Das Haus zur letzten Ruhe von Jacqueline Winspear

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2003 unter dem Titel Maisie Dobbs, deutsche Ausgabe erstmals 2007 bei Wunderlich.
Ort & Zeit der Handlung: Großbritannien / England / London, 1910 - 1929.
Folge 1 der Maisie-Dobbs-Serie.

  • New York: Soho Press, 2003 unter dem Titel Maisie Dobbs. 416 Seiten.
  • London: John Murray, 2005. 416 Seiten.
  • Reinbek bei Hamburg: Wunderlich, 2007. Übersetzt von Sonja Schuhmacher. ISBN: 978-3805208192. 416 Seiten.
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2008. Übersetzt von Sonja Schuhmacher. ISBN: 978-3-499-24393-6. 416 Seiten.

'Das Haus zur letzten Ruhe' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

1929. InLondon istder Krieg nur noch Erinnerung, es herrscht Aufbruchstimmung und auch für Maisie Dobbs brechen neue Zeiten an: Nach harten Jahren als Dienstmädchen erfüllt sie sich einen lang gehegten Traum und eröffnet mit Unterstützung Ihrer Ladyschaft ein Detektivbüro. Mit ihrer Gabe, in Menschen hineinzusehen, löst Maisie verzwickte Fälle auf ihre eigene Art. Als sie gegen eine vermeintliche Ehebrecherin ermittelt, sieht sie plötzlich den Schrecken der Vergangenheit erneut ins Gesicht: Sie kommt einem Mann auf die Spur, der die Hilflosigkeit von Kriegsversehrten auf abscheuliche Weise ausnutzt. Maisie will für Gerechtigkeit sorgen und gerät selbst in höchste Gefahr …

Ihre Meinung zu »Jacqueline Winspear: Das Haus zur letzten Ruhe«

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tassieteufel zu »Jacqueline Winspear: Das Haus zur letzten Ruhe« 25.08.2008
London 1929, obwohl der 1. Weltkrieg schon über 10 Jahre vorbei ist, ist das Kriegsgeschehen noch allgegenwärtig u. auch Maisie Dobbs, die endlich ihr eigenes Detektivbüro eröffnet, hat mit den schlimmen Erinnerungen zu kämpfen. Während der Ermittlungen gegen eine vermeintliche Ehebrecherin, kommt sie einem Mann auf die Spur, der die Hilflosigkeit von Kriegsversehrten auf abscheuliche Weise ausnutzt…
Das Buch ist eigentlich kein Krimi im herkömmlichen Sinn und ich gebe zu, das ich eigentlich was völlig anderes erwartet hatte, enttäuscht wurde ich trotzdem nicht!
Der Krimifall dient eher als Rahmenhandlung, die mittleren 150 Seiten erzählen die Geschichte der Hauptperson Maisie Dobbs, was im Prinzip ganz interessant war, doch hatte ich dann am Ende ein wenig Schwierigkeiten, mich wieder auf den Krimifall umzustellen, dessen Auflösung etwas spektakulärer hätte sein können. Trotz allem hat mir das Buch recht gut gefallen, vor allem weil die Autorin die
Schrecken der Schützengräben im 1. Weltkrieg und die Traumata der oft völlig entstellen Heimkehrer sehr einfühlsam schildert ohne daß das ganze zu rührselig oder
pathetisch wirkt, man kann die Gefühle und Handlungen der Personen gut nachempfinden und Maisie, die vielleicht ein bissel zu gut geraten ist, war mir sehr symphatisch, vor allem deshalb, weil sie ihren schweren Schicksalsschlag so gut gemeistert hat.
Fazit: kein englischer Krimi im herkömmlichen Sinn, aber auf jeden Fall ein Buch das zum Nachdenken anregt und mich gespannt auf den 2. Teil gemacht hat.
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