Mädchengrab von Ian Rankin

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2012 unter dem Titel Standing in another man´s grave, deutsche Ausgabe erstmals 2013 bei Manhattan.
Ort & Zeit der Handlung: , 2010 - heute.
Folge 18 der John-Rebus-Serie.

  • London: Orion, 2012 unter dem Titel Standing in another man´s grave. 512 Seiten.
  • München: Manhattan, 2013. Übersetzt von Conny Lösch. ISBN: 978-3-442-54722-7. 512 Seiten.
  • [Hörbuch] München: Der Hörverlag, 2013. Gesprochen von Gottfried John. ISBN: 3867179859. 6 CDs.

'Mädchengrab' ist erschienen als Hardcover Hörbuch

In Kürze:

John Rebus ist zurück! Und steht vor seiner bislang größten Herausforderung Eigentlich ist John Rebus, ehemals Detective Inspector bei der Polizei in Edinburgh, in Rente. Doch statt untätig zu Hause zu sitzen, geht er nun in der »Cold Case«-Abteilung alten ungelösten Verbrechen nach. Als ihn eine Frau um Hilfe bittet, deren Tochter nach einer Silvesterfeier zur Jahrtausendwende nicht mehr aufgetaucht war, sieht es zunächst nach einem hoffnungslosen Fall aus. Bis sich herausstellt, dass im Lauf der Jahre immer wieder junge Mädchen in einem ähnlichen Gebiet verschwanden wie damals Sally Hazlitt. Zuletzt erst vor wenigen Tagen. Um weiter zu ermitteln, braucht Rebus die Hilfe seiner ehemaligen Kollegin Siobhan Clarke – und gefährdet durch seine unorthodoxen Methoden prompt ihre Karriere. Und dann bestätigt ein schockierender Fund seine schlimmsten Befürchtungen …

Das meint Krimi-Couch.de: »Endlich: Rebus ist wieder da« 88°Treffer

Krimi-Rezension von Lars Schafft

Was haben wir es vermisst, dieses schottische Raubein namens Detective Inspector John Rebus aus Edinburgh! 1987, also vor mehr als fünfundzwanzig Jahren, schickte Autor Ian Rankin den Ermittler ins Rennen, 2007 in Rente. Rückblickend muss man mit Fug und Recht behaupten, dass der Schotte mit seinem Serienhelden eine der bemerkenswertesten Figuren der Krimilandschaft in dieser Zeit geschaffen hat. Nun kehrt er in Mädchengrab zurück – und mit jeder Zeile wird einem klar, dass auch der Schöpfer von Rebus nicht loskommt. Er mag in einfach zu sehr. Und schickt ihn in einen seiner besten Fälle.

Rebus ist eigentlich in Rente, doch so ganz will er sich mit der zwangsverordneten Freizeit nicht anfreunden. Als eine Art freier Mitarbeiter ist er in einer kleinen Abteilung für die »kalten Fälle« angestellt. Solche also, nach denen eigentlich kein Hahn mehr kräht. Auslastung und Herausforderung sieht anders aus, weswegen er sich der Nachricht einer Lektorin widmet, die die Polizei auffordert, den Fall ihrer seit Jahren vermissten Tochter wieder aufzurollen, die seinerzeit an der Autobahn A9 spurlos verschwand. Rebus, der alte Schnüffler, tut genau das, was er am besten kann: Er geht der Sache auf eigene Faust nach und stößt schon bald auf ähnliche Fälle. Doch auch an Grenzen: Er benötigt die offizielle Unterstützung und findet sie in Form von Siobhan Clarke (zuerst in Verschlüsselte Wahrheit, 1993), die mittlerweile die Karriereleiter der Lothian and Borders Police hochgeklettert ist.

Die Suche nach den vermissten Mädchen erweist sich als zäh. Bis auf die Tatsache, dass die drei kurz vor ihrem Verschwinden ein Foto per Handy an einen scheinbar willkürlichen Kontakt verschickt hatten, gibt es praktisch keine Ansatzpunkte. Dann aber wird ein Grab an der A9 entdeckt. Und die Geschichte nimmt Fahrt auf …

Rankin hat mit Mädchengrab das Rad nicht neu erfunden. Rebus ist ganz der Alte, säuft, quarzt so viel, dass man beim Lesen einen Raucherhusten bekommt, hört seine alten Rock´n´Roll-Platten und lehnt sich auf, wo immer er kann. Sein trockener Humor darf dabei natürlich nicht fehlen, so wie er beispielsweise eine etwas übermäßg gepiercte Kellnerin auf einen Drink einlädt, nur um zu schauen, ob sie dabei nicht ausläuft …

Alte Weggefährten wie Siobhan Clarke – interessanter Rollenwechsel, nun ist Rebus ihr unterstellt – oder Edinburghs Oberschurke »Big Ger« Cafferty, mit dem sich Rebus mittlerweile öfters auf ein Bierchen im Pub trifft (informeller Informationsaustausch), norden den Protagonisten ein in eine Welt, die sich in wahnsinniger Geschwindigkeit geändert zu haben scheint. Eine Welt von Anzugsträgern und Political Correctness, die gar nicht Rebus´ zu sein scheint (»Warum schicken sie mir das nicht per E-Mail?«) und es wohl auch nicht mehr werden wird.

Neben der Schilderung der ganz alltäglichen Polizeiarbeiten (die viel Raum einnimmt), zeigt sich Ian Rankin aber auch als Chronist Schottlands, der mehr oder minder am Rande auch davon berichtet, wie sich seine Heimat verändert. Fast à la Road-Movie schickt er Rebus durch Schottland zu Orten, die nichtmals Einheimische »auf der Karte finden würden«. Da macht die im Buch abgedruckte Landkarte durchaus Sinn, wenngleich sie wegen des Maßstabs nicht wirklich Orientierung bietet.

Literarisch hält Rankin an seinem Jekyll-und-Hide-Motiv fest: Sein Schottland kennt kein Schwarz und Weiß, kein reines Gut und Böse. Um dies zu unterstreichen, bedient er sich eines netten Kniffs: Malcolm Fox, eine weitere Serienfigur Rankin´s, die er nach dem vermeintlich letzten Rebus-Roman kreierte, taucht in Mädchengrab in ganz neuer Rolle auf. Wer auf welcher Seite steht – diese Frage muss der Leser für sich selbst beantworten.

So bleibt unterm Strich nicht nur die reine Freude darüber, mit John Rebus nicht nur einen alten Bekannten wiederzusehen, sondern ihn in einem der besten Romane der Reihe überhaupt durch Schottland begleiten zu dürfen. Und es wird auch dieses Mal wohl nicht sein letzter sein …

Lars Schafft, März 2013

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Sagota zu »Ian Rankin: Mädchengrab« 14.11.2015
Der Krimi des bekannten schottischen Autors Ian Rankin (18. Fall des Ermittlers John Rebus) erschien in HC-Ausgabe 2013 im Manhattan-Verlag (Randomhouse).

"Verschwundene Mädchen, ein Grab im Wald - und keine Spur vom Täter. Rebus bislang grösste Herausforderung .
Eigentlich ist John Rebus, ehemaliger Detective Inspector bei der Polizei in Edinburgh, in Rente. Doch statt untätig zu Hause zu sitzen, geht er nun in der "Cold Case" Abteilung alten ungelösten Fällen nach. Als ihn eine Frau um Hilfe bittet, deren Tochter nach einer Silvesterfeier zur Jahrtausendwende nicht mehr aufgetaucht war, sieht es zunächst nach einem hoffnungslosen Fall aus. Bis sich herausstellt, dass im Lauf der Jahre immer wieder junge Mädchen in einem ähnlichen Gebiet verschwanden wie damals Sally Hazlitt. Zuletzt erst vor wenigen Tagen. Um weiter zu ermitteln, braucht Rebus die Hilfe seiner ehemaligen Kollegin Siobhan Clarke - und gefährdet durch seine unorthodoxen Methoden prompt ihre Karriere. Und dann bestätigt ein schockierender Fund seine schlimmsten Befürchtungen... (Quelle: Buchrückentext)

Meine Meinung:

Erst zum Schluss wurde der 18. Fall des in der Krimiwelt wohlbekannten und legendären Ermittlers John Rebus spannend und nahm Fahrt auf. Mein Exemplar aus der Bibliothek ist dem Genre "Thriller" zugeordnet, ich aber sehe ihn eher als einen ruhig dahinplätschernden Kriminalroman, dem für mich lange Zeit die Spannung fehlte und der etliche Längen aufweist.
Allerdings ist der sympathische, höchst eigenwillige und fast übertrieben unorthodox vorgehende John Rebus sehr gut beschrieben; ebenso Siobhan Clarke, seine sympathische Ex-Kollegin, die ein Faible für die alte Ermittlungsart des früheren DI ("old school") hat: Malcolm Fox, der spätere Ermittler der Reihe von Ian Rankin, tritt in mir unsympathischer At in Erscheinung und ist der Meinung, dass John endgültig ins Altenteil gehört...
Interessante "Internas", die es sicher in so manchem Polizeiapparat geben mag und die Veränderung der Polizeiarbeit, der Ermittlungstaktiken, schlagen sich in diesem Krimi nieder. Den Plot selbst fand ich eher unspektakulär ; auch wenn der Bruder (ehemals Chef der Cold Case Abteilung und deren Begründer) eine unrühmliche und wiederum interessante Rolle spielt...

Fazit:

Nicht der spannendste Kriminalroman von Ian Rankin, aber für Sympathisanten der John-Rebus-Reihe (und dessen Macken) dennoch lesenswert; leider zu viele Längen und mäßige Spannung, daher gibt es von mir 3,5 * bzw. 85° auf der "Krimi-Couch".
Frank Buschmann zu »Ian Rankin: Mädchengrab« 23.07.2014
Eindeutig kein Roman für Rebus-Entdecker. Wer den Mann nicht aus früheren Roman kennt, wird ihn hier auch nicht wirklich kennen lernen, höchstens als Klischee. Wir schauen ihm eigentlich nur beim Bechern und Rauchen zu, freuen uns über seinen erstklassigen Musikgeschmack (wer aus dieser Generation kommt) und begleiten ihn auf endlosen Autofahrten gen Norden und zurück. Rankin hatte vielleicht einen melancholischen Altherrenblues im Sinn, als Krimiautor war er schon mal deutlich besser. Bis zum Schluss kommt so gut wie keine Spannung auf, und wenn die Hauptpersonen im Grunde nicht so nett wären und das schottische Milieu nicht so toll rüberkäme, hätte ich diesen Roman nicht durchgelesen.
Edith Sprunck zu »Ian Rankin: Mädchengrab« 29.06.2014
Als Kennerin aller Rebus-Krimis, war die Handlung keine große Überraschung für mich. Es ging mir wie der sympathischen, langjährigen Kollegin von Rebus, Siobhan Clarke, die die meisten Verhaltensweisen von Rebus voraussieht bzw. durchschaut. Aber auch das hat durchaus seinen Reiz. Es war, als hätte ich einen sehr geschätzten alten Bekannten nach langer Zeit wieder getroffen, und ich konnte mich über seine Fähigkeiten, Macken und sonstigen Eigenheiten so richtig freuen. Rebus ist nun mal ein einzigartiger Ermittler, den ich einfach nicht missen möchte.
Mädchengrab ist für mich ein solider Krimi mit allem, was es dazu braucht, aber halt nicht gerade weltbewegend.
Herr Lazaro zu »Ian Rankin: Mädchengrab« 26.11.2013
Rebus ist zurück und seit fast zwölf Monaten will mir nicht klar werden, was ich von Ian Rankins neuem Roman halten soll. Jetzt stehe ich kurz davor den nächsten Rebus "Saints of the Shadow Bible" zu lesen und deshalb wird es Zeit, meine Hausaufgaben zu machen und das "Mädchengrab" zu kommentieren.Natürlich ist es für einen alten Inspector-Rebus-Fan wie mich erfreulich, eine neue Geschichte des "alten Schweinepriesters" zu lesen (so habe ich Rebus in meiner Besprechung des bis vor Kurzem letzen Romans der Serie "Exit Music" genannt).Und diesmal hat der deutsche Verlag auch erfreulicherweise darauf verzichtet einen, wie zueletzt üblich, komplett hirnrissigen Titel für die deutsche Übersetzung zu wählen: "Mädchengrab" trifft es ebenso gut wie der Titel der Originalausgabe "Standing in Another Man's Grave" (auf die sich diese Besprechung bezieht).Und dennoch, so richtig vom Stuhl reißen tat es mich nicht. Dazu ist die Geschichte irgendwie zu dünn und das Ende zu "abenteuerlich". Warum der Mörder eigentlich all die Frauen getötet hat, warum er dies über so viel Jahre tut, all das erfährt der Leser nicht. Schon gar nicht kann ich kann ich mich Lars Schaffts Meinung anschließen, dass dieser Fall Rebus bisher bester sei. Ganz gewiss nicht! Dies bleibt unangefochten und mit Abstand "Black & Blue" (Das Souvenier des Mördes).Aber der Reihe nach:
Nicht untypisch für Rankin wird "das Mädchengrab" erst nach gut der Hälfte des Romans gefunden, vorher ist völlig unklar, ob es überhaupt ein Verbrechen gibt, das aufgeklärt werden müsste. Das erinnert durchaus an frühere Romane wie z.B. "The Falls" (dt. Puppenspiel) oder zuletzt "The Impossible Dead" (dt. Die Sünden der Gerechten). Wir treffen also auf eine bewährte Dramaturgie, bei der der Fall langsam und behutsam entwickelt wird und Rankin die Zeit (oder die Romanseiten) nutzt, um ... ja was eigentlich?Es passiert nämlich wenig. Da wird eine Baukolonne an der der Straße A9 bei Pitlochrie verhört, in deren Nähe die letzte Verschwundene zuletzt gesehen wurde, Rebus fährt mit seinem alten Auto (ist es noch immer der SAAB von früher?) durch die Highlands bis hinauf zur Nordküste, wo seine Tochter (die in den letzten 4 oder 5 Rebus-Romanen nicht mehr erwähnt wurde) jetzt lebt, jedoch ohne sie zu treffen, aber dies nimmt Rankin zum Anlaß, ihre schwierige Beziehung erneut zu thematisieren, warum eigentlich?
Ebenso muss in einem Rebus-Krimi offenbar auch Big Ger Cafferty auftauchen, der Rebus, seit dieser ihm in "Exit Music" das Leben gerettet hat, regelmäßig zu einen Drink nötigt (und nicht wie L. Schafft meint "öfters auf ein Bierchen im Pub trifft"; zumindest legt das englische Original meine Interpretation des Verhältinis Caferty-Rebus nahe). Aber was die Figur Cafferty eigentlich im Roman zu suchen hat, bleibt rätselhaft, es sei denn, Rankin bereitet bereits das Gelände für zukünftige Auseinandersetzungen mit Malcom Fox vor, der ebenfalls in diesem Roman auftaucht. Rankin gelingt es so, die beiden Serien recht elegant zusammen zu führen.Nicht etwa, dass ich das "Mädchnengrab" verreißen möchte, ganz gewiss nicht. Dennoch war ich über gerade über das Ende des Romans enttäuscht, genauso wie mir weite Strecken der Geschichte zu sehr als Road-Movie vorkamen. Mädchengrab bleibt eine lesenswerte Storie ubd insbesondere die sich abzeichnenende Konfrontation zwischen Rebus und Malcom Fox, Rankins Protagonisten aus den zwei vorigen Romanen, die hier beginnt und in "Saints of the Shadow Bible" fortgeführt wird, verspricht auch zukünftig spannende Unterhaltung.
Karin zu »Ian Rankin: Mädchengrab« 26.10.2013
Ein spannender Krimi rund um John Rebus, als Schotte dem Bier und dem Whiskey verfallen, ohne private Beziehungen und mit einem Verhaltenskodex der zumindest fragwürdig ist. Und trotzdem löst er scheinbar unlösbare Fälle. Was dieser eigentlich schon völlig antiquiert arbeitende Detektiv aufdeckt, ist eine Tragödie, deren Ausmaß sich keiner vorstellen konnte.
mryello zu »Ian Rankin: Mädchengrab« 31.05.2013
Es war schon ein bitterer Moment als Ian Rankin seinen Inspektor Rebus in Rente schickte, auch wenn man sich gut vorstellen kann, dass ein Schriftsteller irgenwann mal genug hat von seiner Hauptfigur.
Ich las auch einen Malcom Fox Roman. Aber Sympathie für einen interen Schnüffler zu enwickeln fiel mir nicht unbedingt leicht zumal Fox ein ausgesprochener Langweiler ist.
Um so mehr freute es mich als mir zu Ohren kam, dass Rankin seine Rebus Figur wieder zum Leben erweckte.

Mädchengrab ist vielleicht nicht der überzeugenste Roman der Rebus Reihe, dennoch zeigt uns Rankin wieder mal, dass er zweifellos noch immer zu den besten lebenden Krimiautoren zählt.
Krimi-Katze zu »Ian Rankin: Mädchengrab« 27.03.2013
Auch wenn ich erst 60 Seiten geschafft habe: ich habe das Gefühl, dass mich dieses Buch - obwohl heiß ersehnt - nicht so fesseln wird wie die meisten seiner Vorgänger. Mir fehlt der lakonisch-ironische Unterton; die Schilderungen klingen jetzt oft so bemüht wie bei Elisabeth George; wahrscheinlich dem Wechsel der Übersetzerin geschuldet. Schade.
chef des pied zu »Ian Rankin: Mädchengrab« 18.03.2013
Ein Buch ganz nach dem Geschmack eines Trüffel Suchers, der ins Erdreich eindringt und nach dem Geschmack des Nordens Schottlands sucht, Rebus in Höchstform, packend geschrieben und unglaublich einfühlsam mit seinen Hauptfiguren.
Einfach toll!
Krimi vom alten Schlag, der uns fesselt und einfach nicht mehr los lässt, da wird Fußball Fernsehen und andere Dinge zur Nebensache.
Warum können Krimis nicht öfter so gut geschrieben werden.
Nach kurzer Zeit des Lesens spürt man glatt den moorigen Geschmack der Highlands auf der Zunge, das Erdige das geschundene in jedem Satz.
Selbst alte Gespielinnen werden heran gezogen und für die Ermittlungen gebraucht und mit einbezogen.
Grandios, wo bleibt der nächste Teil.
evmarie gilles zu »Ian Rankin: Mädchengrab« 16.03.2013
als ich "Ein Rest von Schuld" gelesen hatte, wusste ich es schon rankin kann von rebus nicht lassen. "Mädchengrab" war dann die bestätigung. und solange cafferty noch lebt wird auch rebus leben und das ist auch gut so. und hoffentlich noch sehr lange. wie schon meine "vorschreiber" ich warte und hoffe.
felinette zu »Ian Rankin: Mädchengrab« 03.01.2013
Es gibt in der Krimi-Literatur eine ganze Reihe beeindruckender Ermittler. Gut erfunden, wunderbar, Kompliment an die Autoren. Rankins Detektiv-Dinosaurier John Rebus allerdings übertrifft sie meiner Meinung nach alle. Mit keinem habe ich so gelitten, über keinen habe ich so den Kopf geschüttelt, keinen fand ich so anstrengend (und so anrührend) wie diesen eigensinnigen, verletzlichen, verletzenden und letztlich völlig unkorrumpierbaren Rebus. Wie habe ich es bedauert, als mit „Exit Music“ auch sein Part zu Ende schien! Entsprechend habe ich mich gefreut, dass er nun doch wieder mitmischt – und alle anderen kräftig aufmischt. Wie immer mit vollem Einsatz und ohne Furcht, sich die Hände oder was auch immer dreckig zu machen. Spannende Geschichte mal wieder, mit interessanten Wendungen, Rankin kann halt nicht nur gut erzählen, er kann auch gut plotten. Und dass auch dem bösen Cafferty noch nicht das letzte Lied gesungen wurde, hat mich ebenfalls gefreut. Auch er ein Dinosaurier, aber den einen oder anderen kann – wie Rankins neuer Roman zeigt – auch ein im besten Sinne moderner Krimi ganz gut verkraften. Dann freu ich mich schon mal vorsichtig auf den nächsten Rebus…
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