Endstation Leichenschauhaus von James Ellroy

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2004 unter dem Titel Destination: Morgue, deutsche Ausgabe erstmals 2005 bei Ullstein.
Ort & Zeit der Handlung: USA, 1950 - 1969.

  • New York: Vintage Books, 2004 unter dem Titel Destination: Morgue. 389 Seiten.
  • Berlin: Ullstein, 2005. Übersetzt von Stephen Tree. ISBN: 3-550-08614-8. 374 Seiten.
  • Berlin: Ullstein, 2006. Übersetzt von Stephen Tree. ISBN: 978-3-548-26452-3. 374 Seiten.
  • [Hörbuch] Daun: TechniSat Digital, Radioropa Hörbuch, 2006. Gesprochen von Peter Tabatt. ISBN: 3866674880. 12 CDs.

'Endstation Leichenschauhaus' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuch

In Kürze:

In drei Novellen sowie Kurzgeschichten und Artikeln richtet James Ellroy sein Spotlight auf L.A. Einiges ist erfunden, aber einiges erscheint so wahr, dass es als Beweis vor Gericht durchgehen könnte. Wieder gibt Ellroy sich einer schonungslosen Psychoanalyse hin – der Analyse seines Lebens, seiner Geburtsstadt L.A. und des ganzen Systems. Er schreibt über seinen Vater, die Todesstrafe, die Justiz und die Opfer von vierzig Jahre zurückliegenden Verbrechen. Wir begegnen einem verrückten Detective, der von einer Schauspielerin aus Hollywood besessen ist, und auch Danny Getchell läuft uns über den Weg.

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Marv zu »James Ellroy: Endstation Leichenschauhaus« 25.05.2010
James Ellroy ‚Endstation Leichenschauhaus‘ besteht aus zwei Sammlungen von Kurzgeschichten. Teil 1 ‚Kriminalkultur/Erinnerungen‘ fokussiert eher auf semibiographische Storys und Artikel, Teil 2 ‚Rick liebt Donna‘ enthält drei Geschichten über den Detective Richard Jenson von der Hollywood Mordkommission bzw. dem Dezernat für ungelöste Mordfälle und seiner (un-)erfüllten Liebe zur Schauspielerin Donna Donahue. Alle Geschichten spielen in L.A.

Teil 1 gleicht teilweise einem Maschinengewehr, welches Sätze statt Patronen verschießt. Kurz, knapp, oft nur Verb und Subjekt, manchmal auch nur Subjekt. Inhaltlich sind die Geschichten insofern interessant, als sie viele Elemente beinhalten, die im Werk von Elroy immer wiederkehren. Spannend und kurzweilig
Teil 2 dagegen benutzt zwar ganze Sätze, ist dennoch ähnlich temporeich. Diesmal jedoch getrieben von der Handlung und den überzeichneten und abgefahrenen Charakteren. Es wird geschossen, erpresst, es wird vertuscht im Sündenpfuhl LA. Geschichten, Gott sein Dank, ohne P.C. Es sind keine hardboiled Stories, wie vermutet, sondern überdrehte, trashige, teilweise komische, durchaus spannende, niemals langweilige Geschichten.
Wer Warren Ellis mag, gerne zu Kinky Friedmann greift wird hier nicht enttäuscht werden.
xxx. zu »James Ellroy: Endstation Leichenschauhaus« 24.08.2006
Habe vor ca. 10 jahren ;stadt der engel angefangen und weggelegt-zu anstrengend.Jetzt 2006 Endstation Leichenschauhaus gekauft und begeistert!!Der Hammer!Eine Droge, wenn es einem nicht gut geht.Absolute Power!
1 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
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