Wanted von Jörg Juretzka

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2004 bei Ullstein.
Folge 6 der Kristof-Kryszinski-Serie.

  • Berlin: Ullstein, 2004. ISBN: 3-548-25895-6. 347 Seiten.

'Wanted' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Ein Fremder taucht auf in Buttercup. Auf seinen Kopf, heißt es, steht eine Menge Geld. Was ihn nicht davon abhalten wird, mit dem korrupten Bürgermeister ein Hühnchen zu rupfen. Doch dann fängt Deputy Mandoney eine Kugel und die Stadt braucht einen Schuldigen. Im Kittchen, mit Blick auf den Galgen, stellt der Fremde fest, dass er eine heiße Zellennachbarin hat. Und als der mexikanische Bandit Alban Adango in die Stadt einreitet, um seine Schwester zu befreien, geht der Tanz erst richtig los. Ein tequilagetränkter, bleigeladener Parforceritt durch den Wilden Westen – oder nur ein Fiebertraum?

Ihre Meinung zu »Jörg Juretzka: Wanted«

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Janko zu »Jörg Juretzka: Wanted« 29.02.2012
Meiner ungefragten Meinung nach "The Schlechts Off" Jörg Juretzka...Story uninteressant, gar langweilig, mit ab und an zwischengeschobenen Highlights...gut zu lesen zwar, aber nahezu null Spannung...hat ihn doch glatt von Paltz 2 auf Plat 11 meiner Alltime-Fave-Liste degradiert...den armen Juretzka...Meine Wertung: 74°
1 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
el Tacco zu »Jörg Juretzka: Wanted« 31.05.2010
"Wanted" von mir gibt es 90°

Ich kann mir schon vorstellen, dass diese Story Juretzkas nicht so unbedingt jedem gefällt.

Der gewohnte Witz ist vorhanden. Definitiv.

Ich habe mich die ersten paar Seiten schwer getan, mit den Szenen- und Perspaktivwechseln klarzukommen.
Aber wenn man sich erst einmal daran gewöhnt hat, bietet sich ein unglaublich buntes Bühnenbild im Kopf. Besonders die verschiedenen Perspektiven machen dieses unglaublich "mehrdimensional".

Krimi? Nein, definitiv nicht. Zumindest, wenn man Juretzka-Krimis gewohnt ist.

!!! Aber auf jeden Fall lesenswert, wenn man sich drauf einlässt.
SteveO zu »Jörg Juretzka: Wanted« 09.05.2006
Ich habe es mir denkbar schwer getan, bevor ich dieses Buch gekauft, geschweige denn gelesen habe. Die vernichtende Kritik, die an dieser Stelle zu zahlreich vertreten wird, hat mich anfangs davon abgehalten. Am Wochenende habe ich mich dann an dieses vermeintliche „Wildwest-Abenteuer“ gesetzt – und war begeistert!
Ein wenig Geduld muss man schon mitbringen, doch mit fortschreitendem Verlauf der Geschichte lässt sich „der Fremde“ schon bald zweifelsfrei als Alter Ego des Ruhrpott-Schnüfflers Kristof Kryszinski identifizieren. Auch im Westen bleibt er seinem Motto „Lieber zu viel als zu wenig“ treu. Die Weggefährten des „Fremden“ weisen ebenfalls vertraute Züge auf: In Ermangelung von Opiaten versorgt Pancho (alias Scuzzi) die suchtkranken Bürger Buttercups mit hochprozentigem Schwarzgebrannten. Der Willy („ist weg“) Heckhoff wird zum indianischen Fährtenleser „Toller Hund“ und tut in wildwestlichen Pferdeställen und Gebüschen das, was er am Besten kann: Säugetiere jeder Art begatten. Auch Sheriff Mandoney, der übrigens einen Schimmel mit grünem Zaumzeug reitet, kommt sehr vertraut herüber …Mendenkripomühlheim. Die Stormfucker Hoho und Schisser geben sich als Bro Ho und Shits die Ehre.
Letztlich bleibt es dem Leser überlassen, ob er die Geschichte um die Machenschaften des korrupten Bürgermeisters Thysson in Buttercup liest oder diese auf Bürgermeister Theissen in Bolterop überträgt, der Kryszinskis Elternhaus unter den Hammer bringen will. Fakt ist: Jörg Juretzka gibt viel Raum für kreatives Lesen und Denken. Das Buch steht Juretzkas vorhergehenden Kryszinski-Geschichten in nichts nach, im Gegenteil!
Ich würde allerdings empfehlen, zumindest „Der Willy ist weg“ und „Prickel“ zu lesen, bevor man zu „Wanted“ greift, da sonst viele der Gags aus dem „Parallel-Ruhrpott“ Buttercup verpuffen.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Pascal zu »Jörg Juretzka: Wanted« 28.04.2006
Auch ich kann mich der vorherrschenden Meinung nicht anschliessen. Dieses Buch ist wieder ein hervorragender Kryzinski Roman. Witzig wie eh und je und genauso turbulent wie die Vorgänger. Dass "Wanted" nicht eins zu eins mit den Vorgängern verleichbar ist, sollte dem Leser schon nach dem Studium des Klappentextes aufgegangen sein. Wer sich auf den Westerntrip von Kristof nicht einlassen will, sollte die Finger davon lassen. Ich für meinen Teil freue mich auf sein nächstes Abenteuer.
ElBo zu »Jörg Juretzka: Wanted« 16.03.2006
Nach "Sense" und "Der Willy ist weg" habe ich mich auf "Wanted" gestürzt, und .... war bestürzt. Mehr als die ersten Kapitel habe ich nicht gelesen, ging einfach nicht. Schade. Werde es noch mal mit den anderen "Krystof Kryszinski´s" versuchen.
resistent zu »Jörg Juretzka: Wanted« 27.10.2005
Ich muss den anderen Kommentatoren widersprechen: Ganz hervorragender Titel! Zugegeben, es ist anfänglich müßig, sich durch das Buch zu arbeiten, aber mit weiterem Fortschritt deckt sich die kuriose Schreibweise immer weiter auf und die Parallelen zwischen der Westernwelt und Kristof Kryzinskis tatsächlichem Leben weichen auf. Einer der besten Juretzkas, wenn auch mal "anders" und nicht ganz so locker zu lesen.
Henrik Weisker zu »Jörg Juretzka: Wanted« 16.05.2005
Schade, schade. Die ersten Bücher von Jörg Juretzka habe ich begeistert verschlungen. Und dann sowas: Langatmig, undurchschaubar; Einfach nur langweilig. Über die ersten 100 Seiten bin ich dann auch nicht hinausgekommen. Finger weg, und lieber die anderen Juretzka-Bücher lesen!
Daniel Pirrung zu »Jörg Juretzka: Wanted« 02.12.2004
Fiedler hat die Idee geliefert. Die war aber gar nicht gut. Insgesamt zäh, mühsam und gequält lustig. Das heisst bis Seite 90, dann habe ich "wanted" entnervt entsorgt. Juretzka fliegt von meiner Vorbestellliste. Schade fürs Geld.
R. Kahse zu »Jörg Juretzka: Wanted« 10.10.2004
Verwöhnt von "Equinox" und anderen erfolgreichen Juretzka-Titeln finde ich "Wanted" ziemlich enttäuschend. Anfangs habe ich das Buch Seite für Seite gelesen, aber nach ein paar Kapiteln blätterte ich es nur noch durch. Schade, hatte mir mehr von dem Buch versprochen.
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