Das Buch der Namen von Jill Gregory & Karen Tintori

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2007 unter dem Titel The book of names, deutsche Ausgabe erstmals 2006 bei Rowohlt.

  • New York: St. Martin’s Press, 2007 unter dem Titel The book of names. 304 Seiten.
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2006. Übersetzt von Anja Schünemann. ISBN: 978-3-499-24481-0. 396 Seiten.
  • Augsburg: Weltbild, 2007. Übersetzt von Anja Schünemann. ISBN: 978-3828990364. 396 Seiten.
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2007. Übersetzt von Anja Schünemann. ISBN: 978-3-499-24699-9. 396 Seiten.

'Das Buch der Namen' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Ein uralter Papyrus mit einer Namensliste. Nach jahrelanger Suche im ägyptischen Wüstensand hält Sir Rodney ihn endlich in den Händen. Wenige Minuten später ist der Archäologe tot. Damit nimmt eine rätselhafte Mordserie ihren Lauf. Auf der ganzen Welt werden Menschen getötet, die bestimmte Namen tragen. Und nur David Shepherd kann das Morden stoppen. Denn er ist der Einzige, der die Namen kennt …

Das meint Krimi-Couch.de: »Kampf zwischen Gut und Böse zur Rettung der Welt« 75°

Krimi-Rezension von Sylvia Rucker

David Shepherd, Mitte dreißig, ist Dozent für Politikwissenschaften an der Georgetown University in Washington, D.C., als er sich jäh in mysteriöse Ereignisse verstrickt sieht. Gerade will er sich den Namen einer Kollegin für ein Date notieren, als ihm auffällt, dass er stattdessen einen Namen einer ihm völlig unbekannten Person aufgeschrieben hat, von deren Ermordung er nur wenige Stunden später erfährt.

So etwas ist ihm zum ersten Mal zwei Jahre nach einem schweren Unfall geschehen, den er als Kind erlitten hat und der ihn zwischen Leben und Tod schweben ließ. Damals hatte er ein Nahtoderlebnis, bei dem er ein Licht und darin viele Menschen sah, die ihm ihre Namen und ein ihm unbekanntes Wort zuriefen.

Als David nun aufgrund des aktuellen Mordes seine Namensliste überprüft, muss er zu seinem Entsetzten feststellen, dass etliche der Personen bereits ebenfalls einem unnatürlichen Todesfall zum Opfer gefallen sind. Sein Freund und Kollege Pater Dillon McGrath rät ihm zum Besuch des Rabbiners Eliezer ben Moshe, der vielleicht helfen kann, das Rätsel zu lösen, denn das unbekannte Wort aus seinem Nahtoderlebnis ist hebräischer Herkunft. Und auch ein Stein, der David im Zusammenhang mit seinem Unfall in die Hände gefallen ist, und der angeblich magische Schutzkräfte besitzt, trägt eine hebräische Inschrift.

Und tatsächlich erfährt David von Ben Moshe und der hinzugezogenen jungen israelischen Antiquitätenexpertin Yael HarPaz eine schier unglaubliche Geschichte über einen Geheimbund aus vorchristlicher Zeit, der sich über die ganze Welt erstreckt: die Gnoseos, die heute noch aktiver und geheimer sind als vor Jahrhunderten und sich den Untergang der Welt zum Ziel gesetzt haben. Dazu müssen sie nur eines tun, nämlich die 36 Gerechten der Welt, die nach jüdischer Überlieferung das Weltgefüge im Gleichgewicht halten, die Lamedwowniks, systematisch ermorden. Und das sind jene, deren Namen David, wie es auch bereits Generationen vor ihm taten, auf eine Liste geschrieben hat!

Wie gefährlich und skrupellos die Gnoseos sind, um ihr Ziel zu erreichen, muss David gleich am eigenen Leib erfahren, denn noch während seines Besuchs beim Rabbi werden sie von ihrem Killerkommando, den Dunkeln Engeln überfallen.

David und Yael gelingt nur knapp die Flucht. Nun will Yael David nach Zefat bringen, die heilige mystische Stadt in Israel, wo er andere Mystiker treffen soll, um gemeinsam den apokalyptischen Plan der Gnoseos aufzudecken und zu vereiteln.

Ein mörderischer Wettlauf mit der Zeit beginnt, der für David umso prekärer wird, da seine Stieftochter Stacy ebenfalls auf der Namensliste steht und einem ersten Entführungsversuch durch die Dunklen Engel nur um Haaresbreite entkommen konnte.

Ist es möglich, dass durch Das Buch der Namen endlich eine Erklärung für die Zunahme so vieler schrecklicher Naturereignisse wie Tsunami, Waldbrände, Erdbeben etc. geliefert wird? Dass nämlich jedesmal die Welt ein bisschen schlechter wird und entsprechend reagiert, wenn einer der Gerechten getötet und damit das Gleichgewicht zwischen Gut und Böse gestört wird?

Denn dies ist der Kern, den das Buch erzählt; und wenn man sich erst einmal auf diese Thematik oder besser gesagt, Dramatik einlassen kann, findet man sich in einer recht spannenden Geschichte wieder, die auf jahrhundertealte religiöse Überlieferungen aus dem jüdischen und kabbalistischen Glauben zurückzuführen ist.

Zeit für Langeweile kommt dabei nicht auf, denn nicht nur auf der Flucht von David und Yael nach Israel überschlagen sich die Ereignisse geradezu. Im rasanten Tempo, aber dennoch gut strukturiert kann der Leser mit verfolgen, wie David den Hintergründen für seine eigene Geschichte auf die Spur kommt. Und mit diesem neu gewonnenen Wissen nimmt er die Herausforderung und seine besondere Fähigkeit an, um sich zum Wohle der Menschheit, insbesondere für seine Stieftochter Stacy als letzte überlebende Lamedwownik dieser Generation, einzusetzen.

In einem aufwendig inszenierten Showdown beschreiben die Autorinnen schließlich den alles entscheidenden Kampf zwischen Gut und Böse zur Rettung der Welt am geheimen Treffpunkt der Gnoseos. Leider ist dies gleichzeitig auch ein Schwachpunkt des Buches, denn die Darstellungen der Kampfszenen sind derart ausführlich und detailliert, dass man meinen könnte, ein Drehbuch zu lesen.

Doch dank der über weite Strecken gut gehaltenen Spannung des Buches insgesamt und einem sprachlich sehr anschaulichen Schreibstil lässt sich darüber hinwegsehen.

Sylvia Rucker, Januar 2007

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Dracon zu »Jill Gregory & Karen Tintori: Das Buch der Namen« 17.11.2011
Mit Das Buch Der Namen haben Gregory & Tintori einen grundsoliden Thriller geschrieben .Die Story wird packend und spannend erzählt und die Hauptpersonnen kommen glaubwürdig herüber. Einziges Manko das Ende des Buches kann man nach 200 Seiten erahnen . Fans von Bücher von Dan Brown oder die Bruderschaft Christi können hier bedenkenlos zugreifen.
Toyota zu »Jill Gregory & Karen Tintori: Das Buch der Namen« 16.01.2011
Wow, was ein super Buch! Spannend von Anfang bis Ende und man bekommt gleich noch etwas Geschichte mitgeliefert. Das sind Bücher die ich gerne lese. Ich persönlich kann das Buch wärmstens empfehlen. Gut gefallen haben mir auch die vielen kleinen Kapitel, allerdings muss man bei der Sache bleiben, damit man nicht durcheinander kommt.
Florian zu »Jill Gregory & Karen Tintori: Das Buch der Namen« 28.07.2009
Ich bin erst in der Mitte des Buches und bin kaum davon abzuhalten das Buch zuende zulesen.Es beansprucht bei mir viel Zeit wenn ich lese denn in ein solches Buch vertiefe ich mich sehr schnell.Außerdem ist das Buch sehr spannend und hat packende abschnitte von denen man sich nicht lösen kann Ich persönlich finde aber das sich die Lage Anfangs vom einen zum anderen punkt so drastisch verändert das es unrealistisch wirkt..Aus dem Thema ist zwar noch mehr herauszuholen aber es ist empfehlenswert.
Es ist zwar kein Meisterwerk aber da es auch über jüdische Mystik berichtet und (zumindestens mich) einen packt und nicht mehr loslässt ist es nicht schlecht es sich zu kaufen.
Nico zu »Jill Gregory & Karen Tintori: Das Buch der Namen« 18.05.2009
Es ist gut gelungen, weil ich nicht aufhören konnte zu lesen! Es ist sehr spannend! Es ist gut wenn mann am Abend etwas Unterhaltung braucht.
Es ist außerdem sehr Spannend und sehr unterhaltssam! Und man lernt auch jüdische Geschichte und das man nicht lockerlassen soll! Es ist zum Weiterempfehlen!
Bubu zu »Jill Gregory & Karen Tintori: Das Buch der Namen« 17.11.2008
Ein echter Tipp ! Das „Buch der Namen“ steht Dan Brown´s „Illuminati“ in nichts nach und ist meiner Meinung besser als „Sakrileg“ (Da Vinci Code). Das Lesen wurde bei mir nur durch Übermüdung unterbrochen. Temporeich und nicht zu weit ausgeholt geschriebenes Buch, welches ein unterbrechen nur ungern zulässt. Das war mein erstes Buch der Gemeinschaftsproduktion von Jill Gregory & Karen Tintori und werde auch garantiert Das neue Buch der Beiden, „Das Auge Gottes“ lesen.
jonas zu »Jill Gregory & Karen Tintori: Das Buch der Namen« 16.10.2008
Das Buch ist einfach irre! Ich lese gerne Thriller, aber so gute, wie Das Buch der Namen gibt es leider nur sehr selten! Um ehrlich zu sein bin ich auch ziemlich lesefaul, aber das buch hatte ich innerhalb von 3 Tagen durch.Und noch ein Tipp von mir:
Ich schätze mal wem Das Buch der Namen sehr gut gefallen hat, dem werden auch die Thriller von Dan Brown (z.B. Illuminati) sehr gut gefallen!Bis sind nämlich Das Buch der Namen und Illuminati meine 2 absoluten Favouriten ;)
Aber was euch schlussendlich wirklich gefallen wird, müsst ihr entscheiden =)
eMp.Ty zu »Jill Gregory & Karen Tintori: Das Buch der Namen« 16.03.2008
Mein erstes Buch, das ich zu Ende gelesen habe.
Ich lese eigentlich nie!
Aber durch dieses Buch habe ich angefangen weiter Thriller zu lesen.
Und durch dieses Buch habe ich die Bücher von Slaughter und Hoffman kennengelernt, in die ich jetzt verliebt bin!
Ein echt gutes Startbuch für Lesemuffel.
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Heaven23 zu »Jill Gregory & Karen Tintori: Das Buch der Namen« 03.03.2008
ich fand das Buch einfach spitzenklasse ! Ich hab bisher nur "normale" Krimis und Thriller gelesen. Aber dieses hier hat mich sehr überrascht. Ich dachte schon, dass es schwere Kost sein würde, aber das war es nicht ! Es war spannend von der ersten bis zur letzten Seite ! Sehr überraschend ! Gerne wieder, das zusammenspiel dieser beiden Autorinnen ist perfekt gelungen !
Bio-Fan zu »Jill Gregory & Karen Tintori: Das Buch der Namen« 28.10.2007
Da haben sich die beiden Autorinnen mächtig ins Zeug geworfen und ein wirklich
klassisches Hintergrungszenario entwickelt: das Alte Testament zurückblickend bis Adam im Paradies, über die Gnostiker nach der Zeitenwende bis hin zu einem möglichen Ende der Welt in der Jetztzeit. Aber sie haben etwas ganz wichtiges vergessen, nämlich ihrer Geschichte Spannung ein zu hauchen.So werden wir in kurzen Kapiteln um den ganzen Globus geführt und wir finden nur Langeweile.
Alles reduziert sich auf ein paar Attentate und eine Entführung.
Das schmalzige Ende wird wenigstens die Amerikaner erfreut haben.
Anett zu »Jill Gregory & Karen Tintori: Das Buch der Namen« 05.10.2007
Habe "Das Buch der Namen" im Urlaub gelesen und muß feststellen das es auch nicht mehr als eine nette Urlaubslektüre ist. Kurzweilig, aber eben auch nicht mehr. Wenn es das ist was Jill Gregory und KarenTintori beabsichtigten dann haben sie ihr Ziel erreicht.
Sollte jemand ein anspruchsvolles Buch suchen dann wird er leider in diesem nicht fündig,
Also weiter suchen!

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