Feuer für Jeanne von Jean-Bernard Pouy

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1984 unter dem Titel Nous avons brûlé une sainte, deutsche Ausgabe erstmals 1989 bei Rowohlt.
Ort & Zeit der Handlung: Frankreich, 1970 - 1989.

  • Paris: Gallimard, 1984 unter dem Titel Nous avons brûlé une sainte. 181 Seiten.
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 1989. Übersetzt von Karin Schulze. ISBN: 3-499-42852-0. 155 Seiten.

'Feuer für Jeanne' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

»Der Geheimdienst muss uns einen Bericht über die Gruppen besorgen, die aus den alten Kolonien im Kampf gegen die Briten hervorgegangen sind oder sonst wie Druck zu machen versuchen...Man wird sehen...« »Egal, wie, ich sehe keinen Zusammenhang mit Rimbaud.« »Das kann eine Finte sein, um uns ins Bockshorn zu jagen.« »Na, Profis hätten ihr Maul gehalten, Politische sofort Farbe bekannt …Für eine solche Tat bleiben nur Verrückte...« »Vergessen Sie nicht, daß es Tote gegeben hat.«

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scharfenbergh zu »Jean-Bernard Pouy: Feuer für Jeanne« 07.11.2016
pouy hat es immer wieder geschafft, sich uns neu zu präsentieren.jeder roman ist anders als die anderen und doch immer ein pouy.-während die aufguss-autoren wie zb robicheaux-BURKE oder jack taylor -BRUENimmer wieder die gleich sülze pessimistisch aufkochen ( vietnamtrauma-daueralkolismus) gelingt es pouy facettenreich völlig unterschiedliche sujets und personen lebendig werden zu lassen, ohne seinen stil zu verraten: die nie menschelnde , immer empathische haltung zu seinen strauchelnden "helten" gib t uns, dem staunenden leser das gefühl, dass da figuren agieren, die uns zwar auf den ersten blick fremd sind-aber dennoch für eine welt tstehen, in der wir alle leben...seine auferstandene jeanne d arc entfacht das feuer einer aktuellen revolution zwischen anarchismus und poesie,rimbaud versagt sich der dichtung, handelt mit waffen und flüchtet sich in ein pseudonym der gegenwart-ein irrsinn von verweisen,die erhellend sind aber istg ein auch sich nur selbst bedeuten, historisch bedingt, aber auch als nur-comic zu geniessen.der fluss der konträren geschichten ,zerhackt durch " lustige" zitate,- liest sich spannend als dreckiger noirkrimi, ist aber auch ,listig listig dieser autor-ein stück postmoderner literatur,gewss nicht ohne absicht.
ganz anders dann, willkürlich genanntsein erfolgreichster krimi: larchmütze 5632, die " aufarbeitung" altrevolutionärer 68 revolutionsträume- gesehen durch das hirn einer genialen kuh...man möge beide romane nacheinanderlesen-um überhaupt nicht genug zu kriegen vom pou..y
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