Der Feind im Schatten von Henning Mankell

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2009 unter dem Titel Den orolige mannen, deutsche Ausgabe erstmals 2010 bei Zsolnay.
Folge 10 der Kurt-Wallander-Serie.

  • Stockholm: Leopard, 2009 unter dem Titel Den orolige mannen. 589 Seiten.
  • Wien: Zsolnay, 2010. Übersetzt von Wolfgang Butt. ISBN: 978-3-552-05496-7. 589 Seiten.
  • München: dtv, 2011. Übersetzt von Wolfgang Butt. ISBN: 978-3423213349. 624 Seiten.
  • [Hörbuch] München: Der Hörverlag, 2010. Gesprochen von Axel Milberg. gekürzt. ISBN: 3867175438. 7 CDs.

'Der Feind im Schatten' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Hakan von Enke, ehemaliger U-Boot-Kommandant und zukünftiger Schwiegervater von Wallanders Tochter Linda, gewährt dem Kommissar brisante Einblicke in eine politische Affäre: Fremde U-Boote drangen in den achtziger Jahren mehrfach in schwedische Hoheitsgewässer ein, wurden aber nie identifiziert. Von Enke hat dazu jahrelang recherchiert und glaubt sich einer Lösung nahe. Doch dann verschwindet er spurlos, und als kurz darauf auch noch Enkes Ehefrau als vermisst gilt, steckt Wallander bereits mitten in den Ermittlungen …

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Pati zu »Henning Mankell: Der Feind im Schatten« 14.01.2012
Die spannung ist nicht wirklich da. Wallander als Einzelgänger unterwegs da es eine Persöhnliche sache ist, schade. Mir fehlte das Taem da sie auch schon ihren festen Platz hatten bisher.
Der Politische Hindergrund war vorhanden aber es fehlte die leidenschaft von Mankel.
Wallanders Geschichte geht schleichend und weiterhin unbefriedigt düster zu ende.
Reinhart Hönsch zu »Henning Mankell: Der Feind im Schatten« 20.10.2011
Das Buch ist ein trauriges Buch. Es beschreibt nicht den Wallander, den wir kennen. Das ganze Umfeld ist negativ. Wallander ermittelt alleine, er ist im Urlaub. Keine der Personen aus den vorherigen Fällen ist beteiligt. Seine Tochter Linda hat ein Kind und arbeitet nicht. Nyberg taucht einmal auf, um sich für immer in die nordischen Wälder Schwedens zu verabschieden. Ebba aus der Rezeption ist pensioniert und lebt in Malmö. Mattison ist der einzige, der noch dabei ist, aber nicht an dem Fall teilnimmt, gegen Ende des Buches heisst es, dass auch er sich aus dem Polizeidienst zurückzieht. Stephan ist überhaupt nicht mehr erwähnt. - Dagegen erinnert sich Wallander an fast alle seine alten Fälle, er besucht Orte, die in der Vergangenheit von Bedeutung waren. Seine Ex-Frau taucht wieder auf als Alkoholikerin. Sein zweite Liebe aus Riga besucht ihn, um sich zu verabschieden, sie hat Krebs. Auf der Rückfahrt stirbt sie bei einem Autounfall. - Und schon während des Handlungsablaufes erfahren wir, dass Wallander Gedächnislücken hat, die sich häufen und verschlimmern. Am Ende.Wie gesagt, ein trauriges Buch, es fehlt die Spannung der vorigen Fälle, H. Mankell philosophiert und kommentiert poilitische Situationen in Schweden, wie er das sonst nicht gezeigt hat. Hier folgt er einem Schema der 12 Romane um Kommissar Beck, wo die Autoren Maj Sjöwall und Per Wahlöö in den letzten 2 Büchern mehr Sozial- und Gesellschaftskritik anbringen als in den vorherigen Erzählungen. - Eine Hoffnung bleibt: Auf den letzten Seiten lässt Mankell Linda sagen, dass sie wieder arbeiten will, da sie als Mutter ungeduldig wird. Vielleicht gibt es einen neuen Roman um Linda im alten spannenden Stil wie um ihren Vater?
silke zu »Henning Mankell: Der Feind im Schatten« 17.06.2011
Ein echter spannender Henning Mankel bzw Wallander! Ja, Wallander wird alt und noch nachdenklicher. Es wird wie gewohnt vielschichtig und politisch. Durch dieses Buch wird die Geschichte um Wallander rund. Ich bin froh auch das letzte Buch mit "Kurt" gelesen zu haben. Gleichwohl ich auch ein wenig wehmütig bin. Ich hoffe es geht mit Lind weiter...
Marcus Sickel zu »Henning Mankell: Der Feind im Schatten« 24.05.2011
...langatmig, zu keiner Zeit spannend und am Ende musste ich feststellen, dass selbst das "überraschenden" Ende mir vollkommen gleichgültig war. Alles, was in Erinnerung bleibt ist, dass Wallander mal gut und mal schlecht geschlafen hat, einen Hund hat und alt wird... Leider die pure Zeitverschwendung!!
Petra zu »Henning Mankell: Der Feind im Schatten« 03.05.2011
Was kann ich über dieses letzte Buch der Wallander-Reihe sagen?Gewohnt flüssige Schreibweise, die natürlich auch eine gewisse Spannung aufkommen lässt. Die - auch am Schluss - offenen Handlungsfäden sind schlüssig und zu verkraften, allerdings für mich persönlich etwas unbefriedigend.Wallander ist ins Alter gekommen u. eine Krankheit klopft an seine Tür. Sein melancholischer Lebensrückblick ist das herausragende und sympathische an diesem Buch!Als moralische Botschaft scheint mir dieses Buch mit erhobenem Zeigefinger sagen zu wollen: interessiere Dich mehr für Politik!!!Diese Botschaft kommt jedoch nicht wirklich an, denn auch Mankell schildert realistisch, dass schlimme Machenschaften in jeglichem Lager anzutreffen sind. Also, warum soll ich mühsam nach dem geringeren Übel suchen???
Karin von Dellemann zu »Henning Mankell: Der Feind im Schatten« 17.01.2011
Dieses letzte Wallander-Buch ist wirklich ein Abschluß, anders hätte man diese Lebensgeschichte kaum enden lassen können.
Ein bißchen holprig kommt der Krimi oder der Polit-Thriller daher, was letztendlich aber auch auf das Ende verweist, eigentlich ist dies Buch wie ein Schwanengesang aufgebaut. Dass deshalb manches offenbleibt, ist angesichts des Endes auch wiederum nicht verwunderlich. So wie diese Krankheit Löcher im Kopf aufweist, so habe ich die Löcher im Buch geschluckt.
Auf alle Fälle hat Mankell mir schöne Weihnachtsferien beschert, vielen Dank.
Kasia zu »Henning Mankell: Der Feind im Schatten« 30.09.2010
Die letzte Seite ist gelesen, das Buch ist zu und es bleibt nur Trauer, dass dies der letzte Auftritt für Kurt Wallander war.
Aus menschlicher Sicht hätte ich gerne mehr von ihm gelesen, ihn noch begleitet, wenn er seine letzten vielleicht 10 Jahre lebt, seine Enkeltochter aufwachsen sieht, Linda bei ihren Ermittlungen berät. Aber nun ist alles aus und vorbei und ich freue mich, dass man Bücher und auch Reihen immer wieder lesen kann, weil das Buch ein tolles Medium ist!
Und dieses Buch hier ist auch toll!
Manchmal fällt es mir doch schon ziemlich schwer gewisse Inhalte nachzuvollziehen. Das hatte ich bei diesem Buch teilweise auch. Vor allem, als es um die U-Boot-Geschichten ging, die sehr detailiert und sehr fachlich waren und die politische und historische Seite der Geschichte, auch wenn sie für mich sehr interessant war.
Was die Kriminalgeschichte an sich anbetrifft so muss ich sagen, dass ich sie sehr spannend und dramatisch fand, da es sich in diesem Falle um Lindas zukünftige Schwiegereltern handelt.
Ob die Geschichte total logisch und ausgeklügelt ist kann ich nicht sagen, denn ich fand alles daran interessant und konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
Für mich als Leser und Kenner aller Wallander-Romane war es eine tolle Reise mit Kurt. Alle wichtigen Personen, die Wallanders Wege je gekreuzt haben, alle Fälle, die ihm (und uns) besonders nah gegangen sind, wurden hier in diesem Buch erwähnt.
Alles, was wichtig war, hat hier in dieser Erzählung seinen Abschluss gefunden.
Auch wir als Leser hatten Zeit - nicht nur Kurt Wallander - uns von den Figuren zu verabschieden. Es bleiben, zumindest aus meiner Sicht, keine Fragen offen.
Wir wissen, wie es weitergeht mit den Menschen, die uns über viele Jahre ans Herz gewachsen sind.
Ich bin ganz melancholisch und denke, dass dies auch noch ein wenig anhalten wird.
Ich hoffe auf mehr von Mankell. Vielleicht wieder auf so einen tollen Ermittler wie Kurt Wallander, der so viele Eigenheiten und so viel Persönlichkeit mitbringt und uns prächtig unterhält ...
Es war und ist eine tolle Reihe. Gibt Kurt Wallander trotz teilweise ziemlich schlechter Bewertungen (nicht nur, was dieses Buch anbetrifft, sondern auch bei den anderen Büchern) eine Chance.
Es lohnt sich wirklich!!!
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Chr. Brauns zu »Henning Mankell: Der Feind im Schatten« 19.08.2010
Eines vorab: Dieses Buch macht nur Sinn wenn man die meisten andern Wallander Romae gelesen hat! Ohne grundlegende Vorkenntnisse von den Personen und Orten macht das Buch in weiten Teilen keinen Sinn.Lange hat mich kein Buch mehr so gefesselt wie dieser Wallander! Es ist eigendlich kein Krimi sondern ein Buch das Adieu sagt! Der Krimi mit der Spionagegeschichte ist nur der Rahmen in der sich das Drama Kurt Wallander zu seinem erschreckenden Ende hin zubewegt.
Es ist düster, erschreckend und noch schwerer als die andern Wallanderrome die man kennt. Das Ende ist ab der Hälfte des Romanes mehr und mehr sichtbar und je weiter man vorblättert um so mehr fürchtet man die letzte Seiten. Das Buch ist eigendlich eine Reise vom Beginn der Wallander Romane bis zum Schlusspunkt. Es werden fast alle Romane der Vergangenheit angeschnitten: Hunde von Riga, Mittsommermord oder die weisse Löwin werden angespochen, tauchen als Orte oder gar Personen wieder auf. Man merkt schnell, dass dieses der definitive Abschluss der Wallander-Reihe ist. Ein schwermütiger Rückblick mit einer Aussicht die nicht schön ist.Der eigendlich Plot ist bestenfalls Durchschnitt, teilweise blödsinnig und wirr. Aber das stört nicht, da dieser Roman kein Krimi sein will sondern einfach nur ein ulimatives Ende der Romanfigur Kurt Wallander.Für Fans und Kenner vo Kurt Wallander ein absolutes MUSS - Für Neu- oder Quereinsteiger eigendlich unlesbar und, sofern man die andern Romane auch lesen will, unbauchbar!10 von 10 PunktenAdieu Kurt, adieu Ystad
Tami zu »Henning Mankell: Der Feind im Schatten« 18.08.2010
Der Krimi ansich ist eher mau, wenig Spannung, viele offene Fragen und ein krasses Ende. Jedoch der Abschied von Kurt Wallander: große schriftstellerische Klasse! Für jeden Wallander Fan ein absolutes Muss! Auf keinen Fall als Einstieg zu empfehlen. Schade, dass die Reihe zu Ende ist. Kurt wird mir fehlen!
Carsten Bauer zu »Henning Mankell: Der Feind im Schatten« 05.07.2010
Ich musste heute tatsächlich eine große Runde gehen, um mich von dem Ende Kurt Wallanders zu erholen. Wie unfassbar traurig ich war und muss mich meinen Vorschreibern anschließen: es ist, als wäre ein guter Freund gegangen.
Ich fand den Roman einfach grossartig, als Abschluss der ganzen anderen Romane ein würdiger Roman.
Schade, diese Figur zu verlieren.
Vielleicht sieht man sie noch mal in Lindas Erzählungen wieder.
Ach, wie er sich doch immer auf Klara gefreut hat...ich glaub, ich geh noch mal eine Runde spazieren...
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.

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