Weiße Apokalypse von Jean-Baptiste Baronian

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2000 unter dem Titel L´apocalypse blanche, deutsche Ausgabe erstmals 2002 bei Grafit.
Ort & Zeit der Handlung: , 1990 - 2009.

  • Paris: Métailié, 2000 unter dem Titel L´apocalypse blanche. 169 Seiten.
  • Dortmund: Grafit, 2002. Übersetzt von Christel Kauder. ISBN: 3-89425-518-8. 158 Seiten.

'Weiße Apokalypse' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Seit seine Frau ihn wegen seines besten Freundes verlassen hat, leidet Inspektor Hoffmann nicht nur unter Depressionen, sondern muss sich außerdem mit einer quälenden Schneephobie herumschlagen. Am liebsten würde er den Brüsseler Winter im Bett verbringen, sich erotischen Träumen hingeben und seine Erkältung auskurieren. Doch dann erreicht ihn ein Anruf seines Chefs Francis Vanderlo, im Kommissariat von allen ›der Alte‹ genannt. Seine Nichte, die 15-jährige Maryse, ist seit zwei Tagen verschwunden. Wurde sie entführt? Oder ist sie wie so viele von zu Hause weggelaufen? Ausgerechnet Hoffmann, der nicht gerade durch polizeiliche Fähigkeiten glänzt und der schon seit Monaten nur noch mit Routineaufgaben betraut wird, soll sich dieser heiklen Familienangelegenheit annehmen. Hoffmann beginnt seine Ermittlungen im engsten Umfeld von Maryse. Von Ariane Rubens, einer Freundin von Maryse, die mit ihr zusammen zum Ballettunterricht bei dem russischen Tanzlehrer Sascha Alexejew gegangen war, erfährt er, dass Maryse seit einiger Zeit einen Freund hatte, Josse Fronsac, Sohn eines berühmten Geigers. Maryses Mutter Aurore hatte diese Freundschaft mit Argwohn betrachtet, da die beiden ein Geheimnis zu teilen schienen. Also doch eine romantische Ausreißergeschichte? Dann wird Josse Fronsac tot aufgefunden: erhängt in Sascha Alexejews Tanzschule …

Ihre Meinung zu »Jean-Baptiste Baronian: Weiße Apokalypse«

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Uli zu »Jean-Baptiste Baronian: Weiße Apokalypse« 05.10.2005
Zugegeben, der eigenwillige Schreibstil des Autors liegt nicht jedem. Aber mir hat das sehr gut gefallen. Direkt im Geschehen mit dabei zu sein. Ständig wird man dazu aufgefordert sich zu überlegen, wie man an der Stelle des Ermittlers handeln würde.
Die ermittelnde Person mag ich gerne und würde noch mehr von ihm lesen, wenn es sie denn gäbe. Ich kann das Buch nur empfehlen.
morus64 zu »Jean-Baptiste Baronian: Weiße Apokalypse« 14.01.2005
Inspektor Hofmann erinnert stark an Tabor Süden von Friedrich Ani: Ein Mann mit Unsicherheiten, kränklich und einsam >>> aber dadurch zugleich auch ein Typ, dem man als Leser viel Sympathie entgegenbrinegn muß.
Das Buch ist spannend und hat einen frappierenden Schluß, indem ein Täter präsentiert wird, mit dem man kaum rechnen konnte.
Romantisch-philosophisch angehauchter Schreibstil, empfehlenswert für's Wartezimmer beim Zahnarzt, weil ablenkend und einfach gut >>> 84%.
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