Liebesgrüße aus Moskau von Ian Fleming

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1957 unter dem Titel From Russia with Love, deutsche Ausgabe erstmals 1961 bei Humanitas.

  • London: Jonathan Cape, 1957 unter dem Titel From Russia with Love. 253 Seiten.
  • Konstanz: Humanitas, 1961. Übersetzt von Heinz F. Kliem. 156 Seiten.
  • Bern; München: Scherz, 1966. Übersetzt von Mechthild Sandberg. 190 Seiten.
  • Bern; München: Scherz, 1975. Übersetzt von Mechthild Sandberg. 184 Seiten.
  • Bern; München; Wien: Scherz, 1988. Übersetzt von Mechthild Sandberg. 184 Seiten.
  • Bern; München; Wien: Scherz, 1992. Übersetzt von Mechthild Sandberg. ISBN: 3-502-55146-4. 184 Seiten.
  • Bern; München; Wien: Scherz, 1999. Übersetzt von Mechthild Sandberg. 184 Seiten.
  • München: Heyne, 2003. Übersetzt von Mechthild Sandberg. vollständig überarbeitete Ausgabe. 255 Seiten.
  • Ludwigsburg: Cross Cult, 2012. Übersetzt von Stephanie Pannen & Anika Klüver. ISBN: 978-3864250781. 340 Seiten.

'Liebesgrüße aus Moskau' ist erschienen als Taschenbuch E-Book

In Kürze:

Der Geheimagent Ihrer Majestät soll in Istanbul einer äußerst attraktiven Angestellten des russischen Geheimdienstes zur Flucht verhelfen. Doch was Bond nicht ahnen kann ist, dass sein Tod von der russischen Geheimorganisation Smersh bis ins kleinste Detail geplant ist

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Jürg Jendis zu »Ian Fleming: Liebesgrüße aus Moskau« 03.12.2012
Zu den Bond Filmen im Allgemeinen!
Dr. No, Liebesgrüsse aus Moskau, Goldfinger und Feuerball, dies sind für mich die besten Bondfilme. Der Grund dafür ist, dass genau diese vier Filme sich sehr eng an den von Fleming so genial entworfenen Romanen orientieren. Schon in Man lebt nur zweimal, hat der Film fast nichts mehr mit dem von Fleming geschriebene Roman zu tun . Trotzdem gelang dem Produzentenduo Satzmann und Broccoli mit der Vertfilmung des Buch "Du lebst hur zweimal" eine ungemein spannungsgeladene Agentengeschichte vor dem Hintergrund des modernen Japans, das sozusagen nach dem II Weltkrieg teilweise durch die in Hiroshima und Nagasaki gezündeten Nuklearwaffen, sozusagen augenblicklich in die Neuzeit katapultiert wurde. Der Roman von Fleming schildert Bonds Mission vor dem Hintergrund des modernen Japan, in dem jedoch beide Zeiten, die moderne hochtechnisierte Nachkriegswelt und das altehrwürdige und auf seltsame weise faszinierende alte Japan gergenwärtig sind. In seine Gesprächen mit "Tiger Tanaka" wird dem Leser das alte Japan mit seinen geheimnisvollen Samurais und den heldenhaften, den Tod verachtenden Ninjas vorgeführt, das in einer Parallelwelt noch zu existieren scheint. Immer wieder schildert Ian Fleming diese faszinierende Welt der Ninja-Kämpfer deren Ehrenkodex der Autor unverhohlen als vorbildlich erscheinen lässt, ohne allerdings irgendwelche Hintergedanken (etwa chauvinistischer Art oder etwas öhnliches) aufkommen zu lassen. Es ist dies einer der Züge, die ich am Autor Fleming so bewundere, er beschreibt diese Welt der Ninjas so als sei sie noch da. Vermutlich existiert sie auch noch immer noch in etwas verborgener Form in den Köpfen aller heutiger Japaner, aber dass ist natürlich in positivem Sinne gemeint, als Begriffe wie "Enre", "das Wort eines Ehrenmannes" und die Verteidigung dieser Werte, die falls nötig auch den Einsatz von Schwertern und geheimnisvollen Giften rechtfertigen. Ich denke da zum Beispiel an den Film "Man lebt nur zweimal". als eine Gespielin von James Bond mit einer sehr viskosen, zähflüssigen Form eines ganz rasch wirkenden Giftes, das langsam an einer Schnmur bis auf ihre kippen herunterperlt in die ewigen Jagdgründe befördert wird. Wir haben es genau genommen vor allem an Schluss des Films mit sehr aktiongeladenen Szenen zu tun, wie der Erstürmung des erloschenen Vulkans, der von Blofeld zur hochmodernen Raketen Startplatform umgebaut wurde. Bpond wird bei dem Einsatz unterstützt durch seinen Kampfgefährte Herrn Tanaka, den Chef des japanischen Geheimdienstes und seiner mit allen erdenklichen obskuren Kampfmitteln wie z.B. Raketen, die so winzig sind, das Sie in einer Zigarette untergebracht sind aber beim Auftreffen auf deas Ziel eine Explosion hervorrufen deren Wucht mit der einer Panzergranate zu vergleibar ist. Bonds Freund Tanaka benützt zum Erstaunen des Kinobesuchers einen richtigen U-Bahnzug als Einsatz-Zentrale für seinen Geheimdienst Diese ausgesprochen attraktive Idee kreierten die Filmproduzenten Saltzmann & Broccoli völlig ohne einen Anstoss von Flemings Ideen. Der in der Mitte des Films gezeigte Hubschrauber-Kampf gehört ohne Zweifel zu einer der besten Aktionsequenzen , die überhaupt jemals in einem Aktionfilm oder Agentenfilm gezeigt wurden. In anderen Sequenzen,. wie den Perlentaucherinnen, die James Bond bei seiner Suche nach dem unter der Wasseroberfläche vermuteten zweiten Zugang zu Blofelds Vulkan-Festung Hilfe leisten, häjt sich der Film wieder mehr an die Roman-Vorlage. Insgesamt gesehen waren diese fünf Bondfilme die besten der gesamten Bondserie. Auch später in der Serie tauchen aber immer wieder überraschend exzellente Filme auf, wie z, B der Streifen "Der Spion der mich liebte", der narürlich in dem Schauspieler Curd Jürgens einen eczellent gespielten Bond-Schurken aufbieten kann. Die ersten fünf Zilme de4r erie zeichnen sich auch ganz besonders durch den einmaligen bissigen und leicht ironischen Humor aus, der vielleicht auch eine Eigenschaft des genialen Bond-Darstellers Sean Connery zu verdanken ist.
Susannah zu »Ian Fleming: Liebesgrüße aus Moskau« 06.07.2008
Die russische Organisation SMERSH will dem britischen Geheimdienst eine empfindliche Wunde beibringen und ihn öffentlich demütigen - auch um von eigenen Misserfolgen abzulenken. Da entscheidet man sich, einen der fähigsten und geschätztesten Männer beim Secret Service - James Bond - für diesen Fall auszuerkoren. Das Lockmittel ist eine wunderschöne Frau. Und eine Dechriffiermaschine, für die die Engländer alles riskieren würden. Auch wenn alles geradezu nach einer Falle riecht, macht sich James Bond auf den Weg, noch völlig ahnungslos, in welche Falle er zu tappen droht.

Wer kennt es sich nicht? Die wunderschöne Szene aus "Liebesgrüße aus Moskau", als Tanja Romanowa, nur ein schönes Halsband um den Hals, zu Sean Connery alias James Bond aufblickt. Diese, und nicht nur diese Szene erwachen beim lesen diese Thrillers zum Leben. Da ist der spannende Messerkampf bei den Zigeunern, die Einweisung von Tanja durch Ros Klepp, die erste Begegnung mit Darko Kerim, der beängstigende Endkampf im Orientexpress. Offenbar hatten sich die Schöpfer des Filmes sehr eng nach dem Buch gerichtet, denn sehr viele Szenen erkennt man wieder. Doch das dicke Ende haut selbst den erfahrenen James-Bond-Fan um ...
Abgesehen davon, dass es eben ein Bond-Roman ist, ist es ein klasse Spionage-thriller, der alles enthält. Den englischen Held, die schöne Frau, den aufopfernden Freund, die bösen Russen, exotische Schauplätze und atemberaubende Kämpfe!
geroellheimer zu »Ian Fleming: Liebesgrüße aus Moskau« 25.09.2007
Ich war von "Liebesgrüße..." begeistert. Man sieht alles regelrecht vor sich. Auch Flemings Schilderung der reise im Orient- Express ist sehr gut beschrieben.Überhaupt hat das ganze alles was von einem echten Spionage Roman erwartet.
RolfWamers zu »Ian Fleming: Liebesgrüße aus Moskau« 10.03.2007
Sicherlich Flemings bester James Bond-Roman. Hier schimmert auch beim heutigen Lesen noch etwas von der Grausamkeit des Kalten Krieges durch -wir haben das in unserer schnelllebigen Zeit ja schon fast vollständig verdrängt. An dem Buch kann man erkennen, welch guter Schriftsteller Ian Fleming war, ein Lob, das nicht jedem Autor hier auf der Krimi-Couch gebührt.
Und der Film mit der einmalig bösartigen Lotte Lenya ist ebenfalls eine Glanzleistung.
Hartmut zu »Ian Fleming: Liebesgrüße aus Moskau« 21.02.2004
Liebesgrüße.....ist einer der besten Romane Flemings. Faszinierend an Felming und seinem "helden" Bond sind die Szenarien im wirklichen kalten Krieg der 60er. Auch wenn viel Fantasie in den Romanen vorherrschen, sie sind durchweg spannend und weichen bei weitem von der übertriebenen Darstellung in den jügeren Bond-Filmen ab. Die ersten zwei Filme hielten sich noch weitgehend an das Original des Buches.
Fleming schildert auf jeden Fall schnell und lesenswert.
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