Die Glut des Zorns von James Lee Burke

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2001 unter dem Titel Bitterroot, deutsche Ausgabe erstmals 2004 bei Goldmann.
Ort & Zeit der Handlung: USA / Montana, 1990 - 2009.

  • New York: Simon & Schuster, 2001 unter dem Titel Bitterroot. 334 Seiten.
  • München: Goldmann, 2004. Übersetzt von Georg Schmidt. ISBN: 3-442-45565-0. 448 Seiten.

'Die Glut des Zorns' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Billy Bob Holland, ehemaliger Texas Ranger und Anwalt, will einen Angelurlaub bei seinem Freund Doc Voss verbringen. Doch kaum ist er in der vermeintlich idyllischen Bergwelt von Montana eingetroffen, wird die Tochter seines Gastgebers vergewaltigt, der mutmaßliche Täter umgebracht, und Doc Voss steht selbst unter dringendem Mordverdacht. Billy Bob übernimmt dessen Verteidigung und stößt bei seinen Nachforschungen auf allerlei zwielichtige Gestalten. Da wird er unversehens auch noch von seiner eigenen Vergangenheit eingeholt …

Ihre Meinung zu »James Lee Burke: Die Glut des Zorns«

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Alexander zu »James Lee Burke: Die Glut des Zorns« 22.06.2010
Also die vernichtende Kritik von diablo-no-4 kann ich nicht nach vollziehen. Ich fand den Roman nämlich richtig gut. Er enthielt alles was einen guten US-Krimi ausmacht. Interessante Figuren, das richtige Maß an Sozialkritik, an Spannung und an Action. Ein weiterer Pluspunkt ist die Beschreibung der Schauplätze und der Schauplatz überhaupt. Montana ist noch nicht so abgedroschen wie beispielsweise L.A. oder New York. Allerdings muß ich sagen, da ich ja schon eine Reihe von Büchern von J.L.B. kenne und dass die Krimis egal ob um Dave Robicheaux oder um Billy Bob Holland immer nach dem gleichen Muster gestrickt sind. In den späteren Romanen wechselt er immer mal die Erzählperspektive. So schreibt er mal Passagen in der ersten Person und dann auch mal welche in der dritten Person. Dies finde ich eigentlich richtig gut. Meine Bewertung für das Buch wäre 80%.
diablo-no-4 zu »James Lee Burke: Die Glut des Zorns« 18.02.2007
Ein Haufen Leute, von denen nicht ein einziger einer geregelten Arbeit nachgeht (oh, bis auf den lahmen Sherif), darunter ein in die Jahre gekommener Anwalt (?) der in seinem Leben schon ungefähr alles mal erlebt haben will (ob er auch Nobel-Preise hat wurde nicht ganz klar), sein Sohn, der, während er von mehreren Bären gejagt wird, trotzdem pausenlos am Angeln ist, immer nur an seine vorgestern getroffene große Liebe denken kann, ein paar Biker, die eigentlich näher betrachtet ungefähr gar nichts drauf haben, Bundesagenten, die ungefähr an jeder Hand 7 Spitzel haben, die sich auch zuuufällig irgendwie alle in diesem feinen Krimi treffen, bärenstarke ExKnackis, unkaputtbare Säufer und die bösen Volksverhetzer mit den fragwürdigsten Ideologien. Alle hier. Alle totaaal glaubwürdig. Ja nee, is klar!
Wer's mag?! Sollte der nächste (mein zweiter) Burke auch so ein Quatsch sein... dann Prost Mahlzeit.
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