Bretonischer Stolz von Jean-Luc Bannalec

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2015 bei Kiepenheuer & Witsch.
Ort & Zeit der Handlung: Frankreich; Bretagne, 2010 - heute.
Folge 4 der Georges-Dupin-Serie.

  • Köln: Kiepenheuer & Witsch, 2015. ISBN: 978-3-462-04813-1. 376 Seiten.
  • Köln: Kiepenheuer & Witsch, 2016. ISBN: 978-3-462-04927-5. 376 Seiten.
  • [Hörbuch] Berlin: DAV, 2015. Gesprochen von Gerd Wameling & Gabriele Kreis. ISBN: 3862315401. 8 CDs.

'Bretonischer Stolz' ist erschienen als TaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Jetzt geht die Erfolgsgeschichte weiter: am 17. Juni erscheint der vierte Teil. Seien Sie gespannt auf »Bretonischer Stolz«, der höchste Anforderungen an den Kommissar und sein Team stellt und der Ihnen – und Ihren Lesern, Hörern und Zuschauern – erneut großes Lesevergnügen bereiten und Sie wieder einmal in die Bretagne versetzen wird, an die Ufer des malerischen Belon und in die Gegend der sagenumwobenen Monts d’Arrée.

Ihre Meinung zu »Jean-Luc Bannalec: Bretonischer Stolz«

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HansMeier zu »Jean-Luc Bannalec: Bretonischer Stolz« 01.01.2017
Leichte, gut geschriebene und lesbare Lektüre.Wie in den vorhergehenden Büchern der Reihe liebevolle, detailreiche Beschreibung der Bretagne, seiner Eingeborenen und deren Mythen und Rituale.In dieser Folge der Romanserie scheinen diese Beschreibungen wichtiger als der Fall zu sein. Jedenfalls wird ihnen viel Platz eingeräumt.
Der bzw. die Kriminalfälle und ihre Auflösung sind anfangs sehr wirr und kaum nachvollziehbar, dann allerdings vorhersehbar.Wie fast alle Romanreihen und insbesondere solche mit starkem regionalen Bezug werden die Plots mit zunehmenden Folgen seichter und die kriminalistischen Inhalte verlieren an Bedeutung.
THERESIA Jüliger-Richartz zu »Jean-Luc Bannalec: Bretonischer Stolz« 17.01.2016
Habe mir den 4. BAND IN Zürich am Flughafen gekauft,da ich nicht die 2 Tage warten wollte bis ich wieder in Köln War. Wie immer spannende Urlaubserinnerungen an die Bretton. Das witzige jedoch ist:die original. Beton. SALZBONBONS kaufe ich mir immer -auf Spiekeroog!wann kommt der neue Band? Bin schon ganz gespannt
Da Franz zu »Jean-Luc Bannalec: Bretonischer Stolz« 22.10.2015
ich habe sehr gerne die Vorgänger des "Bretonischen Stolzes" gelesen. Immer wieder schön die Beschreibungen der Bretagne und deren Traditionen. Aber hier war Banalec bei den Geschichten zu den Kelten und den Verbindungen der Bretonen zu den anderen keltlischen Ländern zu ausschweifend. Die Hälfte davon hätte es auch getan.
aber der kriminale Plot ist sehr gut geschrieben.
Ich freu mich auf den nächsten Bretagne-Krimi
Dr. M.-L. Nagel zu »Jean-Luc Bannalec: Bretonischer Stolz« 01.09.2015
Bretonischer Stolz, eine erneute Punktlandung von J.-L. Bannalec was Spannung und Beschreibung der wunderschönen Landschaft des südlichen Finistère anbelangt. Diesen Bereich der Bretagne muss ich unbedingt im kommenden Jahr kennenlernen! Ich hoffe, dass J.-L. Bannalec weiterhin seinen Commissaire Dupin ermitteln lässt. Danke für die so einzigartige Beschreibung der bretonischen Speisen (mit lief ständig das Wasser im Munde zusammen).

(Dr. M.-L. Nagel)
christa ortel zu »Jean-Luc Bannalec: Bretonischer Stolz« 18.08.2015
bin noch nicht durch, aber superkalifragilistisch oder was es sonst an lob geben könnte.
bin gespannt wie bei den "vorgängern" Bannalec, schreibe weiter! Den meckerklößen kann ich nicht folgen. sollen sie doch lesen was sie wollen. ich freue mich heute schon auf den nächsten bannalec. bis dahin allen lesefreunden, bleibt wach!
alma
maria Wachinger zu »Jean-Luc Bannalec: Bretonischer Stolz« 06.08.2015
Ich habe auch diesen vierten Krimi von
Bannalec (eignetlich ein kleiner Ort in der Bretagne) sehr gerne geelsen, die Geschichte erzählt viel und gut von der Bretagne, da ich diese Gegend (um den Belon) sehr gut kenne, war alles spannend für mich.
Gut fand ich, daß die vielen einzelnen Teile des Verbrechens am Schluß in eine glaubwürdige, überraschende Lösung münden
Jai zu »Jean-Luc Bannalec: Bretonischer Stolz« 05.08.2015
Das vierte Buch der Reihe halte ich für deutlich stärker als seinen Vorgänger. Endlich ermittelt Dupin wieder alleine. Der Fall ist zudem gut aufgebaut und bietet einige Überraschungen, auch wenn man schon etwas vor dem Kommissar auf die Lösung stossen kann. Klar ist auch in diesem Dupin-Buch, dass man ausführliche Landschaftsbeschreibungen und Erklärungen zu Austernzucht etc. mögen muss, um dem Buch etwas abzugewinnen. Dank dessen kann man sich aber bestens in die Landschaft und die Stimmung hinein versetzen. Weglassen hätte man – wie teils in den Büchern zuvor – den Präfekten lassen können. Mich hat dieses unrealistische Verhalten massive gestört. Fazit: Ein gelungenes Buch, dass sich dennoch hinter Bretonische Brandung (für mich die klare Nr.1) und Bretonische Verhältnisse einreiht, aber deutlich besser ist als Bretonisches Gold.
Dagmar Goupil zu »Jean-Luc Bannalec: Bretonischer Stolz« 01.08.2015
Dieses Buch ist meiner Meinung nach, dass Beste der Reihe. Ich habe sie alle mit Vergnügen gelesen und bei der Gelegenheit immer noch was Neues über die Bretagne gelernt. Ich bin allerdings ein absoluter Bretagnefan und fahre seit vielen Jahren jeden Sommer genau in die Gegend in der die Handlung spielt. Ich liebe diese Bücher!
Sagota zu »Jean-Luc Bannalec: Bretonischer Stolz« 26.07.2015
"Am malerischen Fluss Belon, dort, wo die weltberühmten Austern gezüchtet werden, zwischen Klippen, Zauberwäldern und dem Atlantik, entdeckt eine eigensinnige alte Filmdiva kurz vor Ostern die Leiche eines Mannes. Nur wenig später erreicht Kommissar Dupin ein Anruf aus den sagenumwobenen Hügeln der Monts d'Arrée, um die sich Legenden von Feen und dem Teufel ranken. Auch dort wurde ein Toter gefunden. Doch niemand kennt seine Identität. Als sich herausstellt, dass die Spuren zu keltischen Brudervölkern, einer Sandraub-Mafia und rätselhaften Druidenkulturen führen, ahnt der Kommissar: Das wird sein aberwitzigster Fall."

(Quelle: Buchrückentext)

Der 4. Kriminalfall um das Ermittlerteam von Commissaire Georges Dupin ist im KiWi-Verlag 2015 (broschiert) erschienen und hat mich von den ersten Seiten an mitten hinein in die wunderschöne Bretagne, ins "Finistère", ins Ende der Welt entführen können: "Bretonischer Stolz" ist kurz gesagt "Bannalec at its best" oder aber à son meilleur, da er die 3 Vorgänger noch überflügelt, was den Ideenreichtum informativen Inhalts zu Mythen und Legenden, kulturellen Bräuchen, der Tischkultur, der Art und "Denke" von Bretonen betrifft: Auf sehr amüsante und humorvolle Weise werden zwei Verbrechen (der Raub des bretonischen Küstensandes) wie des Kapitalverbrechens Mord (wobei die Identität der Toten lange nicht geklärt werden kann) mit immer wieder eingeflochtenen Beschreibungen zu den Wetterverhältnissen, dem Lichteinfall, den Essgewohnheiten und Inhalten der Austernzucht miteinander verwoben: Dupin und sein Ermittlerteam tappen bis zum Schluss etwas im Dunkeln, ob die beiden Fälle miteinander in Verbindung stehen - und zu Dupins großem Leidwesen kann er seiner Cafésucht nicht in gewohnter Manier "frönen", da "le docteur" ihm ein Caféverbot auferlegte - eine Austernkur ist (noch) nicht vorstellbar für Dupin...

Der Leser trifft bekannte und einige neue Personen wieder im 4. Fall des Monsieur Dupin: Eine alte Filmdiva, die auch einiges zu verbergen hat, den unvergleichlichen (und sympathischen) Riwal, der immer sehr umständliche und ausufernde statements von sich gibt, aber hier auch sein "Diplom" in bretonischer Geschichte erfolgreich ablegt und stets mit mythischen Sagen aufwarten kann, sogar sein Handy vibriert mit "mythischen Klängen", an die sich der aus Paris stammende Dupin weiterhin gewöhnen muss; die "universell patente" Nolwenn, das "Breton bretonnante" der Polizeizentrale in Concerneau; Brioc L'Helgoualc'h, ein bretonischer "Fährtenleser" aus den Monts d'Arrées, der wohl indianische Vorfahren hat; Melen, die sicher von Nolwenn "ins Team" befördert wird - um nur einige im sympathischen Ermittlerteam zu nennen. Genau auf die Finger bzw. auf die Auster hingegen muss Dupin einigen Züchtern schauen, da lange unklar ist, ob der Täter aus diesem Kreise stammen könnte. Es gibt schöne Liebeserklärungen an die Bretagne sowie einen Exkurs ins Druidentum, das noch heute seine Anhänger hat (in der Bretagne und seinen 5 weiteren gälischen "Brudervölkern" naturellement). So wird durch ein Foto in einer Zeitschrift klar, dass eine Spur nach Schottland führt und Riwal macht sich auf Geheiß Dupin's (gerne) auf den Weg...

Fazit:

Für mich persönlich (ich oute mich gerne als absoluter Bretagnefan, was mit dieser Wertung sowie der Freude, diesen 4. Fall Kommissar Dupin's gelesen zu haben) ist dies der beste Krimi aus der bisherigen Reihe: Sicher spielt recht viel Lokalkolorit mit ein, die evtl. so manchem Krimiliebhaber etwas Zuviel des Guten sein könnten - mir jedoch absolut gefallen haben, da es sich um informative Inhalte wie der Austernzucht z.B. oder das Druidentum handelt: Die Liebe zur Bretagne und wunderbaren Beschreibungen derselben schwappten wie Meereswellen des herrlichen Atlantiks über die Seiten und die köstlichen Eigenheiten der Bretonen sind sehr empathisch wiedergegeben: Auch der überraschende Plot und unvorhersehbare Wendungen des Falles machten es für mich zu einem Vergnügen, das Buch zu lesen. Für BretagneliebhaberInnen und solche, die es werden wollen, eine klare Leseempfehlung von mir - 4,5 Sterne und 95° auf der "Krimi-Couch" sowie die Hoffnung auf "Dupins fünften Fall" ;-)
Werner zu »Jean-Luc Bannalec: Bretonischer Stolz« 22.07.2015
Das mit Abstand schwächste Buch der bretonischen Serie (die ersten drei habe ich mit Vergnügen gelesen). Als Krimi stinklangweilig, keine Handlung, kein Spannungsbogen. Nur wer sich für Austern und Druidenkult interessiert, wird dem Buch (vielleicht) etwas abgewinnen können.

Wie so oft: viele Autoren glauben, jedes Jahr ein neues Buch schreiben zu müssen. Die schriftstellerische Qualität hierfür fehlt leider meistens.
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