Das 8. Geständnis von James Patterson

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2009 unter dem Titel The 8th Confession, deutsche Ausgabe erstmals 2010 bei Limes Verlag.

  • New York: Little, Brown, and Company, 2009 unter dem Titel The 8th Confession. 361 Seiten.
  • München: Limes Verlag, 2010. Übersetzt von Leo Strohm. 352 Seiten.

'Das 8. Geständnis' ist erschienen als

In Kürze:

Denn das Böse hat eine gespaltene Zunge …Eine mysteriöse Mordserie erschüttert San Francisco, ein Obdachloser wird gnadenlos exekutiert, und die Explosion eines Drogenlabors fordert viele Opfer … Die Herausforderungen für Detective Lindsay Boxer waren nie größer: Da treibt eine psychopathische Schlangenmörderin ihr Unwesen, die es vor allem auf die Upper Class abgesehen hat und so gut wie keine Spuren hinterlässt. Selbst Pathologin Claire Washburn findet keine Hinweise. Dann wird ein schwarzer Obdachloser, der unter Seinesgleichen als Heiland galt, brutal hingerichtet, und Journalistin Cindy Thomas wittert eine große Story. Doch je mehr sie über den Toten erfährt, desto schmutziger erscheint seine Weste. Und nicht zuletzt steht der »Women’s Murder Club« vor einer Zerreißprobe ganz anderer Art: Zwischen Cindy und Lindsays Partner Rich Conklin vibriert die Luft. Bringt die Liebe all das zum Einsturz, was die Freundinnen über die Jahre aufgebaut haben? Detective Lindsay Boxer ermittelt wieder!

Ihre Meinung zu »James Patterson: Das 8. Geständnis«

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rolandreis zu »James Patterson: Das 8. Geständnis« 22.02.2013
James Patterson wie er mittlerweile immer öfter ist. Seine Bücher werden immer mehr nur hingeklatschte Serienfolgen mit wenig Liebe zum Detail. Bereits dem letzten Band "Die 7.Sünden" fehlte der gewisse Schwung und bei diesem Band dachte ich stellenweise, ich lese ein Drehbuch. Es wird Szene für Szene einfach nur abgespult. Das Buch ist schnell gelesen. Es hat ja auch nur knapp 350 Seiten, die dann auch nicht mal wegen der kurzen Kapitel vollgeschrieben sind. Damit kommt man vielleicht auf höchstens 200 volle Blätter, die dann auch nur durchschnittliche Kost sind.
Schrodo zu »James Patterson: Das 8. Geständnis« 25.11.2010
Drei Fälle gleichzeitig bearbeitet die chronisch überbeschäftige Lindsay Boxer und ihren Partner Rich Conklin. Erst fliegt ein als Drogenlabor getarnter Schulbus mitten in San Franzisco in die Luft…das ist gleichzeitig der spannende Plot. Dann gibt’s gleich mehrere mysteriöse Todesfälle in der High Society. Zu guter Letzt wird noch ein schwarzer Obdachloser brutal hingerichtet. Dass die Staatsanwältin Yuki mal wieder Liebeskummer hat, interessiert dabei nur am Rande.
Wie diese drei Fälle am Ende der Geschichte miteinander verwoben werden, ist schnell erklärt…nämlich gar nicht. Alles endet reichlich schnell, so dass ich das Gefühl hatte dem guten Herrn Patterson ist das Papier ausgegangen. Ein klein wenig Spannung ist von Beginn an vorhanden, steigert sich auch im Verlauf der Geschichte und endet dann doch sehr abrupt. Das Buch liest sich dank der vielen kurzen Kapitel gut und flüssig. Die Figuren erscheinen diesmal eher etwas Oberflächlich und die Handlung ist nicht wirklich der Brüller. Trotzdem wird wohl jeder der die ersten 7 Bücher der Women`s Murder Reihe gelesen hat, seine Freude an diesem 8. Teil haben.
geronimox zu »James Patterson: Das 8. Geständnis« 28.10.2010
Ein neuer »Women’s Murder Club« Roman aus der Feder von Maxine Paetro, eine der Lohnschreiber/innen für James Patterson.

Eine launische Anmerkung zu Beginn: Wenn man das gebundene Buch aufschlägt fällt einem zuerst auf, dass es zu c.a. einem Drittel aus unbedrucktem Papier besteht.

Denn quasi jeder Textabsatz wurde zu einem neuen Kapitel mit eigenem Seitenanfang und extra großen Kapitelzahlen gestaltet um das Buch dicker zu machen. Täte man all die Leerräume aus dem Buch herausstreichen, würde in etwa die Textmenge eines Jerry Cotton Groschenheftes übrigbleiben. Aus diesem profanen Grund liest sich das Buch jedoch schnell und kurzweilig.

Der Inhalt ist durch den obigen Krimi-Couch Einstiegstext erschöpfend erklärt. Wie bei den »Women’s Murder Club« Romanen üblich enthält das Buch mehrere voneinander unabhängige Fälle, die im Grunde nur durch die »Club-Mitglieder/innen« als gemeinsame Klammer zusammengehalten werden. Während dem Leser im Fall einer mysteriösen Highsociety-Mordserie der Täter schon in der Romanmitte offenbart wird, bleibt die Auflösung am Mord eines schwarzen Obdachlosen-Messias bis zum Ende des Buches offen.

Das Buch ist kein Reisser, bietet aber solide Krimikost für alle Freunde der Marke Patterson. Der Roman hält neben mehreren Leichen und vielen Mordverdächtigen auch (wie immer) einen bunten Liebesreigen für jede der Club-Protagonistinnen bereit. Und das letzte Kapitel beschert Detective Lindsay Boxer zusätzlich eine hochkarätige Überraschung...


Fazit: »Das 8. Geständnis« ist leicht zu lesen, frei von überflüssigen Gewaltdarstellungen und Logikfehlern - und somit prima für Zwischendurch. Hardcore-Blutrausch-Thrillerfans kommen hier jedoch nicht auf ihre Kosten. 7/10
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