Die Tür im Schott von John Dickson Carr

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1938 unter dem Titel The Crooked Hinge, deutsche Ausgabe erstmals 1959 bei Scherz.
Folge 8 der Dr.-Gideon-Fell-Serie.

  • New York; London: Harper, 1938 unter dem Titel The Crooked Hinge. 289 Seiten.
  • Bern: Scherz, 1959 Gesucht: ein Motiv. Übersetzt von U. Müller-Kuhle. 191 Seiten.
  • Köln: DuMont, 2001. Übersetzt von Manfred Allié. ISBN: 3-7701-5334-0. 285 Seiten.

'Die Tür im Schott' ist erschienen als Taschenbuch E-Book

Das meint Krimi-Couch.de: »Einer der besten der ohnehin überragenden Carr-Krimis« 100°Treffer

Krimi-Rezension von Michael Drewniok

Mallingford, ein Dörflein, ländlich gelegen in der englischen Grafschaft Kent, an einem heißen Sommertag des Jahres 1938, als die Welt noch in Ordnung ist. Sir John Farnleigh, Baronet von Mallingford und Soane, und seine Gattin, die liebliche Lady Molly, üben mit starker, aber gnädiger Hand das ihnen von Gott und König verliehene Privileg aus, dem dankbaren Volk Führung und Schutz vor den zweifelhaften Segnungen des 20. Jahrhunderts angedeihen zu lassen, als ein bizarrer Skandal die Gemeinde erschüttert: Aus den fernen Vereinigten Staaten von Amerika (dem Land der undankbaren Rebellen) taucht ein Mann namens Patrick Gore auf, der sich erdreistet, dem guten Sir John Titel, Besitz und sogar den Namen streitig zu machen!

Unglaublich klingt die Geschichte, die dieser Gore erzählt: Als Jüngling ein Satanist (!) und Wüstling, wurde er vom Vater verstoßen und in die ehemaligen Kolonien jenseits des Atlantiks abgeschoben; also geschehen im Jahre 1912, und eingeschifft wurde der missratene Spross auf einem Dampfer namens »Titanic«. Bevor deren Reise vorzeitig an einem Eisberg endete, lernte Jung-John auf dem Unterdeck einen heimatlosen Zirkus- Artisten gleichen Alters kennen und schätzen: den wahren Patrick Gore nämlich, der dem faszinierten Adelssohn vorschlug, die Identitäten zu tauschen, auf dass die Karten des zukünftigen Lebens neu gemischt würden. Genau dies sei geschehen, als die »Titanic« dann sank, behauptet 26 Jahre später Patrick II., nur dass der ursprüngliche Träger dieses Namens auf Nummer Sicher gehen und den Tausch mit Hilfe eines Seemannshammers endgültig besiegeln wollte. Gleich doppelt knapp mit dem Leben davongekommen, lebte John als Patrick zufrieden ein Vierteljahrhundert in den Vereinigten Staaten, bis ihn die Nachricht vom Tode des ungeliebten Vaters – und der Erbfolge des »Sohnes« erreichte. Nun erscheint der erzürnte/verlorene/echte Sohn und fordert sein Recht.

Doch wer ist denn nun der echte Sir John Farnleigh? Auch der derzeitige Träger des Titels ist erst vor zwei Jahren nach Mallingford zurückgekehrt. Ein Vierteljahrhundert hatte er im Ausland gelebt. In England erinnert man sich seiner nur als zwölfjährigen Jungen. Womöglich könnte der alte Kennet Murray, Johns alter Hauslehrer, das Original von der Fälschung trennen. Zwar lebt auch er schon sein Jahrzehnten am anderen Ende der Welt, aber er kommt gern in die alte Heimat zurück – und er kann neben seinen Erinnerung an den jungen John Farnleigh eine alte Leidenschaft ausspielen: Murray war und ist ein begeisterter Hobby-Detektiv, der einst von seinem Schüler Fingerabdrücke genommen hatte! Diese hat er aufbewahrt, und falls das nicht fruchtet, einen alten Bekannten, den kauzigen, aber genialen Dr. Gideon Fell, Ermittler für Scotland Yard, um Unterstützung gegeben.

Das stellt sich als sehr gute Idee heraus, als die mit Spannung erwartete Konfrontation der beiden John Farnsleighs mit Kennet Murray in einem Fiasko endet: Ein Mord geschieht, der allen Gesetzen der Logik spottet – und sei es nur deshalb, weil nicht der alte Murray das Opfer ist, der doch den ultimativen Beweis für Lord-Sein oder Nicht- Sein hütet, sondern der Sir John Farnleigh! Das ist eine Bluttat, die keinen Sinn macht, zumal sie noch vor dem Ergebnis der Fingerabdruck-Prüfung verübt wird. Aber wie so oft entdeckt Gideon Fell hinter den Kulissen der Mallingfordschen Landidylle dunkle Stellen, die niemand sonst bemerkt hätte – und das ist wörtlich zu nehmen, da Schwarze Magie und Hexerei ihren gespenstischen Teil nicht nur zum Tod des unglücklichen Lords beizutragen scheinen …


Der britische Landhaus-Krimi – vom Fachmann gern »Cozy« genannt, weil’s außerhalb der verderbten Stadt auch in Sachen Mord stets sehr behaglich zugeht – wurde von Ihrem Rezensenten an dieser Stelle in der Regel mit leichtem Spott und viel Kritik bedacht. Wenn’s denn ein Genre gibt, das direkt und unverblümt auf die Heile-Welt-Sehnsucht seines Publikums zielt, dann wohl dieses. Leider geschieht dies allzu oft auf reichlich plumpe Weise – und ärgerlicherweise lässt sich die Leserschaft immer wieder mit stumpf nach Schema F (distinguierter Lord, plakativ feministische Amateurdetektivin, bodenständiger Polizist, verschrobener Pfarrer, steifer Butler usw. usf.) gedrechselter Dutzendware abspeisen.

Denn eigentlich ist der »Cozy« nicht als eine künstlich am Leben gehaltene, weil einträgliche literarische Leiche – ein Bote aus längst vergangenen, angeblich einfacheren Zeiten, deren reales Ende in Großbritannien etwa mit dem I. Weltkrieg gekommen waren. Insofern reist auch »Die Tür im Schott« bereits auf der Nostalgie-Schiene: 1938 ging es auch in der Provinz schon ein wenig anders zu als der Verfasser uns dies hier vorgaukelt. Aber John Dickson Carr (1906-1977) ist gegen jeden Vorwurf kalkulierter Gemütlichkeit gefeit, denn er verfügt über eine Gabe, mit der die Mehrzahl seiner Epigonen nicht gesegnet wurden: Talent heißt sie; sie ist gemischt mit einem enzyklopädischem Wissen um den Kriminalroman und gepaart mit einem unbändigen Vergnügen, Regeln gleichzeitig strikt zu beachten und gleichzeitig außer Kraft zu setzen. Wer darob eine blutleere literarische Fingerübung erwartet, wird von Carr mit schöner Regelmäßigkeit eines Besseren belehrt. (Der Mann war fleißig und bescherte der Leserwelt über 90 Romane unterschiedlichster Genres.) »Die Tür im Schott« ist da keine Ausnahme.

Hier gibt es keine schnulzigen Liebesgeschichten, nach denen zumindest die (heutzutage meist) weibliche »Cozy«-Klientel offenbar hungert. Mit Liebe & Leidenschaften hatte Carr tatsächlich nichts am Hut; es sei denn, ihnen entsprangen skurrile Morde. Auf diese konzentrierte er seine ganze Aufmerksamkeit, was sicherlich den Amateur-Psychologen interessieren könnte. Der Leser pfeift auf den Vorwurf, Carr-Krimis seien seien nichts als sauber, aber herzlos konstruierte und wie ein Uhrwerk ablaufende Kabinettstückchen, passend bevölkert mit Reißbrett-Figuren und voller absurder Hintertüren, Taschenspielertricks und grotesker Auflösungen. Das ist was ?dran – und es mindert den Lesespaß aber auch nicht im Geringsten!

Ein Meister hat sich hier ans Werk gemacht. Er hat es nicht nötig, die eigentliche Krimi- Handlung durch Seiferoper-Elemente aufzupolstern. »Die Tür im Schott« ist purer Carr: Krimi ohne Längen und Lücken. Statt dessen gibt es auf jeder Seite neue Überraschungen. Wieder und wieder schlägt die Handlung Haken, präsentiert neue Verdächtige, entlastet alte, wirft plötzlich alles scheinbar Bekannte und bisher Gelesene über den Haufen. Aber stets spielt der Verfasser mit offenen Karten. Das war ihm wichtig, denn die Kunst eines Krimiautoren maß Carr auch daran, dass er dem Leser einerseits deutliche Hinweise auf die Täterin oder den Täter gibt, während er andererseits die Spannung bis zur letzten Seite aufrecht erhält. Auch »Die Tür im Schott« spart nicht mit entsprechenden Andeutungen. Liest man schon ein wenig länger Kriminalromane, fallen sie durchaus auf. Ihnen wird nur lange einfach kein Glauben geschenkt, weil der einfallsreiche Verfasser mit immer neuen Kniffen und Volten verunsichert. Allein die Kunst, mit der Carr immer wieder die Unsicherheit schürt, wer denn nun der echte Sir John Farnleigh ist, verdient neidvolle Anerkennung!

Da passen auch Hexerei und die »Titanic« wunderbar ins Gesamtbild. Zeit seines Lebens war John Dickson Carr vom Schaurigen und Seltsamen fasziniert. Elemente des Schauerromans finden sich daher in den meisten seiner Krimis, Titel wie »Tod im Hexenwinkel« (DuMont Kriminal-Bibliothek Bd. 1002) oder »Die Schädelburg« (Bd. 1027) künden davon. Auch »Die Tür im Schott« ist reich an solchen Handlungssträngen, die scheinbar das Eingreifen übernatürlicher Mächte andeuten. Sir Johns unfromme Neigung zur Schwarzen Magie, der spukhafte Menschautomat von Farnleigh Close und zwergenhafte Meuchelmörder in der Nacht bieten stimmungsvolle Anklänge an ?richtige’ Gruselgeschichten. Sie werden aber selbstverständlich als Täuschung entlarvt, denn wo John Dickson Carr vielleicht das eine oder andere echte Gespenst auftreten lassen würde, kann Dr. Gideon Fell das Übernatürliche niemals dulden.

Dieser Dr. Fell ist ein echtes Unikum. Er gehört zu den großen Gestalten des Kriminalromans, aber leiden konnte und kann ihn eigentlich niemand – selbst der kühle Sherlock Holmes hat dagegen seine Fans! Das ist kaum verwunderlich, denn Fell ist ein poltriger Besserwisser, der eifersüchtig sein Wissen hortet, um dann im großen Finale großspurig Polizei wie Täter (und dem Leser) gleichermaßen sein Können unter die Nase zu reiben. Davon konnte oder wollte Carr aber nicht lassen; über ein halbes Jahrhundert und eine endlose Reihe gesichts- und charakterloser Möchtegern-Helden später kann seine Entscheidung akzeptieren: Gideon Fell ist vielleicht ein arroganter Mistkerl, aber wenigstens einer, dessen man sich erinnert! Dasselbe gilt für diesen wunderbaren Roman, mit dem DuMonts-Kriminal-Bibliothek ihr segensreiches Wirken für den deutschen Freund des klassischen Kriminalromans fortsetzt – hoffentlich lange genug, um noch viele weitere Carr-Werke wieder oder gar ganz neu auszugraben; sie sind es wert!

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crispinfan zu »John Dickson Carr: Die Tür im Schott« 24.01.2015
Auch ich sage: ein Meisterwerk – Figuren interessant, Handlung unvorhersehbar, Lösung rundum schlüssig und viel weniger umständlich als im sog. Meisterwerk „The Hollow Man“/“Der verschlossene Raum“; dabei doppelt überzeugend in einer Epoche, wo, äh, Kriegsschäden zum Alltag gehörten. (Und der superschlaue Leser wird bis zum Schluss meisterlich reingelegt.)

Obere Mittelklasse/untere Meisterklasse waren dagegen 2 andere Carrs/Carters, die ich inzwischen gelesen habe: „Nine plus One makes Death“ und „A Graveyard to Let“.

Ich weiß, dass der Autor auch unbegreiflichen Murks wie „Der Teufel in Samt“ fabrizierte. Aber an seinen Spitzenstandards gemessen, ist „Die Tür im Schott“ weniger hinterhältig als „The Burning Court“/„Die Doppelgängerin“, weniger launig und von weniger erzählerischem Reichtum. Auch der witzsprühende Anarcho, als der sich Carr in „Der blinde Barbier“ entpuppt, ist hier nur zu ahnen, wenn sich der Autor nicht mit bürgerlicher Tugend identifiziert, sondern mit den boshaften Gruselromantikern.

Brauchte er als Detektiv wirklich den biersaufenden Fleischberg Gideon Fell? Der aufgeweckte Inspektor und die übliche Verbindungsfigur zum Leser hätten mir vollauf genügt.
steffen zu »John Dickson Carr: Die Tür im Schott« 28.01.2012
Das Buch ist wie man es von Carr gewöhnt ist: klasse. Das Ende kann für meinen Geschmack zwar nicht mit dem Rest des Buchs mithalten aber raubt einem im Endeffekt auch nicht wirklich den Spaß an dem Buch.
Ich werde das Buch auf alle Fälle jedem empfehlen, den ich auf die Schiene "klassische Krimis" bringen möchte. So muss ein Krimi nach meinem Geschmack aussehen - ein Dr. Fell hat eine DNA-Analyse nicht nötig ;)
m zu »John Dickson Carr: Die Tür im Schott« 03.06.2008
Nachdem ich 1970 im zarten Alter von 13 Jahren begonnen hatte, Krimis zu lesen und zu sammeln - zunächst (natürlich!) Edgar Wallace, dann Rex Stout, schließlich alle -, traf ich bereits 1972 dank Elizabeth Liningtons "Mord mit Variationen" auf John Dickson Carr: Der Assistent des Inspektors liest sich darin durch die Bibliothek eines ermordeten Krimisammlers und ist nach der Entdeckung von Carrs Krimis nicht mehr ansprechbar. Nach fieberhafter Suche gelangte ich in den Besitz von "Roulett der Rächer" (Original-Scherz-Titel incl. Schreibfehler; "Dark of the Moon"). Von Seite zu Seite mehr befremdet, quälte ich mich schließlich durch das Werk. Okay, jeder hat mal einen schlechten Tag (bei einem Roman sind's dann ja wohl mehrere), also probierte ich es mit "Die Voodoo-Königin" ("Papa-la-Bas"). Noch schlimmer! Fortan war Carr für mich gestorben - bis der Goldmann-Verlag Anfang der 80er-Jahre Julian Symons' großartiges Sekundärwerk "Bloody Murder" veröffentlichte. Symons widmet Carr darin mehrere Seiten und weist darauf hin, daß seine letzten Werke den frühen qualitativ weit unterlegen seien. Und siehe da: Meine o.g. Langweiler stammten aus den Jahren 1967 und 1968! Flugs machte ich mich auf die Suche nach den Frühwerken, aber mittlerweile war kein Carr mehr im Handel erhältlich. Im Antiquariat trieb ich schließlich einige wenige (z.T. rabiat gekürzte -> Ullstein!) Klassiker auf, und Sucht begann sich meiner zu bemächtigen. Das führte sogar so weit, daß ich, der ich seit Schultagen kein Buch in englischer Sprache mehr gelesen hatte, mir dank der Buchhandlung Wittwer (Stuttgart) eine ganze Reihe von 30er-Jahre-Carrs im Original zulegen konnte.
Der erste, an den ich mich herantraute, war "The Crooked Hinge" - also "Die Tür im Schott". Glücklicherweise tat ich dies am Wochenende, denn ich begann - rechts das Buch, links den Langenscheidt - mit der Lektüre gegen 22 Uhr und war um 4 Uhr morgens mit dem Buch und den Nerven fertig.
Der absolute Wahnsinn!
Was als konventionelle Erbschaftsgeschichte (gähn!) beginnt, entwickelt sich schon bald zum echten Gruselkrimi, mit Zutaten, die (zumindest meines Wissens) so kein zweites Werk des Golden Age zu bieten hat - die "Titanic" als Auslöser der ganzen Geschehnisse; der sich wie von Geisterhand selbständig machende Automat; der trotz Augenzeugens "unmögliche" Mord; die wenig überzeugende, aber zum Glück auch falsche Lösung - und schließlich, als absoluten Hammer, die echte Lösung, bestehend aus ganzen vier Worten, die, nachdem man den Schock verdaut hat, wirklich ALLES erklärt.
Meisterhaft!
Zwar völlig unwahrscheinlich, aber - und das ist entscheidend - nicht unmöglich! In einer Carr-Biographie wird eine Quelle aus dem echten Leben zitiert, die den Hauptkritikpunkt an der Lösung entkräftet.
Ich persönlich stelle diesen Roman noch über "The Hollow Man". Dieser hat zwar zwei tolle Rätsel und das unübertreffliche "17. Kapitel" zum Thema Locked Room zu bieten, tut sich aber bezüglich der Entwicklung der Geschichte schwerer als "Die Tür im Schott". Hier endet jedes Kapitel mit einem Paukenschlag, der einen das Buch nicht mehr zur Seite legen läßt.
Man mag die Lösung akzeptieren oder nicht, aber die 250 Seiten davor können einfach niemanden los- bzw. kaltlassen. Ich erinnere mich noch, wie mich mein Vater (normalerweise kein Krimileser) einige Jahre später ausschimpfte, weil ich ihm die mitlerweile aufgetriebene Ausgabe des Scherz-Verlags zu lesen gab und ihm damit ebenfalls eine schlaflose Nacht bescherte.
Schließlich noch einige Worte zu der duMont-Ausgabe: "The Crooked Hinge" ist (bzw. leider: war) endlich, fast 70 Jahre nach Erscheinen, endlich ungekürzt in deutscher Sprache zu genießen - dafür noch nachträglich vielen Dank! Und, für Leute, die keine Nachwörter lesen: Tun Sie's hier, es lohnt sich!
1 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
krimifan24 zu »John Dickson Carr: Die Tür im Schott« 06.03.2008
Sehr gutes Buch, meiner Ansicht nach der zweitbeste Carr nach "Der verschlossene Raum". Mir persönlich würde der Roman jedoch ohne das letzte Kapitel, den Brief von (...), besser gefallen, da ich diese Lösung für zuviel des Guten halte.
mase zu »John Dickson Carr: Die Tür im Schott« 14.08.2007
Ein Meisterwerk. Wie schon erwähnt äusserst gruselig und spannend. Carr´s Schreibstil und Sprache finde ich auch wunderbar leicht zu lesen und hat trotzdem den Touch des Alters. Gute Übersetztung. Es macht Spass, zu rätseln wer der Mörder ist, wie der Mord in die Tat umgestetzt wurde und sobald ich eine Lösung hatte, wurde sie sofort wieder ab absurdum geführt. Eines der besten Bücher die ich gelesen habe.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Shellingford zu »John Dickson Carr: Die Tür im Schott« 04.10.2006
Dieser Krimi ist einer der besten, die ich je gelesen habe. Er hat fast alles: Hintergrundinformationen, seltsame Ausgangssituationen, Spannung und ein verblüffendes Ende. Denkt man länger darüber nach, mag es unwahrscheinlich werden, was die Spannung aber keineswegs trübt.
Leider finde ich den deutschen Titel des DuMont-Verlags nicht ganz passend und gibt auf längere Sicht Rätsel auf.
Angie zu »John Dickson Carr: Die Tür im Schott« 17.07.2005
'Die Tür im Schott' ist meiner Meinung nach einer der besten Carr-Krimis.
Das Buch liest sich super, ich hab es an einem Tag ausgelesen, da es immer wieder neue Wendungen gibt und es immer sehr, sehr spannend bleibt.
Die Lösung des Falles finde ich genial - wenn auch nicht gerade realistisch, aber das erwartet man auch nicht unbedingt. Und im Grunde genommen konstruiert Dr. Fell zusätzlich ja noch eine völlig aus der Luft gegriffene und dennoch vollkommen logische und plausible zweite Lösung.
Kann diesen Krimi nur jedem empfehlen!
Elmar zu »John Dickson Carr: Die Tür im Schott« 22.03.2005
Ich weiß nicht recht - ich fand das Buch bis zum letzten Drittel äußerst spannend, und die Ausgangskonstellation - zwei Männer, die sich gewissermaßen um die gleiche Identität streiten - ist schon raffiniert. Aber die Lösung verdirbt das Ganze. Ich lasse mir ja einiges erzählen und verlange keineswegs unbedingten 'Realismus', aber es gibt Grenzen!
RolfWamers zu »John Dickson Carr: Die Tür im Schott« 12.11.2003
Als Carr-Fan liebe ich alle seine Bücher.Dieses ist eines der wenigen, die nicht nur gruselig-rätselhaft, sondern auch streckenweise sehr sehr spannend sind.Gehört zum Top-Dutzend des Autors.
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