James Lee Burke

Schon mit neunzehn Jahren begann James Lee Burke (geboren 1938 in Louisiana) zu schreiben. Sein Talent wurde freilich beeinträchtigt durch ein erhebliches Alkoholproblem, das er nach qualvollen Jahren erst 1982 im Rahmen eines langwierigen Entwöhnungs-Programms unter Kontrolle bekam.

Dies ist nicht die einzige Erfahrung, die ihn mit Dave Robicheaux verbindet, den man durchaus als Alter Ego des Verfassers betrachten kann. Nachdem er seine persönlichen Probleme in den Griff bekam, arbeitet der bemerkenswert fleißige Burke (außer den fünfzehn Robicheaux-Thrillern veröffentlichte er bisher neun weitere, von dieser Serie unabhängige Romane und eine Sammlung mit Kurzgeschichten) mit großem Erfolg an seiner Karriere, in deren Verlauf er nicht nur regelmäßig auf den Bestsellerlisten vertreten war (und ist), sondern auch für den renommierten Pulitzer-Preis nominiert wurde, während er den begehrten »Edgar Award« gleich zweimal (1989 für Black Cherry Blues, 1997 für Cimarron Rose) sowie den »CWA/Macallan Gold Dagger for Fiction« (1998 für den vorliegenden Roman) gewann.

Mehrere seiner Werke wurden inzwischen auch verfilmt, darunter ein Roman der Robicheaux-Serie (Mississippi Delta/Heaven´s Prisoners, 1995, Regie: Phil Joanou, mit Alec Baldwin als in der Rolle des Titelhelden.) Die Verfilmung weiterer Romane der Serie ist angekündigt, verzögert sich jedoch aufgrund eines komplizierten Rechtsstreites bereits seit einigen Jahren.

Krimis von James Lee Burke:

  • Holland-Family-Reihe:
    • (2014) Fremdes Land Rezension
      Wayfaring stranger
    • (2016) The jealous kind
  • (1965) Half of paradise
  • (1970) To the bright and shining sun
  • (1982) Two for Texas / Sabine spring
  • (1986) The lost get back Boogie
  • (2002) White Doves at Morning

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