Das Zimmer der roten Witwe von John Dickson Carr

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1935 unter dem Titel The Red Widow Murders, deutsche Ausgabe erstmals 1951 bei Scherz.
Folge 3 der Sir-Henri-Merrivale-Serie.

  • New York: W. Morrow, 1935 unter dem Titel The Red Widow Murders. 302 Seiten.
  • Bern: Scherz, 1951. Übersetzt von Alexandra Brun. 189 Seiten.
  • Frankfurt am Main; Berlin; Wien: Ullstein, 1970. Übersetzt von Alexandra Brun. 154 Seiten.

'Das Zimmer der roten Witwe' ist erschienen als

In Kürze:

Das Zimmer im Hause Lord Mantlings wurde seit Jahrzehnten nicht benutzt. Hier wohnt nur einer: der Tod. Vier Menschen schon kamen darin um,doch nun will der Hausherr den Bann zerreißen – mit Hilfe von Ärzten, Wissenschaftlern und Kriminalisten. Lange harrt eine mutige Versuchsperson im Mordzimmer aus, in ständiger Sprechverbindung mit den Beobachtern. Dann öffnet man die Tür – und entdeckt, daß man seit einer Stunde mit einer Leiche spricht!
Hat die Rote Witwe abermals einen zu sich ins Grab geholt?

 

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SukRam zu »John Dickson Carr: Das Zimmer der roten Witwe« 19.04.2008
Erst einmal zum kritischen Teil: Es ist wirklich Schade, dass der Scherz Verlag aus dem guten Sir Henry Merrivale schnell einen Stanley zauberte, nur damit man auch im Deutschen von S.M. (Seine Majestät) sprechen konnte.

Ansonsten ist der Roman einmal mehr ein wundervoller Carr mit einer explosiven Ausgangssituation: Ein Zimmer in einem alten Herrenhaus, in dem Menschen einfach so sterben. Als man nun endlich hinter das Geheimnis steigen will, stirbt einer der Anwesenden. Wie man es bei Carr gewohnt ist, geraten sofort mehrere Personen in Verdacht, obwohl man sich die Merkwürdigkeiten nicht erklären kann. Die Suche nach der Wahrheit führt weit in die Vergangenheit, sodass der Leser einiges über die Zeit der Französischen Revolution erfährt.

Angenehm sind auch die für Carr typischen Lösungen, die sich letztendlich als falsch herausstellen, obwohl sie für den Leser trotzdem einfallsreich scheinen. Die wahre Lösung darf natürlich nicht verraten werden, aber sie ist trotzdem die einfachste und plausibelste.

Meine Wertung: 95°
Roland Meuer zu »John Dickson Carr: Das Zimmer der roten Witwe« 29.11.2007
Dickson Carr at his best! Auch unter dem Pseudonym Carter Dickson erschienen. Locked room mysterie in Reinform. Alle Carr elemente enthalten: Grusel, Spannung, Locked Room. Klasse!
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