Die Treulosen von Inger Frimansson

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2003 unter dem Titel Mörkerspår, deutsche Ausgabe erstmals 2005 bei btb.

  • Stockholm: Norstedt, 2003 unter dem Titel Mörkerspår. 308 Seiten.
  • München: btb, 2005. Übersetzt von Gabriele Haefs. ISBN: 3-442-73300-6. 360 Seiten.
  • München: btb, 2006. Übersetzt von Gabriele Haefs. ISBN: 978-3-442-73538-9. 381 Seiten.

'Die Treulosen' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Hilja Agnevik führt ein eher trostloses Leben: Sie arbeitet in einem Blumenladen, trifft sich gelegentlich mit einem verheirateten Mann und wohnt noch immer zusammen mit ihrer älteren Schwester Karla, die sie schon seit Kindertagen tyrannisiert. Da begegnet sie eines Tages zufällig ihrer alten Jugendfreundin Jenny Ask, heute eine erfolgreiche Filmschauspielerin. Einmal mehr wird Hilja klar, dass sie etwas ändern muss in ihrem Leben. Kurze Zeit später ist Jenny tot. Wurde sie das Opfer ihres unberechenbaren Liebhabers? Andre Palmér? Für Hilja steht fest, dass Palmér sie auf dem Gewissen hat. Doch war er wirklich der Mörder?

Ihre Meinung zu »Inger Frimansson: Die Treulosen«

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Olivia Kroth zu »Inger Frimansson: Die Treulosen« 29.05.2007
Inger Frimansson ist meine skandinavische Lieblingsautorin. Ich fand bisher alle ihre Romane sehr spannend, so auch "Die Treulosen". Gut gefällt mir, dass ihre Psychothriller ohne Detektive, Polizisten oder ähnliche Ermittler auskommen.
Die Autorin hat einen sehr eigenen, herben Stil, sprachlich meisterhaft.
Schade, dass ich kein Schwedisch kann. Ich würde ihre Romane gerne im Original lesen.
Sie erinnern mich an die Weite der schwedischen Landschaft, der Wälder und einsamen Seen. Ich möchte diesen Roman Leserinnen und Lesern, die keine schnelle Action suchen, sehr empfehlen.

Olivia Kroth
Lis zu »Inger Frimansson: Die Treulosen« 22.11.2005
"Die Treulosen" als Krimi zu bezeichnen, erweckt falsche Hoffnung auf Spannung. Das Buch als Psychogramm zu bezeichnen ist ebenso falsch. Dafür sind die Personen zu wenig genau entwickelt. Der Vergleich mit Patricia Highsmith hinkt: Liest man Highsmith, spürt man in jeder Zeile, wie sich eine Katastrophe anbahnt, ein Unglück, das sich nicht aufhalten lässt. Bei den "Treulosen" bahnt sich gar nichts an - meistens wird auch nur behauptet, jemand leide, ohne dass das Leiden wirklich spür- und nachvollziehbar wird. Das Buch ist leider nur ausserordentlich langweilig. Es ist so langweilig, dass man sich sogar noch dazu zwingen muss, nachzusehen, wern denn nun die ehemalige Schulfreundin umgebracht hat.
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