenten wieder zu der nächsten Person "geschwenkt" wird. Das macht J. Katzenbach für mich besonders. Ich freue mich aufs nächste Buch!
Ricky Kusenberg zu »John Katzenbach: Der Professor« 25.01.2012
Ich habe bis jetzt alle Bücher von John Katzenbach gelesen und bin auch von diesem restlos begeistert.Ein heftiges Thema,und trotzdem wird von Katzenbach auf all zu explizite Gewaltdarstellung verzichtet,so dass das Buch nicht zu einer widerwärtigen Folterorgie verkommt,stattdessen ein präzise Charakterdarstellung der Hauptakteure,und ein schlüssiger und bewegender Showdown,zudem Spannung von der ersten bis zur letzten Seite.Respekt,Mr.Katzenbach,ich bin begeistert!!
silvia zu »John Katzenbach: Der Professor« 09.01.2012
Die Thematik hat mich sehr interresiert und ich habe auf die Taschenbuchausgabe geradezu gewartet. Habe auch schon die Anstalt, und den Patient gelesen. Schon bei der Anstalt war die realitätsnähe des Autors zu erkennen. Dieses Buch hat mich aber über alle Phasen hinweg schokiert. Denn ich halte solche Verbrechen als durchaus möglich. Ich war froh über die Figur des Proffessors, der mir aufgrund meiner Ausbildung vor Augen hielt, dass ein Mensch mit so schweren Haluzinationen nicht im stande ist dies zu leisten, was er tat und somit mir immer vor Augen führte, dass ich einen Roman eines perfiden Schriftstellers vor Augen habe und keinen erschütternden Tatsachenbericht vor mir habe. Er zeigt auch toll die Grenzen der Justiz und deren bürokratischen Hürden auf, die bei vermissten Fälle oft zu verlangsamten Ermittlungen führen können. Insgesamt ein spannendes Buch, dass vom üblichen Psychothrillern stark abhebt. Ein Buch das zum Nachdenken anregt und bestimmt keine Seele kalt lässt! Den nötigen Abstand zu diesen Werk zu halten ist oft schwer, aber die Figur des Proffessors gibt dazu die nötige Anleitung, dass Buch mit proffessionalität zu lesen um nicht von diesem Phantastischen hoch aktuellen und prisanten Werk vollkommen vereinbart zu werden, welches nicht nur die leiden des Opfers beängstigend wiedergibt, sondern auch die Täterseite psychologisch Beleuchtet und ein Täterprofil bietet, welches kein Profiler besser beschreiben hätte können.
Insgesamt ein spannendes aber auch durch und durch beklemmendes Werk von Katzenbach. Lesen auf eigene Gefahr!
JaneM. zu »John Katzenbach: Der Professor« 04.01.2012
Eine wirklich zutreffende Rezension von Andreas Kurth, der in Bezug auf die Handlung nichts mehr hinzu zu fügen ist. Positiv möchte ich noch die Charaktere herausheben, die allesamt ungewöhnlich und dennoch schlüssig und authentisch dargestellt sind. Zunächst Jennifer, die sensible, rebellische 16jährige, die schon einige Mal von ihrem Elternhaus ausgebüxt ist. Terri, die ermittelnde Kleinstadtpolizistin, die Jennifer durch deren Ausreißerkarriere bereits kennt und zunächst an einen weiteren Versuch glaubt, dies ihr langsam Zweifel kommen. Wolfe, der bekannte Sexualstraftäter, der zunächst selber in Verdacht gerät und zwischen seiner perversen Faszination und einer ungeahnten "Expertenrolle" schwankt. Das Entführerpaar, das sich seines Verbrechens durchaus bewusst ist und die Tat dennoch als "Kunst" rationalisiert. Und natürlich Adrian, der Professor. Ein einsamer, in die Jahre gekommener Psychologe, der bisher eher eine Existenz im akademischen Elfenbeinturm fristete. Der mit den ersten Anzeichen seiner Demenz kämpft, als er plötzlich Augenzeuge von Jennifers Entführung wird. Niemand glaubt so recht seiner Zeugenaussage und auch er selbst ist sich seiner Wahrnehmung nicht immer sicher. Und doch ist er zunächst der einzige, der Jennifer zu finden versucht- und das mit ungewöhnlichen Mitteln.
Aus meiner Sicht gewinnt das Buch durch die Tatsache, dass am Ende nicht jede offene Frage detailliert geklärt wird, sondern mit einem Epilog abschließt.
Hut ab, Herr Katzenbach.
detno zu »John Katzenbach: Der Professor« 04.11.2011
Bei dem Hörbuch handelt es sich um eine auf 443 Minuten gekürzte Fassung des Gesamtwerks von John Katzenbach.

Wenn in anderen Rezensionen von langatmigen Schilderungen und Wiederholungen gesprochen wird, dann hat diese Kürzung auf insgesamt 6 CDs dem Stoff hörbar gut getan. Auch bei den Schilderungen während der Kerkerhaft von Jennifer fand ich keine ekelhaften Beschreibungen von einzelnen abartigen Handlungen. Pervers ist natürlich, dass es Leute gibt, die sich für viel Geld am Leid von anderen Mitmenschen ergötzen und letzlich auch deren Tod genießen wollen. Das aber bietet (wenn auch nicht in dieser krassen Form) bereits das Fernsehen zur genüge. Mit Voyeurismus leben einige Sender gut und verdienen kräftig Kohle.

Nicht nur in diesem Punkt regt das Werk zum Nachdenken an und hinterlässt einen bitteren Beigeschmack.

Abschließend ist zu erwähnen, dass das Hörbuch durch den grandiosen Vortrag von Simon Jäger zusätzlich gewinnt. Der Mann ist absolute Klasse und macht aus dem Roman ein Hörbuch-Kino vom Feinsten.

90° für dieses spannende Werk.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Bea zu »John Katzenbach: Der Professor« 30.09.2011
Beim Lesen dieses Buches kamen bei mir wieder Fragen hoch, die ich schon bei anderen Trillern hatte. Da fragte und frage ich mich nämlich: Wie pervers muss ein Schriftsteller eigentlich sein, solche Geschichten nicht nur zu erfinden, sondern sich damit auch noch monate lang intensiv zu beschäftigen? Bin ich krank, dass ich mir 500 Seiten lang die Qual dieses Mädchens als Unterhaltung zuführe? Ähnliche Fragen hatte ich schon bei "Erbarmen".
Natürlich fand ich diese beiden Bücher super spannend, natürlich bewundere ich die Gabe dieser beider Schriftsteller---die Fragen bleiben trotzdem.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
gast zu »John Katzenbach: Der Professor« 18.09.2011
Dies war mein erstes buch von John Katzenbach, und es hinterläßt gemischte Gefühle. Ich kann dem user semmbro nur zustimmen,das Buch ist extrem langatmig, alles ist viel zu ausführlich beschrieben, vieles wiederholt sich. Das Thema finde ich sehr gelungen, aber daraus hätte man soo viel mehr machen können! Bzw. weniger, was die Länge angeht:-)
Semmbro zu »John Katzenbach: Der Professor« 25.08.2011
das buch ist sehr langatmig. ständige wiederholungen, detaillierte schilderungen von umwichtigkeiten, völlig sinnfreien erinnerungen etc..interessantes thema, das bei der hälfte der seiten richtig spannend gewesen wäre. trotz ständigem vorblättern um gleich mehrere seiten mußte ich so gut wie nie zurückgehen, da ich keinerlei handlungsrelevante passagen verpaßt hatte. man gewinnt den eindruck, klare, anstehende abläufe werden durch permanentes abschweifen in erinnerungen und gefühlsbeschreibungen in die länge gezogen, um seiten zu füllen. da dies auf alle charaktere zutrifft, kann es kein mittel sein, die zunehmende verwirrung des hauptakteurs zu beschreiben, es scheint eher eine besondere erzählart des autors zu sein.mein fazit: das buch ist ein "kann", auf keinen fall ein "muß"!
CliffCalibra zu »John Katzenbach: Der Professor« 03.05.2011
"Der Professor" war echt spannend. Man fieberte so richtig mit "Adrian" mit und hatte mitgefühl für ihn, seine Situation und natürlich ganz besonders für "jennifer".

Das Buch ist natürlich schwierig für Leute, die probleme haben verschiedene handlungsstränge paralell zu verfolgen (sprich verschiedene Personen mit verknüpften, aber eigenen Handlungssträngen). Ich wiederum war von dieser Art des erz#hlens fasziniert, nicht vielen Autoren gelingt es so viele Charaktere GUT in einem Buch unterzubringen.

Katzenbach hat hier mit einigen Tabus gespielt. Die einblendungen der einzelnen Personen und Gruppen, die sich das Internetprojekt des Täterpärchens ansehen, finde ich gelungen, sie zeigen auf, das in allen Schichten sollche Personen zu finden sind. Schüler, Studenten, Verbrecher, Verkäufer, Chefs, Künstler, etc...

Sehr gut fand ich es, das Katzenbach dadrauf verzichtet hat die Vergewaltigungsscene zu umschreiben, das wäre dann doch etwas zu viel in bezug auf ein 16-jähriges Mädchen gewesen nach meinem geschmack.

alles in allem eines der besten bücher, die ich je gelesen habe. Sein Buch "Der Patient" fand ich aber noch packender! Inzwischen stehen alle Katzenbachbände bei mir im Regal und warten auf belesung!

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