Eifel-Wasser von
Buchvorstellung und Rezension
Bibliographische Angaben
Originalausgabe erschienen 2001
bei Grafit.
Ort & Zeit der Handlung: Deutschland / Eifel, 1990 - 2009.
Folge 13 der Siggi-Baumeister-Serie.
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Dortmund: Grafit, 2001.
ISBN:
3-89425-261-8. 316 Seiten.
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[Hörbuch] Frankfurt am Main: Lido, 2003 Dietmar Bär, Claudia Amm & Günter Lamprecht.
szenische Lesung.
ISBN:
3-8218-5248-8. 3 CDs.
'Eifel-Wasser' ist erschienen als
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In Kürze:
Das lässt Rodenstock keine Ruhe: Der Chemiker Breidenbach, ein Bekannter des Kriminalrats a. D., ist beim Campen Opfer einer Steinlawine geworden. Doch ausgerechnet der Naturfreak und -kenner soll so dumm gewesen sein und sein Zelt neben eine brüchige Wand in einem Steinbruch aufgestellt und damit das Schicksal geradezu herausgefordert haben? Widerwillig lässt sich der Journalist Siggi Baumeister überreden, gemeinsam mit Rodenstock die Unfallstelle aufzusuchen. Und in der Tat stoßen die beiden auf weitere Merkwürdigkeiten: Die Zeltplane liegt in Fetzen da, es gibt Spuren, die darauf hinweisen, dass jemand den Platz heimlich beobachtet hat, und dann findet Baumeister in einem Steinhaufen einen Finger. Das Ganze lässt nur einen Schluss zu: Breidenbach wurde ermordet. Natürlich machen sich Rodenstock und Baumeister nun auf die Suche nach dem Mörder – und auf die Suche nach einem Mann, dem ein Finger fehlt. Am wahrscheinlichsten scheint ein Motiv für die Tat im beruflichen Umfeld des Chemikers zu finden zu sein. Denn Breidenbachs Job war es, die Qualität des Trinkwassers zu kontrollieren, und ziemlich schnell zeichnet sich ab, dass der Wasser-Spezialist Umweltsündern auf die Spur gekommen ist. Allerdings würde das die zweite Gewalttat, auf die Rodenstock und Baumeister stoßen, den Mord an dem jungen Holger Schwedt nicht erklären. Aber stehen die beiden Todesfälle überhaupt in irgendeinem Zusammenhang?
Das meint Krimi-Couch.de: »Großes Kompliment an den Autor«
Krimi-Rezension von Manfred Heeke überspringen
Der Lebensmittelchemiker und Naturfreak Franz-Josef Breidenbach wird tot in einem Steinbruch aufgefunden – offensichtlich erschlagen von einer herabstürzenden Geröllawine. Der Journalist Siggi Baumeister und sein Spezi Ex-Kripomann Rodenstock, welche den Chemiker kannten, besuchen die Todesstätte und finden heraus, dass es kein Unfall gewesen sein kann sondern Mord. Unter dem Steinhaufen finden sie außerdem einen abgetrennten Finger. Auch die Kripo ist nun überzeugt davon, dass es sich um ein Gewaltverbrechen handelt und der Leiter der Mordkommission Kischkewitz, ein alter Bekannter der beiden, bittet sie, sich umzuhören. Kurze Zeit später wird Holger Schwed, der beste Freund von Breidenbachs Sohn Heiner, von einem Auto an einer Hauswand zerquetscht. Die Umstände seines Todes sprechen auch hier dagegen, dass es sich um einen Unfall handelt.
Motive für den Mord an beiden sind schnell gefunden. Breidenbach hatte beruflich in letzter Zeit mit zwei Skandalen zu tun. Da ist zum einen der Sprudelfabrikant Rainer Still. Er hat illegal zu tíef nach Grundwasser gebohrt und exportiert das illegal geförderte Wasser nach Belgien, nur um es dann wieder nach Deutschland einzuführen. Dis ist für ihn profitabel, da in Belgien keine Kosten für das Duale System »Grüner Punkt« entstehen. Zum anderen war Breidenbach einem Umweltskandal auf der Spur. Im Betrieb des Fensterherstellers Lamm ist giftiges Vinyl ins Grundwasser gelangt. Dadurch kam es bei einigen Kindern in der Umgegend zu Leukämiefällen. Eine Familie, die ihre beiden Kinder dadurch verloren hatte, hat den Unternehmer angezeigt, sind jedoch schnell aus der Eifel weggezogen und hatten auf einmal viel Geld. Erpressung?
Beide Unternehmer sind Freunde und Schill hält sich sogar einen Schlägertrupp, dessen Anführer Albert – Abi – Schwanitz, sogar die Gegner Lamms verprügelt.
Holger Schwed und Breidenbachs Kinder Julia und Heiner haben auch in diesen Skandalen ermittelt und stellen für Lamm und Still daher auch eine Gefahr dar.
Baumeister und Rodenstock sowie deren Lebensgefährtinnen Vera und Emma ermitteln auch im privaten Umfeld der beiden Todesopfer. Dabei kommt Erstaunliches zutage. Es geht um Schmiergeld und Homosexualität, die Berndorf auf eine besondere Art zusammenführt …
Dieses Buch ist zwar nicht das Beste aus der Eifel-Krimi-Reihe aber trotzdem äußerst unterhaltsam. Die Story ist recht spannend – auch wenn der geneigte Berndorf-Fan von Anfang an ahnt, dass weder der Sprudelfabrikant noch der Fensterhersteller der Mörder ist – einfach weil häufig die verarbeitete Skandalgeschichte nichts mit den Mordfällen zu tun haben. Außerdem ist die Handlung diesmal teilweise nicht schlüssig – so wird z.B. der Mord an Holger Schwed nicht wirklich aufgeklärt, zumindest bleiben Zweifel offen und auch wie genau der abgetrennte Finger unter den Steinhaufen am ersten Tatort kam, wird nicht erklärt. Dennoch ist das Buch, wie bereits gesagt, äußerst unterhaltsam. Ich habe es förmlich verschlungen. Kann man einem Autor ein größeres Kompliment machen?
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| WelpeMax zu »Jacques Berndorf: Eifel-Wasser« | 20.07.2008 |
|---|---|
| Swen Piper zu »Jacques Berndorf: Eifel-Wasser« | 17.05.2008 |
| Antje zu »Jacques Berndorf: Eifel-Wasser« | 31.01.2008 |
| Elve zu »Jacques Berndorf: Eifel-Wasser« | 03.09.2007 |
| Luca zu »Jacques Berndorf: Eifel-Wasser« | 24.06.2007 |
| Jürgen Wolfgang Korb zu »Jacques Berndorf: Eifel-Wasser« | 17.12.2006 |
| Carsten zu »Jacques Berndorf: Eifel-Wasser« | 07.02.2005 |
| Mathias (16) zu »Jacques Berndorf: Eifel-Wasser« | 29.11.2004 |
| Frank zu »Jacques Berndorf: Eifel-Wasser« | 15.07.2004 |
| Simon zu »Jacques Berndorf: Eifel-Wasser« | 19.11.2003 |
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