Frevelopfer von Indridason, Arnaldur

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2008 unter dem Titel Myrká, deutsche Ausgabe erstmals 2010 bei Lübbe.
Ort & Zeit der Handlung: , 1990 - 2009.
Folge 9 der Kommissar-Erlendur-Serie.

  • Reykjavík: Vaka Helgafell, 2008 unter dem Titel Myrká. 294 Seiten.
  • Bergisch-Gladbach: Lübbe, 2010. Übersetzt von Coletta Bürling. ISBN: 978-3-7857-2393-7. 380 Seiten.
  • Köln: Bastei Lübbe, 2011. Übersetzt von Coletta Bürling. ISBN: 978-3-404-16611-4. 336 Seiten.
  • [Hörbuch] Köln: Lübbe Audio, 2010. Gesprochen von Walter Kreye. ISBN: 3-7857-4282-7. 4 CDs.

'Frevelopfer' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuch

In Kürze:

In einer Wohnung in Reykjavík wird ein Mannes gefunden – mit durchschnittener Kehle. Täter und Opfer scheinen sich gekannt zu haben, denn nichts weist auf einen Einbruch hin. Kommissarin Elinborgs Blick fällt auf einen Kaschmirschal unter dem Bett, der einen merkwürdigen Geruch verströmt. Zudem wird bei dem Opfer ein Narkotikum gefunden. Erlendurs Kollegin ahnt, dass der Mord womöglich die Rache für ein brutales Verbrechen war. Und ihm Freveltaten vorausgingen, die nie gesühnt werden können …

Ihre Meinung zu »Indridason, Arnaldur: Frevelopfer«

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Henriette H. zu »Indridason, Arnaldur: Frevelopfer« 22.11.2016
Für mich ist dieses Buch ebenso gut wie "Nordermoor" oder "Todeshauch", die beiden preisgekrönten Krimis von Indridason.
Es enthält- von dem Mord abgesehen- keine spektakulären Szenen, sondern beschreibt die mühselige, aber letztlich erfolgreiche Polizeiarbeit von Elinborg, der Kollegin Erlendurs, der in diesem Buch gar nicht vorkommt und auch nicht vermisst wird.
Es geht wieder um einen brutalen Vergewaltiger und um Selbstjustiz, für die zumindest die Leserinnen in gewisser Weise Verständnis haben werden. Wie schon in "Nordermoor" gibt der Autor eine sehr einfühlsame Beschreibung der traumatischen Folgen von Vergewaltigungen, als Mann! Chapeau, Herr Indridason!
stefanz zu »Indridason, Arnaldur: Frevelopfer« 17.09.2015
Ich habe bis jetzt alle Bände gelesen und fand Frevelopfer eines der stärksten Bücher. Der sonstige Hauptprotagonist Erlendur wurde überhaupt nicht vermisst. Ein interessanter und spannender Plot, dazu akribische und ehrliche Polizeiarbeit machen den Krimi zu einem echten Lesegenuss. Indridason`s nüchterne Schreibweise, auch ohne großartige Höhepunkte, ist einzigartig.
Hans Westerwelle zu »Indridason, Arnaldur: Frevelopfer« 09.09.2015
Ich verstehe die Kritik an der neuen/alten Ermittlerin nicht.Wenn ich ich immer das gleiche lesen will.kann ich gleich nach Konsalik greifen.Mich stört auch die angeblich fehlende Teamarbeit auch nicht. Ich mag einfach die fesselnde Schreibe des Autors. Solange ich immer wissen will was auf der nächsten Seite passiert,finde ich es richtig gut. Weiter so
Markus Hayn zu »Indridason, Arnaldur: Frevelopfer« 12.05.2013
Ein buch ohne spannungsbogen. Liest sich so weg, aber es fesselt nicht. Also besser was anderes suchen. Ansonsten ärgert man sich vielleicht noch. Man kann weder mitdenken, noch mit knobeln und am ende macht es nicht mal paff...ohne uberraschung eben, aber dennoch allemal besser, als martha grimes...
tedesca zu »Indridason, Arnaldur: Frevelopfer« 19.03.2013
Für mich eines der besten Bücher der Serie, auch wenn Erlendur diesmal nicht ermittelt. Elinborg ist eine würdige Nachfolgerin, sie hat ein gutes Gespür für Zusammenhänge und vor allem auch für Stimmungen und Gefühle.
Es ist eine traurige Geschichte, die sicher genau so immer wieder passiert. Junge Frauen werden mit KO-Tropfen bewegungsunfähig gemacht und missbraucht. Und die Täter spazieren oft jahrelang unerkannt durch die Gegend, weil viele Opfer sich aus Scham garnicht getrauen, eine Anzeige zu machen.
Ein spannender Krimi mit realem und bewegendem Hintergrund, ein Highlight für alle Fans der Serie.
Anfangsverdacht zu »Indridason, Arnaldur: Frevelopfer« 27.01.2013
Irgendwann mußte es ja den Indridason mal erwischen. Mit einem durchschnittlichen Roman in dieser Reihe um Erlendur. Das es nun ausgerechnet der erste Roman ohne ihn ist ist Künstlerpech. Der Roman ist in Ordnung. Aber mehr eben genau nicht. In Zukunft werde ich mir nicht schlüssig sein, ob ich noch den nächsten lese. Schließlich gibt es viele herausragende Romane im Kriminalromanuniversum. In diesem Roman fehlt einfach Lebensblut. Die Geschichte um den Bösewicht ist ja nicht schlecht. Dennoch hat man den Eindruck als wäre die Geschichte steckengeblieben. Es müsse noch was kommen, aber es kommt nichts. So plätschert das Leben dahin. Was nicht falsch wäre, nur hier geschieht es ohne Absicht des Autors. Und das ist eben das fatale.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Annette Hoffmann zu »Indridason, Arnaldur: Frevelopfer« 12.01.2012
Also mir hat das Buch sehr gut gefallen!
Zwar habe ich Erlendur vermisst, aber die Sicht -und Handlungsweise seiner Kollegin fand ich auch interessant.Weder ihre Familien- noch ihre Küchengeschichten haben mich gelangweilt. Fand es im Gegenteil mal eine Abwechslung zu Erlendurs immer wiederkehrenden Probleme mit seinem vermissten Bruder. Also ich kann das Buch ohne Einschränkung empfehlen.
Myriam Steinbauer zu »Indridason, Arnaldur: Frevelopfer« 18.12.2011
Ich kann mich meinem Vorredner Andreas Marx nur anschließen. Das Buch war eine Enttäuschung. Ich habe alle Bücher mit Kommissar Erlendur und war jedes Mal wieder begeistert. Dieses Buch hätte ich (wenn ich nicht den Ehrgeiz hätte das Angefangene auch zu Ende zu bringen) das ein oder andere Mal gern an die Seite gelegt, weil es mich sehr gelangweilt hat. Außerdem fand ich vieles an den Haaren herbei gezogen und es schien, als müsse der Autor nun irgendwie die Kurve kriegen. Außerdem empfand ich den Ton häufig sehr unfreundlich und die Dialoge manchmal nicht schlüssig. Was sicher auch an der Übersetzung liegen kann. Dennoch habe ich nach diesem Buch keine Lust mehr auf eine Begegnung mit Kommissarin Elinborg. Echt schade :(
Andreas Marx zu »Indridason, Arnaldur: Frevelopfer« 04.12.2011
Leider war dieses Buch - nach den vorhjerigen guten Erfahrungen - eine Entsäuschung.
Es ist immer schwierig zu beurteilen, ob es an der Übersetzung liegt oder eben am Original. Aber der Stil war hölzern, es kam kein Fluss auf.

Zudem habe ich viel über indische Küche gelernt (was ich nicht wollte!), die Probleme, die Mütter mit ihren Söhnen haben (was ich wusste!) und weiss jetzt, wie die Küche im Island der 60er Jahre aussah (was mich ehrlich gesagt auch nicht interessiert).

Dabei ist der Plott gut, hier wäre mehr drin gewesen.

Störend ist zudem für mich das komplette Fehlen jeglicher Teamarbeit (sieht man von der Arbeit der Gerichtsmedizin ab) - das finde ich sehr unglaubwürdig. Zwar sind Krimis immer Fiktion und sollen nicht die (waahrscheinlich eher langweilige) Wahrheit wieder geben, aber so geht es irgendwie auch nicht: Kojak hatte in Manhatten mehr Teamwork.

30% für den guten Plott
manni zu »Indridason, Arnaldur: Frevelopfer« 28.11.2011
Erlandur hat sich nach den dramatischen Ereignissen in "Kälteschlaf" in den Urlaub abgesetzt, es sei ihm gegönnt. Auf diese Art lernen wir seine Kollegin Elinborg intensiver kennen und begleiten sie bei ihrer hartnäckigen Ermittlungsarbeit in einem komplizierten Mordfall. Auch das hat seinen Reiz, denn im Folgeroman "Abgründe" dreht sich das Geschehen hauptsächlich um den Kollegen Sigidur Oli. Indridason holt weit aus, läßt sich Zeit, alle Protagonisten werden zu guten Bekannten des Lesers und immer wenn ich Krimis aus dieser Serie lese, habe ich das Gefühl Indridason schafft es meisterhaft die "Lese"Zeit zu entschleunigen. 78 Punkte !
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