Bruderdienst von Jacques Berndorf

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2007 bei Heyne.
Ort & Zeit der Handlung: Korea, 1990 - 2009.
Folge 2 der Karl-Müller-Serie.

  • München: Heyne, 2007. ISBN: 978-3-453-00630-0. 416 Seiten.
  • München: Heyne, 2009. ISBN: 978-3-453-43346-5. 416 Seiten.

'Bruderdienst' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Die westlichen Geheimdienste befinden sich in höchster Alarmbereitschaft. Der völlig verarmte nordkoreanische Staat hat 300 Mercedeslimousinen der S-Klasse bestellt. Die Hinweise mehren sich, dass das Land einen lukrativen, aber folgenschweren Deal ausgehandelt und eine Atombombe verkauft hat. Als Müller, der beste Mann des BND, nach Seoul geschickt wird, ist nur so viel bekannt: Auf ein Hilfeersuchen des amerikanischen Bruderdienstes hin soll er einen Mann aus Nordkorea herausholen. In dem festen Glauben, dass in dieser Situation alle westlichen Geheimdienste an einem Strang ziehen, macht sich Müller auf den Weg. Und tatsächlich gelingt es ihm, den liebenswürdigen Nordkoreaner Kim aus dem Gelben Meer zu fischen. Doch kaum haben die beiden Männer Seoul erreicht, stehen sie auch schon gnadenlos unter Beschuss. Müller weiß, dass er mit Kim die vielleicht einzige zuverlässige Quelle in Sachen Atombombe in seiner Hand hat – aber mit diesem Wissen ist er ganz offensichtlich nicht allein.

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Jossele zu »Jacques Berndorf: Bruderdienst« 06.05.2013
Jemineh, da stimmt ja gar nichts. Agenten, die zu Einsätzen beordert werden, bei denen sie geopfert werden sollen oder zu Einsätzen, bei denen sie verprügelt werden, dann aber doch irgendwie gerettet und ein Ergebnis haben sie auch noch im Gepäck?? Die handelnden Personen auf seiten des BND ohne jede Farbe, ein Privatleben wird aufgesetzt hinzugefügt. Die Geschichte von den Brüdern in Nordkorea einfach nur hanebüchen und in sich unlogisch. Und ein einzelner Mann klärt das alles vom Schreibtisch aus auf?? Krass schlecht. 10°!! Wieso die ZEIT diesen Schrott in die Reihe mit den guten Agententhrillern aufgenommen hat, ist mir absolut schleierhaft.
Anja zu »Jacques Berndorf: Bruderdienst« 07.05.2009
Ich fand das Buch richtig klasse - sehr spannend geschrieben! Berndorfs Stil ist einfach sehr, sehr angehm zu Lesen und vorallem ist dieser Roman beständig spannend!
Der BND-Mann Müller bekommt noch mehr Profil und ich freue mich schon auf den nächsten Band. Im Gegensatz zu den Eifel Krimis hat dieser Roman m.E. mehr Tiefgang. Ich finde die Story gut und auch das Ende schlüssig.
Pela zu »Jacques Berndorf: Bruderdienst« 19.02.2009
"Auf einer Stufe mit John LeCarré" wirbt der Rücken des Buches. Das ist etwas übertrieben. Trotzdem hat Berndorf mit Bruderdienst erneut einen guten Roman um den BND-Mann Karl Müller vorgelegt. Doch leider hat es sich damit. Denn auch wenn sich die Zeilen flüssig und unterhaltsam runterlesen lassen, etwas fehlt. Dabei könnte die Story spannender nicht konstruiert sein. Doch es bleibt alles an den gut beschriebenen Akteuren kleben. Was in der Staatengemeinschaft passieren würde, wenn WIRKLICH eine Atombombe verschwindet, und offenbar über die Meere schippert, darüber lässt uns Berndorf im Dunkel. Und schließlich endet der Roman einfach so.und zurück bleibt ein großes Fragezeichen.
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