Nachgefragt – Interviews mit Autoren & Co.

Millionenauflage und doch so faul?!

Dreizehn Millionen Bücher hat sie verkauft. Damit gehört sie zu den weltweit erfolgreichsten Thriller-Autorinnen. Lars Schafft sprach mit Karin Slaughter auf der Buchmesse in Frankfurt über ihren neuesten Roman Verstummt und Gewalt in ihren Büchern.

»Ich bin ein 53-jähriges Kind«

Der kanadische Shooting-Star Linwood Barclay über seine beiden Bestseller Ohne ein Wort und Dem Tode nah, seine ganz alltäglichen Ängste und Sorgen sowie über seine ziemlich verspielten Hobbys – ein Gespräch mit Lars Schafft.

Ehrgeizig, verbissen, obsessiv, weinerlich und durchgeknallt

Sie kommt gerade vom Krimi-Festival »Mord am Hellweg« und hat sich vor wenigen Minuten im Hamburger Hotel eingecheckt. Bevor sie abends die Lesungen beim Hamburger Krimi-Festival eröffnet, nimmt sich die blonde, schwedische »Queen of Crime« noch ausgiebig Zeit für ein Interview.

Frosch-Cricket und Schnecken-Schießen

Auf obskure Themen wie diese kamen die beiden englischen Krimi-Autoren, als Lars Schafft mit ihnen sprach. Die beiden Kumpel witzelten, blödelten, philosophierten und zitierten ganz nebenbei Raymond Chandler oder Graham Greene.

»Wo in Afrika liegt Laos?«

Das wird Colin Cotterill, Autor des Überraschungs­erfolg Dr. Siri und seine Toten, oft gefragt. Was ihn auf die Idee zu seiner Krimi-Serie brachte, was Laos-typische Verbrechen sind und warum er sich selbst für altmodisch hält, erzählte er Lars Schafft.

»Ich sehe mich eher als Handwerker denn als Künstler.«

Im schweizerischen Zug schrieb der polnische Krimiautor Marek Krajewski ein halbes Jahr an seinem neuen Roman. Der Krimi-Couch erzählte er, was ihn bei seiner Reihe um Eberhard Mock antreibt und warum er die Vergangenheit weitaus interessanter als die Gegenwart empfindet.

»Ein neuer Umgang mit den Konventionen des Hardboileds – im Retro-Kleid.«

Lisa Kuppler hat »keinen Bock« mehr auf »aufgeblasene« Krimis, die eher Familiendramen sind und in denen der Ermittler zur Randfigur degradiert wird. Und bringt deswegen Hard Case Crime in Deutschland heraus. Ein Gespräch mit Krimi-Couch-Herausgeber Lars Schafft..

»In Der Mann der starb wie ein Lachs repräsentiert der Mord das Auslöschen unserer Sprache und Kultur.«

Am Rande der LitCologne sprach Krimi-Couch-Redakteurin Eva Bergschneider mit dem vielseitigen Autor Mikael Niemi über seinen ersten Kriminalroman und die kulturellen Besonderheiten und Probleme seiner Heimat Tornedalen.

»Eine Verkörperung der Globalisierung. Ja, das bin ich. Ich bin der Coca-Cola-Mann.«

Nick Stone erzählt über seinen Debütroman Voodoo, sein Verhältnis zu Haiti, seine gefährlichen Recherchen vor Ort und darüber, warum er Miami in jedem Fall seinem Wohnort London vorzieht. Ein Gespräch mit Krimi-Couch-Herausgeber Lars Schafft.

»Rebus würde mich nicht mögen.«

Zwanzig Jahre schrieb der Schotte Ian Rankin über John Rebus, siebzehn Romane kamen dabei herum. Und wahnsinnig erfolgreich sind sie: An einem Samstag 2007 war jedes zehnte verkaufte Buch in Großbritannien aus der Feder Rankins. Lars Schafft traf den Schotten in Hamburg.

Aus einer tiefen Enttäuschung in einen Schreib-Rausch

Seine ersten drei Krimis um Kommissar Kilian brachte der Würzburger noch auf eigene Faust bei bod auf den Markt, bis ihm schließlich der große Sprung zu Rowohlt gelang. Lars Schafft sprach mit ihm über den neuen Roman Der Bastard.

»Ich hasse es, über Gewalt zu schreiben.«

Jeffery Deaver erzählt über seinen neuen Roman Der gehetzte Uhrmacher, das darin vorherrschende Thema Zeit und dass er als Thriller-Autor Brutalität überhaupt nicht schätzt. Ein Gespräch mit Krimi-Couch-Herausgeber Lars Schafft.

Schreiben im Pyjama und mit einer Flasche Wein

Die britische Autorin plauderte mit Lars Schafft über ihren neuen Thriller Die Sekte, das Problem der ersten Sätze eines Romans sowie darüber, dass sie ja eigentlich eine sehr leicht zu schockierende Person sei. Und: Es gibt ein Wiedersehen mit Jack Caffery.

»In Deutschland würden Sie nie ein noch schlagendes Froschherz essen«

Aber in Asien. Davon und wie Fengshui die Welt verändern wird, erzählte der in Hong Kong lebende Autor und Journalist Nury Vittachi im Gespräch mit Thomas Kürten und Lars Schafft. Und: Er ist fest davon überzeugt, dass eine Milliarde Menschen dauerhaft schlechten Sex hat..

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