Driver von James Sallis

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2005 unter dem Titel Drive, deutsche Ausgabe erstmals 2007 bei Liebeskind.

  • Scottsdale: Poisoned Pen Press, 2005 unter dem Titel Drive. 159 Seiten.
  • München: Liebeskind, 2007. Übersetzt von Jürgen Bürger. ISBN: 978-3935890465. 159 Seiten.
  • München: Heyne, 2009. Übersetzt von Jürgen Bürger. ISBN: 978-3-453-40626-1. 160 Seiten.

'Driver' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Driver ist kein Verbrecher. Jedenfalls nicht im engeren Sinne. Er ist nur der beste Stuntfahrer, den man in Hollywood kriegen kann. Und manchmal fährt er bei Raubüberfällen den Fluchtwagen, obwohl ihn das gar nicht so richtig interessiert. Genauso wenig wie die Hollywoodfilme. Eigentlich will er nur fahren. Aber dann läuft einer dieser Überfälle schief, und Driver findet sich in einem schäbigen Motel in Arizona wieder, mit mehreren Leichen im Zimmer und einer Tasche voller Geldscheine. Eigentlich sollte auch er tot sein, denn der Raubüberfall war eine abgekartete Sache …

Das meint Krimi-Couch.de: »Mit Vollgas in den (Sonnen-)Untergang« 81°

Krimi-Rezension von Lars Schafft

James Sallis´ Gastspiel auf dem deutschen Buchmarkt war bislang ein kurzes: Gerade einmal drei seiner Titel wurden übersetzt und erschienen vielsagendeweise vor fünf Jahren in der Reihe DuMont Noir. Deren Credo: »Harte Zeiten brauchen harte Bücher«. Rückschlüsse, warum jetzt mit Driver wieder ein Titel aus James Sallis´ Feder in den Buchläden steht, sind vielleicht nicht unangebracht. Denn die Zeiten in Driver sind bei genauerem Hinsehen viel härter, als es bei einer oberflächlichen Lektüre den Anschein macht.

Gerade einmal 160 Seiten lang ist Sallis´s zweitletzter Stand-alone. Seine Hauptfigur bleibt namenlos. Und steht schon auf der ersten Seite zwischen zwei Leichen in einer Blutlache. Sie wird nur der »Driver« genannt und das beschreibt schon sehr genau, worin ihre Fähigkeiten liegen. Der Driver ist Stuntfahrer für die Traumfabriken Hollywoods, einer der besten seines Faches. Und Fluchtfahrer bei dem ein oder anderen Bruch. Er ist glücklich mit seinem Einkommen, seinem ständigen wechselnden Zuhause in der Anonymität westamerikanischer Großstädte, mexikanischem Restaurantfutter und dem regelmäßigen Sixpack Bier. Bis es kommt, wie es kommen musste. Ein Bruch geht schief und nun steht der Driver da . Zwischen zwei Leichen, einer Blutlache – und einer Tasche mit einer Viertelmillion Dollar.

Auf den ersten Blick ist die Story in Driver einerseits schnörkellos und zielgerichtet – durch die Struktur des Romans, die verworren und alles andere als linear ist, wird aus dem dünnen Krimi aber auch eine anspruchsvolle Lektüre.

Eine Lektüre, die irritiert. Nichtmals vorrangig dadurch, dass Sallis in winzigen Kapitelchen wie wild in der Geschichte des Drivers vor und zurückspringt. Auch nicht durch Sallis´ in knappe Sätze und wortkarge Dialoge verpackte Sprache. Das Interessante an Driver ist das, was Sallis nicht schreibt. Er psychologisiert nicht, er lässt insbesondere seinen Protagonisten nicht reflektieren, warum aus dem Stunt- und Fluchtfahrer, dem Hollywood wie Gangster und Gauner zu Füßen liegen, ein Mörder wird. Die Dinge geschehen halt, wie sie geschehen müssen. Life goes on. Irgendwie. Nur bestimmt nicht gut.

Und so, wie James Sallis seine Figuren allesamt vor die Hunde gehen lässt, ohne Gefühlsduselei, ohne Träne im Knopfloch, sticht das hervor, was zwischen den Zeilen steht. Nämlich Sallis´ intelligent wie desillusionierte Abrechnung mit dem American Way of Life, mit der amerikanischen Kultur, deren Existenz so mancher in »Old Europe« eh anzweifelt. Wenn selbst die Mafiosi vom Burnout geplagt sind, kann´s mit dem Zustand Amerikas sicherlich nicht gut bestellt sein:

Er war ratlos. Hatte er sich verändert, oder hatte sich die Welt um ihn herum verändert? Es gab Tage, da erkannte er sie kaum wieder. Als wäre er von einem Raumschiff abgesetzt worden und versuchte jemanden zu spielen, der hierher gehörte. Alles war so billig und geschmacklos und hohl geworden. Du kaufst dir einen Tisch, und was kriegst du? Drei Millimeter Kiefernfurnier auf Sperrholz. Gibst 1200 Dollar für einen Sessel aus, und du kannst in dem Scheißding nicht mal sitzen.

Dass Sallis seine Sicht der Dinge dann auch noch in einem Roadmovie bester Hollywood-Art verpackt, den längst verschollen geglaubten »lonesome Cowboy« im Driver wiedererfindet, diesen schlussendlich in ebenfalls bester Ami-Romance-Manier in die Weite einer Mondscheinnacht düsen lässt und ihm als Höhepunkt die Verfilmung seines Lebens, das der Driver selbst am wenigsten verstanden haben wird, spendiert, zeigt, wie klug Sallis seinen Roman angelegt hat.

Wenn wir in unserem Leben einen oder zwei davon haben, nur einen oder zwei lichte Augenblicke, dachte Doc, dann haben wir richtig Glück. Die meisten haben sie nicht.

Sallis hatte einen, als er Driver schrieb. Hoffen wir darauf, dass er zumindest mit diesen Zeilen im Unrecht bleibt und von ihm bald mehr solch außergewöhnliche Kriminalromane zu lesen sind.

Lars Schafft, November 2007

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Anja zu »James Sallis: Driver« 28.10.2014
Ein absolut grandioses Buch. Man muss sich etwas konzentrieren, um den Vor-und Rücksprünge in der Handlung zu folgen. Es ergibt sich nach und nach der Ablauf. Nach jedem Zeitsprung, erscheinen die vorherigen Episoden in einem anderen Licht. Also aufgepasst beim genauen Lesen. ES LOHNT SICH!
Ich kann nur die FAZ zitieren: Da ist kein Satz zu viel, kein Attribut, kein Verb.
Torsten zu »James Sallis: Driver« 02.04.2012
Ich kann mich dem ganzen Lob leider überhaupt nicht anschliessen. Nicht etwa weil die Struktur des Romans zu durcheinander wäre wie hier oft kritisiert wurde - obwohl tatsächlich keinerlei Chronologie eingehalten wird und Sallis ziemlich wild durch das Leben von Driver springt, ist die Handlung letztlich doch verständlich. Es ist sicherlich gewollt, dass das Handeln von Driver und seine ganze Umgebung seltsam entrückt und irreal wirken, denn ein realistisches Bild wollte Sallis wohl nicht abliefern, von einer plausiblen Handlung ganz zu schweigen, eher sollte eine bestimmte Stimmung stellvertretend für bestimmte Bestandteile des "American way of life" - Mythos erzeugt werden.
Leider kann ich die angeblich anspruchsvolle Intention dahinter so gar nicht finden - das die amerikanische Wirklichkeit von Mythen weit entfernt und desillusionierend ist, kann mir dieser Roman auch nicht neuer, anders oder besser vermitteln als tatsächlich realistische Beschreibungen dieser Wirklichkeit.
Was mich wirklich sehr gestört hat, waren die Handlungsabschnitte die nur angedeutet aber nicht weiter auserzählt wurden und deren Bedeutung man sich nur unzureichend zusammenreimen muss und kann, so z.B. den konkreten Ablauf des Überfalls und was da tatsächlich überhaupt wie abgekartet und schiefgegangen ist, das Verhältnis zu Manny, die Bedeutung des merkwürdigen Auftrittes von Eric Guzman inkl. der späteren Erwähnung und mehr.
Auch ist es für mich keineswegs klar, ob Driver eigentlich überhaupt das Gels zurückgegeben hat und sich damit von seiner Seite an das Abkommen gehalten hat - schliesslich hat er im weiteren Verlauf durchaus noch viel Geld verteilt. Sollte das alles so gewollt sein, sollte der Leser also absichtlich durch unklare Beschreibungen zum Spekulieren gebracht werden, so muss ich ganz klar sagen, dass mir das nicht gefällt.
Scheinbar haben auch Übersetzer und Lektor irgendwann die Konzentration oder den Überblick verloren, denn mindestens ein grober sinnentstellender Übersetzungsfehler ist mir aufgefallen sogar ohne das Original gelesen zu haben: Beim letzten Treffen mit Manny muss es nicht heissen "Driver bat darum,...", sondern "Driver darum bat, ihn..."..
Als Krimi ganz sicher sehr schwach, als Road-Movie zu andeutungsvoll bruchstückhaft und als desillusionierte Abrechnung mit dem American Way of Life irgendwie zu aufgesetzt: Ich fand es nicht überzeugend.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Ahotep zu »James Sallis: Driver« 10.10.2011
Das Buch handelt von Driver, einem jungen Mann in L.A., der genau das macht, was er wirklich kann: Fahren – wie sein Name schon sagt.
Zunächst als Stuntfahrer beim Film, später dann als Fluchtfahrer bei Raubüberfällen – und genau bei solch einem geht plötzlich alles schief und Driver findet sich schließlich in einem Hotelzimmer wieder, umringt von drei Leichen, einem Koffer voller Geld und scheinbar von der Mafia verfolgt, der er sich nun entgegenstellt.

Mit dieser Szene, der (bzw. einer) Schlüsselszene des Buches sowie Drivers Lebens, beginnt Sallis diesen Roman und geht in zahlreichen Rückblenden der Frage nach, wie es dazu kam, dass der junge Mann schließlich zum Mörder wurde.

Dies allerdings nicht direkt und eher unterschwellig: Sallis schildert nur, kurz, knapp und schmerzlos – wie ein völlig objektiver Beobachter erzählt er uns, zeitlich wild durcheinander gewürfelt, einzelne Passagen aus Drivers Leben:
Schreibt von einer depressiven Mutter, von Pflegeeltern, die sein Hauptprotagonist so früh wie möglich verlässt, davon, wie er sich durchzuschlagen versucht, seine Liebe zum Fahren entdeckt, beim Film landet, (dubiose) Bekanntschaften schließt, Verluste erleidet und wie er vom Schicksal scheinbar in eine bestimmte Richtung getrieben wird – oder sich dorthin treiben lässt.

Das Leben – „nichts als eine lange Abfolge von Ereignissen, die nicht so liefen, wie man es sich ursprünglich vorgestellt hatte“, „wir passen uns an. Schlagen uns durch. Wenn Du zehn, zwölf Jahre alt bist, dann steht schon ziemlich fest, wie dein Leben mal sein wird.“ – diese Haltung scheint uns der Autor vermitteln zu wollen – und krönt sie zum Schluss noch mit „Das Leben ist real, leider bin ich Borges“.

„Time is the substance from which I am made. Time is a river which sweeps me along, but I am the river. … The world, unfortunately, is real; I, unfortunately, am Borges” sind die letzten Zeilen aus Borges Essay „A New Refutation of Time”.

Es ist die Zeit, die fließt und die Dinge die Geschehen, die uns prägen und uns schließlich zu dem machen, was wir sind, will uns das der Autor mit seiner Handlung, den Zitaten und seiner Erzählstruktur mitteilen?

Ganz sicher bin ich mir da nicht, dafür allerdings darin, dass er sich von dem Film „Road House“ inspirieren ließ, den er zu Beginn des Buches erwähnt und der von einem Türsteher handelt, der einfach nur seinen Job machen will und dabei der Mafia in die Quere kommt…

Ob die vielen weiteren Erwähnungen von Filmen und Büchern zu mehr dienen als Hollywood als Schauplatz auszubauen und weitere Interpretationsansätze bieten, kann ich leider nicht beurteilen, weil mir weder die Filme noch die Bücher bekannt waren.

„Driver“ ist ein raffiniert strukturiertes Werk, hinter dessen ganz simpler Handlung mehr steckt und das den Leser fordert – was ich persönlich grundsätzlich sehr schätze, nur war mir die Handlung fast zu flach, womit ich nicht Drivers Entwicklung meine, aber ihn in Mafiageschichten zu verwickeln und dann als schier perfekt ausgebildeten Killer zu präsentieren, das nimmt dem Drama seinen Ernst – womöglich ja gewollt.

Entsprechend war mir auch die Sprache schon zu schnörkellos, das Buch hat eine Aussage, die es vermittelt, was mehr ist als es ein Groß der Autoren zu Stande bringt, aber es hat mich nicht berührt – auch das war, sehr wahrscheinlich, gewollt, nur wird mir „Drivers“ Sprache und Erzähltechnik in Erinnerung bleiben, nicht unbedingt der Inhalt oder die Botschaft – und ob das so gewollt war, das bezweifle ich!
Fachmann zu »James Sallis: Driver« 26.05.2010
Es passiert ja nicht oft, dass man bei der Lektüre eines Buches plötzlich laut lachen muss. Ich bin über dem Satz "Wir würzen unseren Knoblauch mit Speisen" beinahe vor Lachen zusammengebrochen und kann mich noch jetz köstlich darüber amüsieren.
Ansonsten ein absolut gutes Buch.

Übrigens habe ich gerade "Dunkle Schuld" von Sallis gelesen und auch dabei einige Male herzlich lachen müssen. Obwohl beide Bücher ja eigentlich nicht gerade lustige stories haben.
0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
morus64 zu »James Sallis: Driver« 30.11.2009
Ein beachtlicher Krimi mit Action und Tragik, der in seinem schnörkellosen Schreibstil an beste Noir-Romane anknüpft; ein Mix der erinnert an "Bullit" und die deprimierenden Krimis von David Goddis.
Trotz (oder gerade wegen) der knappen 158 Leseseiten hoch gelobt, und das m.E. völlig zu Recht.
Allein schon das Kapitel 25 mit seinen zwei (!) Seiten ist den Buchkauf wert und neben dem Einstieg zum "Exerzierplatz" so ziemlich das traurigste, was mir literarisch je unter die Augen gekommen ist.

Lesen, auch wenn es wegen der Zeit- und Handlungssprünge nicht ganz so einfach ist.
81 GRAD
Schrodo zu »James Sallis: Driver« 27.07.2009
Dieses Büchlein eines mir bis dahin unbekannten Autors wurde mit dem Krimipreis ausgezeichnet. Nachdem ich es nun gelesen habe, frage ich mich: „Was ist das denn für ein Buch?“
Die Story ist schnell erzählt…so wie ich sie verstanden habe.
Ein Autostuntman in Hollywood, fährt aus Langeweile die Fluchtwagen bei Raubüberfällen. Die Hauptperson Driver findet sich mit drei Leichen in einem Motelzimmer wieder. Beim letzten Raubüberfall ist alles schief gegangen. Von da an wird er verfolgt, von wem und warum…fragen sie mich nicht. Egal, er gibt die Beute seinen Verfolgern zurück, damit er wieder seine Ruhe hat. Aber die bösen Mafiosi halten sich nicht an die Abmachung und Driver, der ja nur fahren möchte, wie mehrmals betont wird, nimmt Rache.
Driver, der Held der Story, wird extrem emotionslos und kalt beschrieben. Die anderen Akteure werden gar nicht beschrieben, sie bleiben nebulös. Der Leser erfährt kaum mehr als deren Namen. Was mich am meisten gestört hat, ist eine seltsame, ja geradezu vermischte Anordnung der einzelnen Kapitel. Für mich hat zuviel gefehlt, die Spannung, die logische Abfolge der Handlung oder einfach das Ausschmücken der Story.
Warum das Buch mit dem "Deutschen Krimipreis" ausgezeichnet wurde? Ein Krimi ist das jedenfalls nicht. Vielleicht eine Gangstergeschichte, oder ein Road Movie oder…ach ich hab keinen Schimmer wie man diese Art Geschichte nennt. Sagen Sie´s mir! Aber dazu sollten Sie es erst mal lesen….
sue82 zu »James Sallis: Driver« 27.05.2009
Keine Spannung, keine zusammenhängende Story und am Ende blieb nur Verwirrung. Das macht dieses Buch meiner Ansicht nach aus.
Der Autor springt von einem Geschehnis zum nächsten. Mal ist er im Hier und Jetzt, dann wieder in der Vergangenheit, dann bei seiner Arbeit und wieder im Jetzt .
Das spielt sich auf den knapp 160 Seiten ab und am Ende wusste ich nicht was ich von dem Buch halten sollte. Das Buch ist gut geschrieben, keine Frage. Nur wäre hier Mehr besser gewesen. Mehr Story und nicht so ein Herumgeflize zwischen den Stationen vom Leben des Drivers.
Toskana427 zu »James Sallis: Driver« 21.02.2008
Ich habe dieses Buch mit gemischten Gefühlen gelesen. Die sprachliche Gewandheit und Ausdrucksweise ist fantastisch. Handwerklich perfekt. Sallis schaft es auch eine schöne Atmosphäre zu erschaffen und die Idee eine Geschichte über einen Stuntfahrer zu schreiben finde ich auch interessant. Aber es gibt leider keine wirklich zusammenhängende Handlung und die ganze Story finde ich persönlich eher verwirrend. Spannung kommt auch nicht viel auf. Alles in allem 69°
Bartensen zu »James Sallis: Driver« 06.02.2008
Driver ist eine spannende, vielschichtige und tiefgründige fiktive Biographie im Road Movie Noir Format ... dabei ist James Sallis alles andere als ein Seitenschinder, in knapp 160 Seiten springt er chronologisch scheinbar ungeordnet durch Drivers Kindheit, Jugend und "Arbeits-" Welt bis zu einem bewegendem Finale.
Ein großartiges und wie bei Sallis üblich sprachlich absolut hochklassiges Buch, bei dem man sich eigentlich nur noch einen zweiten Teil wünscht. 93°
xwillaxwonkax zu »James Sallis: Driver« 05.12.2007
160 Seiten auf denen weder Spannung, noch Handlug oder schwarzer, herrlicher Humor zu kurz kommen.
"Driver" liest sich fließend und schnell und amüsiert den Leser immer wieder. Driver als Charakter hat mich ziemlich fasziniert - und doch gebe ich "nur" 83°, da ich am Ende feststellen musste, dass mich die kurzen Kapitel mit den ständigen Handlungs-, Orts- und Zeitwechseln dermaßen verwirrt haben, dass ich am Schluss die ganzen Geschehnisse nicht wirklich rekonstruieren konnte. Zu viel Handlung auf zu wenigen Seiten ist der große Nachteil.
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