Bretonische Flut von Jean-Luc Bannalec

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2016 bei Kiepenheuer & Witsch.
Ort & Zeit der Handlung: Frankreich; Bretagne, 2010 - heute.
Folge 5 der Georges-Dupin-Serie.

  • Köln: Kiepenheuer & Witsch, 2016. ISBN: 978-3-462-04937-4. 433 Seiten.
  • [Hörbuch] Berlin: DAV, 2016. Gesprochen von Gerd Wameling. ISBN: 3862318222. 10 CDs.

'Bretonische Flut' ist erschienen als TaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Am Tag nach der keltischen Sommersonnenwende, nur zwei Tage vor dem 75. Geburtstag seiner Mutter steht Kommissar Dupin bis zu den Knöcheln in Fischabfällen. In der Auktionshalle von Douarnenez liegt die Leiche einer Fischerin. Ihr wurde die Kehle durchtrennt. Schnell klärt sich: Die junge Frau stammte von der Île de Sein, kämpfte gegen die Zerstörung der Meere und mächtige Hochseepiraten. Von ihrer Heimatinsel erreicht Dupin noch am selben Morgen ein Hilferuf: Eine zweite Leiche wurde entdeckt. Der Kommissar und seine Inspektoren ermitteln unter Hochdruck. Die stolzen Menschen des Meeres sind eine eingeschworene Gemeinschaft, und die Spuren führen in viele Richtungen. Werden die alten Schmugglerrouten des Archipels wieder befahren? Gab es Beweise für illegale Aktivitäten im Parc Iroise, dem unvergleichlichen maritimen Naturschutzgebiet, in dem Delfine und Wale zu Hause sind? Und was ist vom Mythos der versunkenen Stadt zu halten, von dem die Insulaner erzählen? Vor beeindruckender Kulisse zwischen den Inseln Molène, Ouessant und Sein ermittelt Kommissar Dupin in einem rätselhaften Fall, der ihm alles abverlangt, auch das Überschreiten der eigenen Grenzen.

Ihre Meinung zu »Jean-Luc Bannalec: Bretonische Flut«

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Christine Braeuer zu »Jean-Luc Bannalec: Bretonische Flut« 21.07.2017
Warum gibt es diesen Roman nicht auf Französisch? Oder ist das geplant? Ich habe alle vorigen Bände auf Französisch kaufen können, die "Flut" kann ich nirgends auf Französisch finden. Sehr schade!
Ich weiss auch den französischen Titel nicht, kann mir bitte jemand mitteilen, ob der fünfte Fall (und auch der sechste) bereits auf Französisch erschienen ist und falls nicht, ab wann man sie kaufen kann.
Gerd Schreiber zu »Jean-Luc Bannalec: Bretonische Flut« 09.07.2017
Der Roman beginnt recht vielversprechend, doch wenn es letztendlich um das Mordmotiv geht, überzeugt der Roman nicht. Am Ende bleibt einiges zu undurchsichtig, was dadurch etwas abgemildert wird, dass auch Kommissar Dupin mit dem Ausgang des Falles recht unzufrieden ist. Ob sich der Leser damit zufrieden gibt, ist eher fraglich.
Ausserdem ist der Roman mit bretonischen Mythen und Legenden überfrachtet. Da nützt es wenig, wenn sich auch Dupin über Riwals wiederholtes Abschweifen in die bretonische Mythologie beklagt.
Peter callies zu »Jean-Luc Bannalec: Bretonische Flut« 31.01.2017
Die obigen Einschränkungen für den 5.ten Band stimmen schon, gleichwohl freue und hoffe ich auf einen 6. Fall, da ich gerne noch ein bißchen mit Dupin durch die Bretagne streifen möchte.
Also M. Banalec als geheimnisvoller Autor (Lektor) nutzen sie mit frischem Schwung ihre Ressourcen für einen neuen Fall.
Barbara zu »Jean-Luc Bannalec: Bretonische Flut« 29.01.2017
Ach ja, wenn man alle Bannalec's gelesen hat, ist das neuste Buch ein bisschen enttäuschend, ein bisschen langfädig, ein bisschen zu simpel aber hat wiederum viele gute Hinweise, wohin der Weg führen sollte, wenn man mal in die Bretagne reist. Was man unbedingt tun sollte.
Ich habe das Gefühl, dass Inspektor Dupin etwas müde geworden ist, dass also dem Autor die Ideen ausgehen, weil das immer dann geschieht, wenn man "an Ort und Stelle" bleibt, resp. schreibt und immer dieselben Personen um sich versammelt.
wolfram zu »Jean-Luc Bannalec: Bretonische Flut« 17.11.2016
natürlich ist es schön, an bretonische Plätze geführt zu werden, die man schon mit eigenen Augen gesehen bzw. bei google earth nachrecherchiert hat, aber die eigentliche Krimihandlung war diesmal nicht so ganz befriedigend (s.a. meine Vor"schreiber"), das Dreifachmordmotiv von Leblanc hat sich mir nicht recht erschlossen und schließlich hätte ich mir gewünscht, dass der allzu clevere Molin endlich mal "erwischt " wird. Aber vielleicht ist das schon der Stoff für den nächste "Bretonischen Fall", in dem dann auch das Geheimnis um das Kreuz gelüftet wird.
Sagota zu »Jean-Luc Bannalec: Bretonische Flut« 18.09.2016
Kurzrezi:

Ich knüpfe mal eben kurz an die Rezension von Bernd Härtel an: In so Einigem stimme ich zu, allerdings gefällt mir die doch sehr gelungene Figur des Le Commissaire Dupin nach wie vor gut und auch der Humor, der in allen 5 Fällen zu finden ist ;)
Allerdings ist hier die eigentliche Krimihandlung etwas zu kurz gekommen gegenüber der Mystik, selbst wenn es um "Ys" geht, der bretonischen Variante von Atlantis, der versunkenen Stadt...
Was mir dieses Mal weniger gefiel, war der Fall selbst - und die doch etwas waghalsig konstruierten Wendungen, die er dann letztendlich nahm. Da Krimis von Bannalec aber auch auf der Ermittlungsbasis punkten und die Dialoge (besonders denen zwischen Nolwenn und ganz besonders Riwal, den ich absolut klasse finde) zuweilen recht witzig sind, vergebe ich dieses Mal 3,5 Sterne und 85° am Krimihimmel mit der Hoffnung verbunden, der nächste Fall und Kriminalroman mögen mich wieder mehr überzeugen können. Lesen werde ich ihn ganz bestimmt!
Bernd Härtel zu »Jean-Luc Bannalec: Bretonische Flut« 17.09.2016
Ich war schon sehr gespannt auf Dupin's neuen Fall. Aber der Krimi entwickelt sich über weite Strecken nur sehr zäh und wird völlig überlagert von den bretonischen Mythen und Legenden. Etwas davon ist ja ganz interessant, aber in diesem Krimi eindeutig zu viel. Wenn man das Ende betrachtet, dann ist es schon fast ein Fantasy-Roman. Dupin's fünfter Fall ist für mich auch der letzte Fall.
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