Verdammte Ferien! von Jean-Bernard Pouy

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1987 unter dem Titel L\'Homme à l\'oreille croquée , deutsche Ausgabe erstmals 1989 bei Rowohlt.
Ort & Zeit der Handlung: Frankreich, 1970 - 1989.

  • Paris: Gallimard, 1987 unter dem Titel L\'Homme à l\'oreille croquée . 184 Seiten.
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 1989. Übersetzt von Elke Bahr. ISBN: 3-499-42896-2. 121 Seiten.

'Verdammte Ferien!' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Mit fünfzehn ist man heilfroh, wenn man die Schule hinter sich und die langen Sommerferien vor sich hat. Allerdings hat Marcel geglaubt, daß die Bahnfahrt nach Hause ruhiger würde. Statt dessen gibt es einen Riesencrash, und er ruht eingeklemmt unter einigen Tonnen Stahl und Blech. Nicht als einziger natürlich und in seinem Fall auch nicht allein. Auf ihm drauf liegt Marie-Claude, eine junge Frau, und in ihren Rücken hat sich eine Eisenstange gebohrt, die selbst die kleinste Bewegung zur Höllenqual werden läßt. Bis schließlich die Retter kommen und sie rausschweißen, haben sie ziemlich viel Zeit, sich kennenzulernen. Gewöhnlich macht Marcel seine Dates auf andere Art, und als er ein quasi normales Rendezvous plant, ist die Braut spurlos aus dem Krankenhaus entschwunden. Eine Marie-Claude hat es nie gegeben. Aber mit fünfzehn hat man noch den Elan der frühen Jahre, und die junge Frau hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Also macht sich Marcel auf die Suche nach der verlorenen Braut, doch er ist nicht der einzige, der Marie-Claude, oder besser weil richtiger, Arlette Classeau sucht.

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Scharfenberg zu »Jean-Bernard Pouy: Verdammte Ferien!« 19.06.2016
Marcel erzählt selbst,mal ist er naiv, mal gerissen, mal verliebt in diese flüchtende nutzte, dann hasst er sie wiede,wie sich selbst, mit'15 ist MANN radikal,aber Marcel ist erstmal impotent, mit 15, er hat den Unfall im Zug überlebt, diese nutte hat ihm doch wirklich ein Ohr abgebissen, als sie von todesschmerzen gereicht auf ihm lag, über ihnen nur noch der eisenschrott des Wagons. Marcel sucht sie, das Ohr ist ab, ob Sies verschluckt hat...immerhin ein Grund sie zu finden, ihre heißen Brüste sind ihm auch noch im Kopf. Dass sie eine nutte auf der Flucht vor ihrem zuhälter ist und er sie ihren .Louis zu ihr führen könnte, vergiss es.die Begegnung der drei inclusive einiger hilfszuhälter könnte grotesk-komischer nicht sein,der kleine Marcel besiegt die brutalen machs, raffiniert, verwegen, einmalig genial , unter Benutzung eines kinderkatapults. Das ist ungenau beschrieben, es lohnt sich Marcel kennenzulernen...und natürlich diese reine hure, der wir viel schneller verfallen sind als der ( gelegentlich) Ginsberg lesende Jüngling . Pouy überrascht immer wieder, anders als unzählige noirkrimiroutiniers ,zB Beispiel burke oder bruen,die um einen einmal erfolgreich eingeführten Helden immer ähnelnde Storys erfinden, schafft pouy es gestalten vorzustellen, die sich nie wiederholen, eine moderne jeanne d arc, eine denkende Kuh und diesmal einen werdenden Mann, mörder,potentiellenLiebhaber,lyrikleser und und und und, herrlich verrückt, dabei spannend,abgedreht,und...*realistisch*, sorry für Rechtschreibung, schuldig ist mein Apfel ipad
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