Schutzlos von Jeffery Deaver

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2010 unter dem Titel Edge, deutsche Ausgabe erstmals 2012 bei Blanvalet.

  • New York: Simon & Schuster, 2010 unter dem Titel Edge. 397 Seiten.
  • München: Blanvalet, 2012. Übersetzt von Fred Kinzel. ISBN: 978-3-442-37720-6. 509 Seiten.

'Schutzlos' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Sein Name ist Corte, und er ist ein »Hirte«. Im Auftrag des Staates übernimmt er die Fälle, bei denen normale Bodyguards nichts ausrichten können. Als er erfährt, dass die Familie Kessler von Henry Loving – einem berüchtigten Entführer und Folterer – bedroht wird, ist er sofort bereit, ihren Schutz zu übernehmen. Zwischen Corte und Loving ist noch eine alte Rechnung offen. Um den Kesslers wirklichen Schutz bieten zu können, muss Corte allerdings erst einmal herausfinden, worauf Loving es eigentlich abgesehen hat. Denn in dieser Familie ist niemand, was er auf den ersten Blick zu sein scheint …

Ihre Meinung zu »Jeffery Deaver: Schutzlos«

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LetItHappen zu »Jeffery Deaver: Schutzlos« 23.02.2015
"Schutzlos" hat mich absolut begeistert! Ich habe das Hörbuch schon vor ungefähr einem Monat zuende gehört und seitdem viel darüber nachgedacht, aber es gibt nichts, das ich bemängeln könnte. Es war absolut spannend (ungefähr auf jeder CD gab es einen kleinen Showdown), mitreissend und vollkommen unvorhersehbar! Immer, wenn ich dachte, jetzt ist alles aufgeklärt, war doch wieder alles anders. Sogar ganz am Schluss als ich dachte "OK jetzt ist es aber wirklich vorbei" kam noch eine Überraschung. Mir hat auch sehr das Thema Personenschutz gefallen - es war interessant mehr darüber zu erfahren. Es könnte auch ruhig noch eine Fortsetzung geben! :) alles in allem kann ich das Buch nur wärmstens weiterempfehlen :)
LetItHappen zu »Jeffery Deaver: Schutzlos« 23.02.2015
"Schutzlos" hat mich absolut begeistert! Ich habe das Hörbuch schon vor ungefähr einem Monat zuende gehört und seitdem viel darüber nachgedacht, aber es gibt nichts, das ich bemängeln könnte. Es war absolut spannend (ungefähr auf jeder CD gab es einen kleinen Showdown), mitreissend und vollkommen unvorhersehbar! Immer, wenn ich dachte, jetzt ist alles aufgeklärt, war doch wieder alles anders. Sogar ganz am Schluss als ich dachte "OK jetzt ist es aber wirklich vorbei" kam noch eine Überraschung. Mir hat auch sehr das Thema Personenschutz gefallen - es war interessant mehr darüber zu erfahren. Es könnte auch ruhig noch eine Fortsetzung geben! :) alles in allem kann ich das Buch nur wärmstens weiterempfehlen :)
Hans Hodnik zu »Jeffery Deaver: Schutzlos« 04.11.2013
Ich habe fast alle Bücher von Jeffery Deaver gelesen und wurde immer gut unterhalten. Schutzlos ist von ganz anderer Art als die Lincoln-Rhyme-Reihe, aber toll zu lesen. Die Erzählform überraschte mich etwas, aber schon nach einigen Seiten nahm sie mich gefangen und die Spannung liess bis zum Schluß nicht nach. Mich störte nur, dass das Buch nur 508 Seiten hatte. Ich hätte noch gerne so an die 2 Std. weiter gelesen.
carolina zu »Jeffery Deaver: Schutzlos« 28.11.2012
Jeffrey Deaver ist einer meiner Lieblingsautoren und einer der wenigen amerikanischen Autoren/innen die ich gerne lese. 24 Bücher von ihm stehen in meinem Verzeichnis. Er schreibt intelligente und sehr spannende Bücher, die weit über dem seichten "Heftchenniveau" liegen. Vielleicht zu anstrengend für manche Leser.
Wenn er nicht so gut wäre, hätte er international wohl nicht so großen Erfolg.
Schutzlos ist großartig, sehr spannend und informativ über die derzeitige Situation in den USA. Wer interesante, spannende Lekture sucht, dem kann dieses Buch nur empfohlen werden!
JaneM. zu »Jeffery Deaver: Schutzlos« 05.11.2012
Corte (ob das Vor-,Nach- oder Spitzname ist, wird nicht geklärt) ist ein von staatlicher Seite beschäftigter Bodygard für besonders heikle Fälle. In dieser Funktion bekommt er den Auftrag, die Familie Kessler bestehend aus Eltern, pubertierender Tochter und Schwester der Ehefrau zu beschützen. Seine Organisation hatte im Vorfeld eine Nachricht abgefangen, dass jemand aus der Familie entführt werden soll, um Informationen zu bekommen. Ausführen soll diese Entführung Henry Loving, ein berüchtigter "Lifter", der auch vor Folter nicht zurückschreckt, um an die gewünschten Informationen zukommen. Mit Loving hat Corte eine Rechung offen, denn Loving hat vor Jahren Cortes Mentor Abe gefoltert und getötet. Zwei Erzrivalen stehen sich also quasi gegenüber. Niemand weiß, wer der Auftraggeber der potentiellen Entführung und wer aus der Familie das eigentliche Ziel ist und über die begehrten Informationen verfügt. Alle Familienmitglieder beteuern, nichts wirklich Bedeutsames zu wissen. Schon ganz zu Beginn macht Loving den ersten Entführungsversuch und die Flucht in das sichere Versteck scheitert beinahe. Corte versucht gleichzeitig die Familie vor dem sich langsam näherenden Loving zu schützen und gleichzeitig herauszufinden, worum es eigentlich geht und den Auftraggeber zu entlarven. Zunächst wird vermutet, dass der Vater und Polizist Ryan, das eigentliche Ziel ist. Jedoch auch Gattin und Schwester haben ihre Geheimnisse...Gleichzeitig sitzt Corte der ehrgeizige Staatsanwalt im Nacken, der sich gerne als Aufklärer eines Politskandals profilieren möchte und mit seiner Penetranz die ganze Aktion in Gefahr bringt.
Aus meiner Sicht einer der schwächeren Deavers. Corte und Loving-zwei sich ebenbürtige, geniale Gegner im Dauershowndown, so war die Story wohl gedacht. Jedoch ist die Geschichte überfrachtet. Zunächst ringt der Leser verzweifelt mit den Händen, da die Suche nach der Zielperson so eindimensional verläuft- dann gibt es so viele offensichtlich falsche Fährten, dass die Lösung nach der Zielperson bald zu klar ist. Die Fallen, die sich Corte und Loving gegenseitig stellen, ermüden bald. Der Leser weiß schnell, dass sowieso nichts so ist, wie es zunächst scheint und man sehnt die endgültige Lösung herbei. Cortes oberlehrerhaftes Referieren über seine Methoden vor dem Leserpublikum, in dem er den Autisten gibt ("keine Emotionen, alles muss effektiv sein") nervt zunehmend.
Zu viel gewollt.
stefanz zu »Jeffery Deaver: Schutzlos« 08.10.2012
Ich habe fast alle Bücher von Jeffery Deaver gelesen, vor allen hat mich die Lincoln-Rhyme-Reihe sehr fasziniert. "Schutzlos" ist für mich der mit Abstand schlechteste Roman, den ich von ihm gelesen habe. Langeweile pur, nur aus Respekt seiner Person, Jeffery Deaver, habe ich den Roman zu Ende gelesen. Der Plot auf der Rückseite verleitet manchen (auch mich), das Buch zu kaufen, leider kein gute Wahl!
An.D. zu »Jeffery Deaver: Schutzlos« 24.08.2012
Ich bin mit "Der Insektensammler" zum ersten Mal auf Jeffery Deaver gestoßen und lese seit diesem Zeitpunkt regelmässig und mit immer wieder neuer Begeisterung seine Bücher. Mein (vor-)letztes Buch war eines von der Lincoln-Rhyme-Reihe, die ich nun auch schon fast komplett gelesen habe.
Da ich nun auch mal was neues/anderes lesen wollte, habe ich mir das Buch "Schutzlos" besorgt!Erst hatte ich ein wenig Bedenken, ob es auch ohne Lincoln Rhyme wieder spannend zur Sache geht...aber nach ein Paar Seiten hatte mich Deaver wieder in seinen Bann gezogen.Im Gegensatz zu anderen Meinungen hier kann ich wieder nur eins sagen: klasse Buch!Ich fand es keinesfalls ermüdend. Es war packend und hatte viele überraschende Wendungen. Ständig ertappt man sich dabei wie man versucht die nächsten Schritte der Hauptrolle oder des Täters herauszufinden. Und trotz alledem hat Deaver immer wieder eine Überraschung parat, die einen positiv verwirrt und zum schmunzeln bringt!Die Verbindung des Buches mit der Spieltheorie/dem Gefangenen-Dilemma und die darauf aufbauende Strategie der Hauptperson zeigt einfach, was für ein grandioser Autor Deaver ist!!Ich konnte das Buch nicht wirklich zur Seite legen und war in 3 Tagen leider damit komplett durch... Weiter so!!
S. Müller zu »Jeffery Deaver: Schutzlos« 23.08.2012
Das Buch ist ansatzweise genauso langweilig wie "Nachtschrei". Ein selbstherrlicher Ich-Erzähler versucht überheblich, den Kampf der Guten gegen die Bösen leider viel zu einseitig zu beschreiben, genau: "beschreiben", denn trotz zahlreicher überraschender Wendungen wirkt das Ganze nach kurzer Zeit ziemlich ermüdend. Deaver ist nur noch mit der Rhyme/Sachs-Reihe interessant.
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