Amokjagd von Jack Ketchum

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1994 unter dem Titel Joyride, deutsche Ausgabe erstmals 2008 bei Heyne.

  • New York: Berkley, 1994 unter dem Titel Joyride. 245 Seiten.
  • München: Heyne, 2008. Übersetzt von Kristof Kurz. ISBN: 978-3-453-67545-2. 288 Seiten.

'Amokjagd' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Howard Gardner hat den Tod verdient. Jahrelang hat er seine Frau gequält und missbraucht. Bis sie zurückschlägt und mit ihrem Geliebten den perfekten Mord plant und ausführt. Doch es gibt einen Zeugen. Und dieser Zeuge ist fasziniert von der Lust zu töten. Er glaubt, endlich Gleichgesinnte für seine perversen Vorlieben gefunden zu haben. Die Amokjagd beginnt …

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blume zu »Jack Ketchum: Amokjagd« 11.10.2011
Ist schon interessant, wie hier jeder Kommentar die Story von Amokjagd bemängelt. Denn mal ganz nebenbei bemerkt, handelt es sich bei dieser Story um einen Abklatsch von "La Bête Humaine" von Emile Zola, französischer Romancier des 19. Jahrhunderts. Noch heute populär, da er Weltliteratur vollbracht hat.
Also kann die Story so seicht ja garnicht sein.
Buboter zu »Jack Ketchum: Amokjagd« 22.05.2011
Carole und ihr Liebhaber Lee bringen Carole's gewaltätigen Ehemann um. Dabei werden sie von Wayne Lock beobachtet. Lock notiert in einem Notizbuch alle Menschen, die ihn, seiner Meinung nach, hintergangen oder schlecht behandelt haben, nimmt sich vor diese umzubringen und fragt sich ständig, wie sich das anfühlen würde. Er ist fasziniert von Carole und Lee, entführt diese und "arbeitet" seine Liste ab.

"Amokjagd" ist ein schnörkelloser, leicht lesbarer Roman, der mich wirklich gut unterhalten hat.

Leider hat mir ein wenig die Tiefe, der Personen gefehlt. Die ist zwar für diesen irren Roadtrip nicht zwingend notwendig, ein wenig mehr Infos hätten mir aber trotzdem besser gefallen.

Ansonsten, knapp zusammengefasst: Stellenweise rasant, kaltblütig, klar und knapp geschrieben. Mir hats gut gefallen! 75 °
HeJe zu »Jack Ketchum: Amokjagd« 05.04.2011
Auch ich war ziemlich enttäuscht von diesem Ketchum. Ich habe bereits Evil und Wahnsinn gelesen und war dementsprechend total gespannt auf dieses Werk. Leider fehlte es mir gänzlich an der sonst sehr geliebten Tiefe und Raffinesse. Die Hauptcharaktere waren schwammig und wenig facettenreich, fast schon ... öde.

Ansonsten lässt sich das Buch schnell von der Hand lesen und ist wie immer stilistisch gut geschrieben. Ich gebe noch 70 Grad für den Ketchumfaktor.
Frostkoeddel zu »Jack Ketchum: Amokjagd« 26.01.2011
Ich bin sehr enttäuscht worden von Amokjagd. Nachdem mich "Evil" schon nach kurzer Zeit gepackt hat, fehlte mir das bis fast zum Schluß bei diesem Buch. Ich fand es zu langweilig in der Geschichte. Die Protagonisten nur z.T interessant. Werde aber trotzdem noch einen Ketchum versuchen. Ich vergebe leider nur 50°
nobi zu »Jack Ketchum: Amokjagd« 16.07.2009
Fand ihn jetzt auch am schwächsten von den drei bisher gelesenen. Evil - super, Beutezeit - gut, Amokjagd - mässig, demnach müsste ja Beutegier - miserabel sein, hab ich aber noch nicht gelesen. Also von der Qualität her seh ich Paralellen zu Simon Becket, der auch gut anfing u. immer mehr nachliess.
0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Alexi1000 zu »Jack Ketchum: Amokjagd« 05.07.2009
Dieser Roman ist bis jetzt für mich der "schwächste" Ketchum, und das lag bestimmt nicht an zu hohen Erwartungen.
Die Geschichte wird sehr distanziert erzählt, die Protagonisten bleiben relativ blass.
Dadurch bleibt man relativ unberührt bei den sicherlich nicht zimperlich beschriebenen Gewaltausbrüchen, aber zum Ende schafft Ketchum es den "Amoklauf" als eine absolut sinnlose, erschreckende und verabscheuungswürdige Tat darzstellen.

So bekommt er dann noch etwas die Kurve.

Fazit: für eingefleischte Ketchum - Fans

ich vergebe 75°.
Erika zu »Jack Ketchum: Amokjagd« 16.06.2009
ich finde das Jack Ketchum ein wirklich sehr guter Schriftsteller ist.Ich lese auch viele andere Autoren wie zb:Dean Koontz aber Jack Ketchum schreibt einfach anders.An alle Leute die noch kein Buch von ihm gelesen haben,sag ich nur kauft euch eins.es ist egal welches denn von Jack Ketchum sind alle Bücher gut.
Frank zu »Jack Ketchum: Amokjagd« 11.12.2008
Das Buch hat durchaus seinen Reiz. Sehr emotionslos und distanziert schildert Ketchum wie ein junger Mann seine "Amokjagd" beginnt. Dass er hierfür die Gesellschaft eines Pärchens benötigt, das zuvor ebenfalls einen ("begründeteren") Mord begangen hat, ist zwar nicht so richtig nachvollziehbar, dient aber dem Verlauf der Story.
Ähnlich wie auch bei "Blutrot" fand ich den Roman nicht sonderlich brutal. Lediglich beim Finale dreht Ketchum auf und liefert ein wahres Massaker ab. Das Manko des Romans stellte(n) für mich die mangelnde Spannung sowie die fehlenden Identifikationspersonen dar. Daher vergebe ich "nur" 70%, für 3,4 unterhaltsame Stunden ist er dennoch zu empfehlen.
Sonny zu »Jack Ketchum: Amokjagd« 07.12.2008
Nach Beutezeit jetzt Amokjagd. Ganz klar, der gute Mr. Ketchum ist als Kind zu oft vom Wickeltisch gefallen. Während sich ein Laymon wenigstens bemühte so etwas wie eine Story in seine Bücher zu bringen, rattert Ketchum die Grausamkeiten im Minutentakt runter. Mit Nichts, als einem kleine Aufhänger. Von Story keine Spur. Die Figuren sind so gesichtslos, da wünscht man sich beinahe er würde sie endgültig und ausnahmslos alle vom Papier radieren.

Eines muss man ihm aber zu Gute halten. Er hat einen flüssig lesbaren Stil, bedingt durch kurze Kapitel und vielen Dialogen.
Amokjagd ist eins dieser Bücher für Leute, die gerne was Krasses, völlig ohne Anspruch lesen möchten.
1 von 3 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Bio-Fan zu »Jack Ketchum: Amokjagd« 30.09.2008
Daß "Amokjagd" nicht der Überflieger ist, den wir alle erwartet haben, dürfte mittlerweile bekannt sein. Die Erwartungen (so bei mir) waren wohl zu hoch. Die Intensität von "Evil oder eine ähnlich brutale Szenerie wie in "Beutezeit" kann auch ein Ketchum nicht mal so einfach aus dem Ärmel schütteln.
"Amokjagd" ist eigentlich das, was der amerikanische Titel "Joyride" hergibt: eine Spritztour, ein Kurztrip, wobei die Frage nach einem Sinn sich besser nicht stellen sollte. Die Vorbereitungen für diesen kurzen Horrortrip ziehen sich seitenlang angefüllt mit Sequenzen von Selbstvorwürfen und Schuldgefühlen der beiden "Gattenmörder". Erst zum Ende hin, wenn der Amoklauf beginnt, kommt Tempo in die Story, was aber den dürftigen Gesamteindruck nur wenig aufbessert, weil Ketchum sich keiner Spannungselemente bedient.
70 Grad
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