Nachgefragt – Interviews mit Autoren & Co.

Deathbook ist eine Mischung aus Thriller und Horror

Andreas Kurth sprach mit seinem Namensvetter Andreas Winkelmann über dessen Thriller Deathbook, über die Gefahren im Internet – und auch über laute Musik beim Schreiben spannender Romane.

»Ich empfinde mich nicht als ein Genre-Autor.«

Birgit Borloni plauderte mit Sascha Berst über seinen ersten Kriminalroman, die Unterschiede zu historischen Romanen, die Philosophie und das Schreiben an sich.

Simenon und Tarantino

Lars Schafft sprach mit dem Wahlberliner Rainer Wittkamp über seinen zweiten Kriminalroman Kalter Hund, »beinharte Realität« in der Hauptstadt und bewusste Stilbrüche.

»Mich reizen keine Trends, sondern immer nur Ideen.«

Kurz vor Weihnachten letzten Jahres hat Thriller-Autor Sebastian Fitzek seinem stets erwartungsfreudigen Publikum mit seinem neusten Output eine Überraschung beschert. »Noah ist anders« – konstatierten dann Leser und Kritiker nach der Lektüre unisono. Diese Worte benutzt auch der Autor in einem kurzem Statement auf seiner Homepage. Was an Noah so anders ist, dazu haben wir Sebastian Fitzek befragt. Trotz akuten privaten Umzugsstresses hat er sich die Zeit genommen, der Krimi-Couch Rede und Antwort zu stehen.

Krimi-Couch-TV mit Paul & Wulf alias Pulf Fiction

Wulf Dorn und Paul Cleave, zwei Autoren aus unterschiedlichen Kontinenten mit unterschiedlichen Büchern gehen zusammen auf Lesereise. Geht das? Und wie! Wie die beiden sich kennen und schätzen gelernt haben und wie viel sie eben doch gemeinsam haben, verrieten sie uns im Interview.

Viel Gewalt in Amerika

Tim König sprach mit dem US-Autor Donald Ray Pollock über seinen Roman Das Handwerk des Teufels, Abgründe der menschlichen Existenz – sowie über Brot und Würstchen.

Krimi statt Comic: »Weil ich besser schreibe als zeichne.«

Ostfriesfland einig Krimiland: Klaus-Peter Wolf hat den Weg geebnet, nun schickt sich der Detmolder Sven Koch mit Dünengrab, Auftakt einer neuen Reihe, die ebenfalls hinter den Deichen an der Nordsee spielt, an, in Wolfs Fußstapfen zu treten. Lars Schafft fragte nach.

»In der Realität ist das FBI eine ziemlich normale Behörde mit Snack-Automaten auf den Gängen und dem schlechtesten Kaffee.«

Der öffentlichkeits-scheue Autor und FBI-Profiler hat sich bereit erklärt, unserem Redakteur Andreas Kurth ein paar Fragen zu beantworten. Auch wenn er dabei über seine Arbeit nur wenig erzählen durfte, freuen wir uns sehr, dass er sich Zeit dafür genommen hat.

»Traue keinem Ermittler!«

Der israelische Autor und Literaturwissenschaftler Dror Mishani sprach mit Lars Schafft über seinen Debütroman Vermisst, den ersten in der Avraham-Avraham-Reihe, gute und schlechte Kriminalliteratur, und warum man nichts alles, was man liest, für gegeben halten solle.

»Eine Gesellschaft spiegelt sich auch immer in ihrer Kriminalität!«

Für Die Akte Vaterland wird Volker Kutscher in diesem Jahr mit dem Krimi-Blitz ausgezeichnet. Was ihm diese Auszeichnung bedeutet, welche Filme und Serien ihn auf die Idee brachten, »die Mythen des klassischen amerikanischen Gangsterfilms und Kriminalromans mit den Mythen des Vorkriegsberlins zu verbinden« und damit eine aufsehenerregende eigene Krimiserie ins Leben zu rufen – all das und einiges mehr erzählt Volker Kutscher im Interview mit Matthias Kühn.

»Ich habe keine Geduld für langweilige Literatur.«

Arne Dahl verriet unserem Redakteur Andreas Kurth, warum ein Pseudonym wichtig sein kann, dass es schon zu viele einsame, alkoholisierte Polizisten gibt und was seine Leser in Zukunft noch von ihm erwarten können.

»Man hat schon Millionen Mal gelesen, dass jemand nachts in New Orleans durch die Bourbon Street läuft, das muss man nicht noch mal schreiben.«

Sara Gran plauderte im Interview über ihre Liebe zu Twin Peaks, ein New Orleans, wie es niemand wahr haben will und erfundene Bücher, die ein Eigenleben entwickeln.

»Man muss kein Opfer auf Facebook sein.«

Christiane Geldmacher plauderte im Interview munter über ihre Arbeit als Lektorin, ihren Debütroman und über den bösen großen Bruder Facebook – der gar nicht so böse ist, wenn man sich an ein paar Regeln hält.

Seiten-Funktionen: