Blutrot von Jack Ketchum

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1995 unter dem Titel Red, deutsche Ausgabe erstmals 2008 bei Heyne.

  • London: Headline Book Publishing, 1995 unter dem Titel Red. ISBN: 0747214670. 224 Seiten.
  • München: Heyne, 2008. Übersetzt von Joannis Stefanidis. ISBN: 978-3-453-67556-8. 271 Seiten.

'Blutrot' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Blut wird fließen.

Er hört die Jungen bereits aus der Ferne. Wie sie hinunterkommen zum Fluss, wo er angelt. Und den Frieden stören. Und er riecht das Waffenöl, zu viel Öl für eine neue Schrotflinte. Es sind reiche Kids, die nichts übrig haben für den Fluss, die Fische und den alten Mann. Und sie begehen einen großen Fehler – sie erschießen den treuen Hund des alten Mannes. Ein Schleier legt sich vor sein Auge, ein roter Schleier. Der alte Mann sieht Blut.

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Schrodo zu »Jack Ketchum: Blutrot« 18.11.2009
1995 erschien dieses Buch in den USA unter dem Titel „Red“. 2008 kam nun die Übersetzung in die deutschen Buchläden. Der Grund ist vermutlich, dass es ja gerade einen ziemlichen Run auf solche „Horror“ - Autoren wie Ketchum oder Laymon gibt. Es wird eine olle Kamelle nach der anderen auf den deutschen Markt geworfen. Leider wird dadurch das Niveau dieser Autoren nicht wirklich besser.
Zur Story: drei halbstarke Jugendliche wollen einen angelnden alten Mann ausrauben, da es bei ihm nichts zu rauben gibt, erschießen sie ersatzweise seinen Hund. Der alte Herr versucht erst im Guten die Sache aus der Welt zu schaffen, aber wie es eben so ist stößt er überall auf wenig Hilfe. Im Verlauf des Buches schaukelt sich alles ganz langsam hoch, bis es am Ende zum unvermeidlichen Showdown kommt.
Reichlich durchsichtig ist die Story schon. Spannung kommt während der ganzen Geschichte keine auf, aber Flott und gut zu lesen ist das allemal. Herr Ketchum braucht 31 Kapitel auf 270 Seiten und die sind auch noch ziemlich groß geschrieben. Vielleicht hätte das ja besser in einen Band mit solch kleineren Kurzgeschichte gepasst. Nachdem ich ja schon mit „Amokjagd“ reingefallen bin, werd ich den guten Jack mal ein Weilchen auf Eis legen.
1 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Frank zu »Jack Ketchum: Blutrot« 10.10.2009
Wie mein "Vorgänger" schon schrieb, ein für Ketchum eher "sanfterer" Roman.
Die Geschichte eines alten Mannes, desillusioniert vom Leben, seine Ruhe haben wollend.
Und ein Gerechtigkeitsfanatiker. So sehr, dass er nachdem sein Hund -ungeahndet- von Jugendlichen ermordet wird, selbst für "Gerechtigkeit sorgt. Das macht er in letzter Konsequenz kompromißlos.
Keine "leichte Lesekost", aber lohnend. Und mit einigen melancholischen Untertönen.
Für mich eines der besten bisher von mir gelesenen Bücher Ketchums.
2 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Alexi1000 zu »Jack Ketchum: Blutrot« 10.10.2009
BLUTROT weckt anhand des Covers, und weil man es in der Heyne-Hardcore Reihe veröffentlicht hat evtl. falsche Erwartungen!

Dies ist kein typischer "Splatter"-Roman, wie Ketchum's Kannibalen - Reihe BEUTEZEIT und BEUTEGIER!!

Es ist im gegenteil ein sehr ruhig inszeniertes Psychodrama, in dem die stillen Momente das tragende Element bilden.

Gleich zu Anfang werden die Claims abgesteckt, indem die Jugendlichen dem alten Mann seinen letzten "Gefärten", seinen Hund umbringen.

Alles was danach kommt, ist sich langsam entwickelnde Odyssee des Mannes, der eigentlich nichts anderes einfordert als Gerechtigkeit.

Aber trotz allem Lesen wir einen Ketchum, und es kann nicht alles im guten Enden...

ein sehr ruhiger Roman, und wenn man nicht so etwas wie BEUTEZEIT erwartet, bemerkt man das Ketchum wahrleich ein guter Autor ist...

BLUTROT hat auch eine Verfilmung nach sich gezogen, die aber nicht ganz die (sanfte) Wucht des Buches erreicht (wie so oft...).

mir hats gut gefallen!!
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