Verachtet von James W. Nichol

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2008 unter dem Titel Transgression, deutsche Ausgabe erstmals 2007 bei Goldmann.

  • Edinburgh: Canongate, 2008 unter dem Titel Transgression. 448 Seiten.
  • München: Goldmann, 2007. Übersetzt von Silvia Visintini. ISBN: 978-3-442-46418-0. 448 Seiten.

'Verachtet' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Paris, Kanada, Winter 1946: Kinder entdecken beim Spielen im Wald einen abgetrennten Finger – und bald darauf die Leiche eines Mannes, der einem schrecklichen Verbrechen zum Opfer fiel. Die Hintergründe dieses Verbrechens reichen zurück in die Vergangenheit: Sie stehen in Verbindung mit dem Schicksal der jungen Französin Adele, die sich während des Krieges in einen deutschen Soldaten verliebt und als Kollaborateurin aus ihrer Heimat verjagt wird. In Kanada hofft sie, ihr dunkles Geheimnis vergessen zu können. Doch dann holt die Vergangenheit sie ein – mit tödlichen Folgen …

Ihre Meinung zu »James W. Nichol: Verachtet«

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Nadja zu »James W. Nichol: Verachtet« 08.08.2010
Also ich habe das erste mal etwas von James W. Nichol gelesen und muss wirkich sagen das die Geschichte der jungen Französin Adèle mich sehr begeistert hat, sie war ziemlich fesselnd.
Doch genau das Gegenteil empfinde ich wenn ich die Geschichte des Polizisten 'Jack' lese. Ich ertappe mich selbst beim Seufzen sobald 'sein' Kapitel beginnt. Eine Quälerei durch Jack's Spurensammlung und eine freudige Begeisterung für jedes 'Adèle Kapitel'...
Insgesamt muss ich sagen wäre mir ein Buch nur über Adèle und den deutschen Soldat Manfred lieber gewesen!
Zum Glück hab ich nur 2,99€ bezahlt, sonst würde ich mich höchst wahrscheinlich grün und blau ärgern!!
GerRay zu »James W. Nichol: Verachtet« 29.01.2009
Also ich bin jetzt bei Seite 388 von diesem Schinken angelangt, und 388 Seiten lang wurde ich das Gefühl nicht los, meine Zeit damit zu verschwenden. Denn gekauft hatte ich den Roman eigentlich weil er in einer Club-Ausgabe als Psychothriller ausgeschrieben war - und das ist er keineswegs! Weite Strecken wirkt er wie ein Klein-Mädchenroman. Ich musste mich durchkämpfen, und tat das nebenher auf einem Hometrainer. Chief Jack Cullen, der alternde Polizeichef, ist wohl die einzige Figur, die gut ins Genre passen würde - aber er kommt zu kurz. "Verfluchter Mist", murmelt da nicht nur Jack. Und ich lasse es jetzt gut sein und nehme mir was anderes vor.
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Nicole Friedrich zu »James W. Nichol: Verachtet« 05.10.2008
Ach ja was ich noch hinzufügen würde wäre vllt dass fast die ganze Handlung schon im Klappentext steht was ich doch ziemlich dämlich finde.. wo bleibt da die Spannung? Außerdem finde ich is das Ende irgenwdie zu kurz gestaltet, als ob Mr Nichol jetzt endlich fertig werden wollte.. also meines Erachtens hätte man ruhig noch Erläuterungen zu einigen Szenen bringen können. = (
Nicole Friedrich zu »James W. Nichol: Verachtet« 05.10.2008
Also ich kann meinem Vorgänger nur zustimmen. Die Geschichte um Adéle ist wirklich gut gelungen aber die Zwischenteile von den Ermittlungen war geradezu langweilig und es war wirklich nichts spannendes, für den weiteren Verlauf wichtiges darin enthalten. Die Polizeicrew hat auch mich keinen besonderen Eindruck gemacht und sie waren auch nicht besonders prägend bzw. man hat sich kaum für sie interessiert. Am Schluss sind mir auch mehrere Ungereimtheiten aufgefallen die ich aber sicher nicht nennen kann.. mhh obwohl.. hat eigentlich gar keinen Einfluss auf die Handlung. Z.B.: Was ist jetzt mit dem Finger?
Naja also es ist sicher eine nette Lektüre zur Unterhaltung aber man sollte nicht zu viel erwarten. Mit "Ausgesetzt" kann es sich bei Weitem nicht messen.
JuergenL zu »James W. Nichol: Verachtet« 18.09.2008
Manchmal frage ich mich, ob nur bekennende Nichol-Fans ihre Kommentare hier abgeben (die dann natürlich durchweg positiv ausfallen). Dieses Buch hat keineswegs das Zeug zu einem durchgängig spannenden Krimi. Dies ist ein nett erzählter Roman aus den Kriegsjahren und denen danach; durchaus realistisch, tragisch und packend. Nett. Mehr nicht. Die Aufdeckung des Mordes im zweiten Handlungsstrang schleppt sich durch über 400 Seiten, ohne Spannung aufzubauen, hätte man alles weglassen können. Lediglich auf den letzten 50 Seiten kommt da ein bischen Spannung auf, wenn beide Hanldungsstränge zusammenführen. "Ausgesetzt" war nun wirklich um Klassen besser. Das hier ist ordinärer Durchschnitt, eine nette Erzählung.
keks zu »James W. Nichol: Verachtet« 14.06.2008
Ein richtig gutes Buch. Besonders begeistert hat mich der historische Hintergrund des Buches, wie der Zweite Weltkrieg sich auf das Leben der Franzosen ausgewirkt hat und wie die Soldaten der einzelnen Länder mit ihren Erfahrungen umgehen. Ebenso gut sind die Konsequenzen bezüglich der Nahrung und der Zerstörung des Lebensraums umgesetzt und dargstellt. Was bis jetz klingt wie eine langweilige Dokumentation ist aber in Wahrheit eine fesselnde Liebesgeschichte zwischen der Französin Adèle und dem deutschen Soldaten Manfred, die trotz der Verfeindung zusammenfinden,dennoch wieder getrennt werden und ihr Glück suchen. Ein Buch,was ich auf jeden Fall empfehlen kann, denn es mangelt keineswegs an Spannung und Action, ebensowenig an der Vermittlung von Gefühlen und der Drang zur Auseinandersetzung mit der Geschichte
Erika Zachau zu »James W. Nichol: Verachtet« 21.05.2008
ein absolut zu empfehlendes Taschenbuch, besonders für Jemand, der diese Zeit noch kennt, und weiß, was der Krieg in Europa bewirkt hat. Es ist sehr genau recherchiert, nur der Schluß ist ein wenig unbefriedigend. Es bleibt zuviel in der Schwebe. Dieses Buch kann ich Jedem empfehlen, der sich ernsthaft über diese Zeit seine Gedanken macht und dabei kommt der Krimieffekt keineswegs zu kurz.
Heaven23 zu »James W. Nichol: Verachtet« 07.03.2008
absolut zu empfehlen dieser erstklassige Thriller, der Ausgesetzt eigentlich noch um Längen übertrifft ! Spannend durch zwei Handlungsstränge verbunden mit einem Ende, dass einen zum Nachdenken bringt ! Alles dabei, was das Herz begehrt !
silke zu »James W. Nichol: Verachtet« 14.01.2008
Ein wirklich tolles Buch.Ausgesetzt fand ich schon gut,aber dieses noch besser.Eine sehr gut ausgedachte Story,die zwei Handlungsstränge spielen ineinander,sehr spannend bis zum Schluss.Einfach nur klasse.
Anja S. zu »James W. Nichol: Verachtet« 18.12.2007
Dieses Buch ist sehr spannend erzählt und gut zu lesen, ideal für eine Bahnfahrt mit Kleinkind, das um einen herum wuselt. Irgendwie bleibt am Ende jedoch ein schales Gefühl, obwohl die beiden Erzählstränge gut miteinander verknüpft sind.

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