Bruder Kemal von Jakob Arjouni

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2012 bei Diogenes.
Ort & Zeit der Handlung: Deutschland / Frankfurt am Main, 2010 - heute.
Folge 5 der Kemal-Kayankaya-Serie.

  • Zürich: Diogenes, 2012. ISBN: 978-3-257-06829-0. 240 Seiten.

'Bruder Kemal' ist erschienen als Hardcover

In Kürze:

Der Frankfurter Privatdetektiv Kayankaya ist zurück: älter, entspannter, cooler – und sogar in festen Händen. Ein Mädchen verschwindet, und Kayankaya soll während der Frankfurter Buchmesse einen marokkanischen Schriftsteller beschützen. Zwei scheinbar einfache Fälle, doch zusammen führen sie zu Mord, Vergewaltigung, Entführung. Und Kayankaya kommt in den Verdacht, ein Auftragskiller zu sein.

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Anfangsverdacht zu »Jakob Arjouni: Bruder Kemal« 26.08.2015
"Wie sehen Sie sich denn? Ich meine, sind Sie irgendwie religiös?"
Ich schüttelte den Kopf. " Keine Religion, keine Sternzeichen, keine warmen Steine oder Glückszahlen. Wenn ich Halt brauche, nehme ich mir ein Bier."
Was Arjouni versteht ist Erstens: verschiedene Milieus darzustellen und dann auch noch entsprechende Charaktere.
Und in diesem Roman eben den fanatisierten Islam.
Meine hohe Wertung resultiert aus dem Abschiedsschmerz.
Edgar Uhl zu »Jakob Arjouni: Bruder Kemal« 25.08.2014
Kemal in Not
Unser alter Freund Kemal Kayankaya scheint im Bürgertum angekommen. Freundin, regelmäßiges Einkommen, tolle Kunden, gutes Wohngebiet, Nikotinfreiheit und Kinderwunsch - d.h. er sitzt gehörig in der Scheiße. Heraus schafft er es nur mit zwei neuen Fällen, die ihn zurück ins Bahnhofsviertel bringen, die wieder seine alten Instinkte wecken und ihn am Ende mit rauchender Knarre, Leiche und kaputter Nase stehen lassen.
Absolut toller deutscher Krimi, Arjouni ist einer der wenigen deutschen Autoren, die wirklich gute Krimis schreiben - ohne regionale Milchfirmen und geklaute Hühner. Die Handlung ist in Frankfurt angelegt - freut mich als Hessen besonders - doch gibt es glücklicherweise keine Jagd durch den Stadtwald oder Versteckspiel am Goetheturm. Wir bekommen hier einen wunderbaren Großstadtkrimi, der die typischen Orte (Messen, Museen,Kneipen, edle Wohngegenden und Rotlichtviertel) zu verbinden versteht und alles mit scharfer Ironie unter die Lupe nimmt.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
meni77 zu »Jakob Arjouni: Bruder Kemal« 27.03.2014
Auch der fünfte Teil ist wärmstens zu empfehlen, schneller Schreibstil, humorvoll eben Kayankaya! Ewig schade, dass der Autor viel zu früh verstorben ist, Kayankaya hätte mit Sicherheit noch den einen oder anderen Fall gelöst. Der letzte Teil wirkt etwas kurz gehalten, die Vorgänger versprechen längeres Lesevergnügen;) Mit der Bewertung pendele ich mich bei der Mehrheit ein, kein überragend spannender Thriller, eben mehr eine Krimikomödie wie sie nur Jakob Arjouni aufs Papier bringen konnte, sehr überzeugte 82 Grad, ewig schade, dass wir nicht neues vom Autor mehr lesen können :(
2 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Kayankaya zu »Jakob Arjouni: Bruder Kemal« 27.09.2013
ganz netter Lokal-Krimi, spielt in Frankfurt, leider ein bißchen unglaubwürdig, aber durchaus unterhaltsam.

Der Frankfurter Privatdetektiv Kayankaya ist zurück: älter, entspannter, cooler – und sogar in festen Händen. Ein Mädchen verschwindet, und Kayankaya soll während der Frankfurter Buchmesse einen marokkanischen Schriftsteller beschützen. Zwei scheinbar einfache Fälle, doch zusammen führen sie zu Mord, Vergewaltigung, Entführung. Und Kayankaya kommt in den Verdacht, ein Auftragskiller zu sein.
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