Fünf tödliche Schachteln von Carter Dickson

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1938 unter dem Titel Death in Five Boxes, deutsche Ausgabe erstmals 1940 bei A. Müller.
Ort & Zeit der Handlung: , 1930 - 1949.
Folge 7 der Sir-Henri-Merrivale-Serie.

  • New York: W. Morrow, 1938 unter dem Titel Death in Five Boxes. 310 Seiten.
  • Zürich; Leipzig: A. Müller, 1940 Der vierte Gast. Übersetzt von Heinz Zürcher. 237 Seiten.
  • Frankfurt am Main: Ullstein, 1958 Der vierte Gast. Übersetzt von Heinz Zürcher. 166 Seiten.
  • Köln: DuMont, 1992. Übersetzt von Karl H. Schneider. ISBN: 3-7701-1906-1. 270 Seiten.
  • Köln: DuMont, 2004. Übersetzt von Karl H. Schneider. ISBN: 3832183337. 270 Seiten.

'Fünf tödliche Schachteln' ist erschienen als Taschenbuch

zuerst auf Deutsch 1940 unter dem Titel »Der vierte Gast« von »Carter Dickson« in Übersetzung von Heinz Zürcher bei A. Müller, Zürich; 1958 mit gleichem Titel in gleicher Übersetzung bei Ullstein. Neuausgabe 1992 bei DuMont in Übersetzung von Karl H. Schneider unter dem Titel »Fünf tödliche Schachteln«.

In Kürze:

Der Held: Schwergewichtiges Mitglied des englischen Oberhauses, hochstehender Agent des britischen Geheimdienstes, Spezialist für unmögliche Verbrechen – das ist Sir Henry Merrivale, »der gewissenloseste, durchtriebenste Mensch«, der einem je begegnet ist – mit einem Herz von Gold. Sein Gegenspieler Inspektor Masters wünscht nichts sehnlicher, als einmal einen Fall zu lösen, ohne auf Merrivales Hilfe angewiesen zu sein. Ob das je gelingt? Der Schauplatz: Ein fast zeitloses London während des Goldenen Zeitalters der Kriminalliteratur Das Motto: Henry Merrivales Spitzname ist H. M. – wie »His Majesty«. Ein Mitglied der Londoner High-Society hinterlässt kurz vor seinem Tod fünf Schachteln mit den Namen von fünf potentiellen Mördern: Eine harte Nuss für Chefinspektor Masters und dessen Erzrivalen aus dem englischen Hochadel, Sir Henry Merrivale.

Ihre Meinung zu »Carter Dickson: Fünf tödliche Schachteln«

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Mati_liest_Krimis zu »Carter Dickson: Fünf tödliche Schachteln« 20.01.2014
Mir hat der Krimi sehr gut gefallen-bis ich zum Schluss kam! Ich finde, die Aufklärung wird unnötig herausgezögert. Da wird alles nochmal durchgekaut-das langweilt mich...ich kann leider nicht mehr dazu schreiben, denn dann würde ich am Ende noch etwas verraten. Auch über den Täter bin ich schwer enttäuscht. Für mich nicht so ganz logisch.auch hier leider nichts Ausführlicheres,obwohl es mich echt in den Fingern juckt, aber ich will nix vorweg nehmen. Es ist schwer, ein Buch zu bewerten, ohne näher auf Einzelheiten einzugehen. Habe nun schon den ganzen Tag hin und her überlegt, aber mit diesem Schluss kann mich nicht mal die sonst so schöne Story versöhnen. Schade!
Gaspar zu »Carter Dickson: Fünf tödliche Schachteln« 28.02.2009
Ich konnte mit der wenig plausiblen Handlung nicht so viel anfangen. Insbesondere die Opfer verhalten sich nicht gerade logisch, was auf Grund der Spoilergefahr leider nicht ausführen kann. Wer einen Mörder erpresst, sollte vorsichtig sein. Krimierpresser bilden aber eine aberwitzig mutige Spezies. Die langen Erklärungen am Ende, als der Täter längst fest stand, führten dann auch dazu, dass ich den Krimi erst noch ein Mal weglegte. Positiv sehe ich die vielen unterschiedlichen Charaktere auf der Ermittlerseite. Bei den Tatverdächtigen habe wir nur die "usual suspects" Ärzte, Anwälte und den Rest der oberen Mittelschicht.

70 / 100
SukRam zu »Carter Dickson: Fünf tödliche Schachteln« 04.12.2007
Man stelle sich mal die Ausgangssituation vor: Da läuft man nichts ahnend von der Arbeit nach Hause und im strömenden Regen begegnet einem vor einem Haus eine junge Dame, die darum bittet, sie doch mit in das Haus zu begleiten. Was findet man vor? Im oberen Stockwerk sitzen vier Person an einem Tisch und rühren sich nicht: Der kluge Mann, der seine Brötchen im Toxikologischen Institut verdient, stellt fest, dass alle durch eine fast tödliche Dosis Atropin betäubt worden sind. Drei haben überlebt- Der vierte tot. Jedoch nicht durch das Gift, sondern erstochen durch einen als Regenschirm getarten Degen. Im weiteren Geschehen wird deutlich, dass einige schmutzige Geheimnisse aufzuklären sind. Wie kam das Gift in die Gläser? Und was ist mit dem Büroangestellten eine Etage tiefer, der den beiden nächtlichen Besuchern begegnet und ganz plötzlich aus einem hermetisch abgeschlossenen Raum verschwindet?
Mein erster Roman mit H. M., der im Gegensatz zu Dr. Fell viel humorvoller und menschlicher auftritt. Immer mehr verwirrende Details kommen ans Licht, die zunächst keiner zuzuordnen weiß, bis Merrivale schließlich alle Verdächtigen zusammenrufen lässt und den Mörder enttarnt. Der Trick, mit dem der Täter die Getränke vergiftet ist sicher jedem Krimi-Leser bekannt, obwohl man ihn hier wohl kaum zuzuordnen weiß. Nichtzuletzt ist es in dem Roman die Menschlichkeit die am Ende siegt: Fast jeder wird Möglichkeiten haben, aus seinen Fehler zu lernen. Unbedingt lesen!

Meine Wertung: 95°
RolfWamers zu »Carter Dickson: Fünf tödliche Schachteln« 06.08.2005
Dieses Buch ist einer der großen Fälle von Sir Henry Merrivale. Dazu gehören auch: "Zehn Teetassen", "Der dritte Pfeil"," Mörder an Bord", "Das versiegelte Zimmer" und "Der Hexenmeister". Carr-Kenner halten die H.M.-Serie für gelungener als die um Dr. Gideon Fell. Nur die deutschen Verleger haben da nie so richtig mitgezogen.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Benedikt zu »Carter Dickson: Fünf tödliche Schachteln« 31.12.2003
Puh! Bei Carr kommt man kaum zum Atemholen. Auf jeder Seite kommen neue Einzelheiten ans Tageslicht. Gar nicht so leicht, hier den Überblick zu behalten. Das ist nicht typisch Cozy...
Zum Schluss eine aber doch überzeugende Auflösung eines komplizierten Plots.
"Fünf tödliche Schachteln", eine Empfehlung für alle Fans von Agatha Christie, Ellery Queen und natürlich J.D. Carr.
Meine Wertung: 90°
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