Die langbeinige Fliege von James Sallis

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1992 unter dem Titel The Long-Legged Fly, deutsche Ausgabe erstmals 1999 bei DuMont.
Ort & Zeit der Handlung: USA / Louisiana / New Orleans, 1990 - heute.
Folge 1 der Lew-Griffin-Serie.

  • New York: Carroll & Graf, 1992 unter dem Titel The Long-Legged Fly.
  • Köln: DuMont, 1999. Übersetzt von Georg Schmidt. ISBN: 3-7701-4858-4.

'Die langbeinige Fliege' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Immer wieder verschwinden Menschen in den dampfenden Nächten von New Orleans, der Stadt am Mississippidelta. Und es ist Lew Griffins Aufgabe, diese Verlorenen zu suchen. Er selbst ist ein Verlorener, ein Gefangener der Flasche, seiner Vergangenheit und seiner schwarzen Hautfarbe. 

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Bartensen zu »James Sallis: Die langbeinige Fliege« 09.07.2009
Lew Griffin ist ein schwarzer Privatdetektiv aus New Orleans, dessen Höhen und Tiefen des Lebens in vier Episoden zwischen 1964 und 1990 dargestellt werden. Meistens sucht Griffin verschwundene Personen und nicht immer ist er erfolgreich. Er selbst und seine Probleme stehen wesentlich mehr im Vordergrund, als das eine wirklich zusammenhängende Geschichte erzäht werden würde.
Diese einzelnen Episoden jedoch verbindet James Sallis zu einer spannenden Biographie, bei der Action ziemlich außen vor bleibt. Natürlich ist James Sallis absoluter Meister seines Fachs, wenige Schriftsteller besitzen soviel literarische Tiefe den Personen und einer Stadt Leben einzuhauchen und ein Fehlen von zusammenhängender Handlung vollkommen vergessen zu lassen.
Wer das New Orleans aus James Lee Burkes Romanen mag, sollte hier mal reinlesen ...
Bio-Fan zu »James Sallis: Die langbeinige Fliege« 17.02.2008
Es fällt mir nicht so leicht, über dieses Buch einen Kommentar zu schreiben, da ich mich in dem Subgenre der Noir und/oder Hardboiled-Krimis nicht so auskenne.
Dieser Roman ist mehr für Spezialisten diser Untergattung, denn für "normale" Krimileser wie mich.
In vier Episoden wird hier das Leben des Privatdetektivs Lew Griffin schlaglichtartig beleuchtet. Es ist mehr ein Stimmungsbild der Menschen vorort (New Orleans) und der jeweiligen Zeit. Sicherlich dient dieser Roman auch dazu den Protagonisten einzuführen und Lust auf Mehr zu machen.
Das, muss ich gestehen, ist bei mir gelungen. Ich werde die weiteren Fälle von Lew Griffin mit spannendem Interesse verfolgen.
Eine Wertung in Grad kann ich nicht abgeben, weil mir hier meine Bewertungskriterien unzulänglich erscheinen.
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