Der Rattenfänger von James McGee

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2006 unter dem Titel Ratcatcher, deutsche Ausgabe erstmals 2006 bei Heyne.
Ort & Zeit der Handlung: Großbritannien / England / London, 1800 - 1869.
Folge 1 der Matthew-Hawkwood-Serie.

  • London: HarperCollins, 2006 unter dem Titel Ratcatcher. 382 Seiten.
  • München: Heyne, 2006. Übersetzt von Edeltraut Weiser. ISBN: 978-3-453-47026-2. 382 Seiten.

'Der Rattenfänger' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

London, 1811. Der Krieg mit Napoleon hat seinen Höhepunkt erreicht. In der düsteren, von Gesindel bevölkerten Metropole wird der exzentrische Sonderermittler Hawkwood vom Empire mit der Aufklärung eines Doppelmordes beauftragt. Mithilfe seiner Kontakte zur Londoner Unterwelt gelingt es Hawkwood, einer Verschwörung auf die Spur zu kommen, die ganz England in größte Gefahr bringt. 

Ihre Meinung zu »James McGee: Der Rattenfänger«

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Thomas71 zu »James McGee: Der Rattenfänger« 25.07.2011
Der erste Roman um Bow Street Runner Matthew Hawkwood besticht weniger durch seine spannende Handlung, sondern viel mehr durch die äußerst atmosphärische Schilderung der Stadt London des frühen 19. Jahrhunderts. Der Plott selbst ist vorhersehbar und wenig überraschend und dient vielmehr zur Einführung der Hauptpersonen. Irritierend fand ich lediglich, dass Hawkwood zwar der beste Ermittler der Bow Street Runner sein soll, besonders im zweiten Teil des Buches aber von einer offensichtlichen Falle in die nächste tappt. Dennnoch ein gelungener Auftakt für die Serie...
detno zu »James McGee: Der Rattenfänger« 09.03.2009
Nach den "Totensammlern" habe ich mich sehr auf den "Rattenfänger" gefreut.
Leider erreicht der erste Band der Hawkwood-Reihe nicht die Klasse des folgenden Werks.
Zwar liest sich das Werk flüssig, aber Spannung kommt selten auf. Zu durchsichtig spult sich die Geschichte ab, zumal man schnell meint, den Topp-Agenten der "Froschfresser" erkannt zu haben.

Wem dieser Krimi nicht so recht zugesagt hat, der sollte McGee - und sich selbst - noch eine Chance mit den Leichenräubern geben. Es lohnt sich !!
Bio-Fan zu »James McGee: Der Rattenfänger« 12.01.2009
James McGee ist ein guter Erzähler, deshalb macht "Der Rattenfänger" Spaß, auch wenn die Spannung ein bisschen auf sich warten lässt. Schnell taucht man ein in die Atmosphäre eines London von vor fast 200 Jahren und eilt mit dem sympathischen Ermittler Matthew Hawkwood durch die schmutzigen, stinkenden Gassen oder sitzt in einer der zahllosen verqualmten Spelunken bei Hammel und Ale.
Schwierigkeiten könnten indes bei der Beschaffung des Buches auftreten - online taucht ab und zu mal ein Exemplar auf. meine örtlichen Buchhändler konnten mir nicht weiter helfen. Aber der 2.Teil der Hawkwood- Reihe (Die Totensammler) soll - so ist die einhellige Meinung- ja noch besser sein.
Der Rattenfänger bekommt von mir 82 Grad.
tassieteufel zu »James McGee: Der Rattenfänger« 05.01.2009
London 1811, Matthew Hawkwood, Exsoldat und Sonderermittler in der Bow Street wird mit der Aufklärung eines Raubmordes beauftragt. Beim Überfall auf eine Postkutsche
wird ein Offizier der Marine getötet und eine Tasche mit brisanten Papieren geraubt, da sich England mit Napolen im Krieg befindet, ist das Verbrechen von besonderer Brisanz. Hawkwood, der über gute Kontake in die Londoner Unterwelt verfügt, macht sich auf die Jagd nach den Tätern und kommt einer Verschwörung gegen England auf die Spur……..
Das Buch, in einem rasanten Erzähltempo geschrieben, liest sich schnell herunter, der Plot nicht unbedingt neu, wartet aber mit ein paar unvorhergesehenen Wendungen auf.
Die Atmosphäre im Buch hat mir gut gefallen, düstere von allerlei Gesindel übervölkerte Stadtviertel, im Gegensatz dazu prunkvoll zur Schau gestellter Reichtum bei den Adligen.
Mit dem Ermittler Matthew Hawkwood bin ich allerdings nicht so ganz warm geworden, dabei erschien er mir zu Anfang eine ganz interessante Figur mit seiner etwas geheimnisvollen Vergangenheit bei der Armee, allerdings mutiert er dann zu einer Art Supermann kassiert eine üble Verletztung und kann sich dann gleich amurösen Abenteuern hingeben, das war mir ein bissel zu viel des Guten. Ab der Mitte des Buches wird Hawkwood dann aber zunehmend dilletantisch, tappt in, zumindest für mich, offensichtliche Fallen und muß
am laufenden Band errettet werden, das war dann doch nicht so ganz mein Fall.
Fazit: recht flott erzählte Geschichte, Längen kommen keine auf, tolle Atmopshäre aber eine für mich recht gewöhnungsbedürftige Hauptfigur, ich bin gespannt auf den 2. Teil den ich als nächstes lesen werde
2 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
mase zu »James McGee: Der Rattenfänger« 02.01.2009
„Die Totensammler“ habe ich zuerst gelesen und es war eines der besten Bücher, die ich in 2008 gelesen habe. „Der Rattenfänger“ hat mich jedoch sehr enttäuscht. Die hervorragende düstere Stimmung und die dichte Atmosphäre, die mich beim „Totensammler“ regelrecht in das damalige London transportiert hat, fehlt hier völlig. Die komplette Geschichte ist träge und verliert sich in vielen unnötigen Nebenschauplätzen. Selbst der Charakter des Protagonisten ist hier noch sehr flach und schemenhaft. Schreiben kann er schon, der McGee. Das Buch lässt sich flüssig und schnell lesen, aber ich werde es genauso schnell wieder vergessen haben
Nö, das war gar nichts. Es bleibt nur zu hoffen, dass der 3. Teil qualitativ an den zweiten anknüpft.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Krimi-Tina zu »James McGee: Der Rattenfänger« 06.06.2008
Ich habe „Der Rattenfänger“ nach „Die Totensammler“ gelesen. Und wieder auf einen Rutsch durch. James McGee schreibt echte Pageturner. Und das obwohl die Fälle weder besonders originell noch, wie schon erwähnt, besonders spannend sind . Eigentlich ist die Entwicklung der Story ist recht vorhersehbar und die Elemente hat man so ähnlich schon wiederholt gelesen. Aber die Bücher sind ungeheuer atmosphärisch, und die Charaktere sind glaubwürdig und interessant. Man taucht geradezu ein ins London des frühen 19 Jahrhunderts und läßt sich in die Geschichte mitnehmen.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Sonny zu »James McGee: Der Rattenfänger« 20.04.2008
Der "Fall" an sich ist nicht besonders aufregend. Die Hauptpersonen sind durchaus sympathisch mit Ecken und Kanten. Das Leben in London zu Beginn des 19ten Jahrhunderts wird durchweg glaubwürdig beschrieben. Schwer zu beschreiben. Hier stimmt einfach das Gesamtpaket.
0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
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