Engelfänger (Geld für kleine Engel) von Jean-Bernard Pouy

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1986 unter dem Titel La pêche aux anges, deutsche Ausgabe erstmals 1988 bei Rowohlt.
Ort & Zeit der Handlung: Frankreich / Nizza, 1990 - 2009.

  • Paris: Gallimard, 1986 unter dem Titel La pêche aux anges. 178 Seiten.
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 1988 Geld für kleine Engel. Übersetzt von Elke Bahr. ISBN: 3-499-42861-X. 119 Seiten.
  • Heilbronn: Distel, 2001 Engelfänger. Übersetzt von Elke Bahr. ISBN: 392320857X. 164 Seiten.

'Engelfänger (Geld für kleine Engel)' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Schauplatz Nizza. Zoj Werstein ist ein Roma und zudem Wittgenstein-Fan. Und als er seine mit persönlichen Anmerkungen versehene Wittgenstein-Ausgabe im Krankenhaus verleiht, steckt er mittendrin in der Suche nach einem entführten Jungen, der Rache einer verzweifelten Mutter und den Aktivitäten eines skrupellosen Ringes, der mit Kindern Geschäfte macht …

Das meinen andere:

»Eine grauenvolle Geschichte, doch auf heitere Art erzählt, mit Humor, der noch in den schlimmsten Momenten zutage tritt.« (Le Dauphiné libéré)

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morus64 zu »Jean-Bernard Pouy: Engelfänger / Geld für kleine Engel« 21.10.2005
Kurzweiliger Krimi als psychische Ruhepause nach zu viel Serienmord-Krimis der letzten Zeit. Witzig geschrieben, mich erinnernd im jugendlich-schnoddrigen Stil an J. Salingers "Fänger im Roggen" sowie krimimäßig an Holger Faist's "Schattenspiele" (dtsch. Krimipreis 1985, 3. Platz national).
Das Schönste an "Geld für kleine Engel" ist m.E. die sehr sympathische Beschreibung und Studie der Roma-Menschen: mit Schlitzohrigkeit und Solidargefühl allen Anfeindungen zum Trotz aus Abfall Goldstaub zu zaubern ist ein nachdenkenswerter Fakt, noch dazu in unserer deutschen Welt der Konsum-Wegwerfgesellschaft!
Störend ist das etwas abrupte Ende, was auf den letzten Seiten praktiziert wird. Offensichtlich stand Monsieur J.-B. Pouy dort wohl etwas unter verlegerischem Zeitdruck...
FAZIT: 71 GRAD, durchaus empfehlenswert.
P.S.: Als Nächstes wird Susanne Mischke mit ihrem "Wer nicht hören will, muß fühlen" als Kurzurlaubslektüre vom Ostseesand strapaziert werden.
Na ja, lesen wir mal!!
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