Berliner Lust von Henning Boetius

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2008 bei btb.
Ort & Zeit der Handlung: Deutschland / Berlin, 1990 - 2009.
Folge 6 der Piet-Hieronymus-Serie.

  • München: btb, 2008. ISBN: 978-3-442-75191-4. 286 Seiten.
  • München: btb, 2010. ISBN: 978-3-442-74074-1. 286 Seiten.

'Berliner Lust' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Seit Piet Hieronymus 60 Jahre alt geworden ist, übt er seinen Beruf nicht mehr aus, sondern lebt allein in Groningen von seinem Erbe. Um den beginnenden Altersdepressionen zu entfliehen, beschließt er, sich auf Reisen zu begeben: Er fährt nach Barcelona und ins bretonische Rouen, aber auch in der Ferne wird er seine merkwürdige Trübsal nicht wirklich los. Doch dann erhält er einen Anruf aus Berlin: Dort ist ein Mann holländischer Herkunft, der für eine Immobilienfirma vertrauliche Informationen besorgte, spurlos verschwunden. Auf der Suche nach dem verschollenen Informanten stößt Piet Hieronymus auf eine faszinierende Maklerin, undurchsichtige Immobiliengeschäfte, eine eigenwillige Schauspielerin und einen unheimlichen Doppelgänger seiner selbst. Immer tiefer verirrt er sich in einem verwirrenden Labyrinth von merkwürdigen Hinweisen und zwielichtigen Fährten. Dabei ahnt er nicht, dass er sich selbst längst in tödlicher Gefahr befindet.

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blauefrau zu »Henning Boetius: Berliner Lust« 10.07.2014
Interessant finde ich das Thema des Doppelgängers. Zunächst als unwirklich wahrgenommen, entpuppt sich der Doppelgänger als Hieronymus tatsächlicher Zwilling. Eine Spiegelung und eine -erstmalige-Selbsterkenntnis findet statt. Gefallen hat mir auch die Wahrnehmung Hieronymus als alternder Mann sowie die Darstellung unterschiedlicher Lebensentwürfe altersgleicher Männer.
Kris Nef zu »Henning Boetius: Berliner Lust« 28.12.2012
Ohjeh, da will ein Autor mit seiner angelesenen Bildung in Sachen Psychologie ("Ein Borderliner ist der klassischen Definition nach.") und Kosmopolitismus glänzen, und heraus kommt sowas, ein eher nichtsnutziger Detektiv, der seine Selbstzweifel gar nicht erst hat, sondern seinen Seelenzustand aus dem Lehrbuch erklärt. Alles unglaubwürdig und geschwätzig dazu. Habe nach 80 von 280 Seiten aufgegeben, weil schon da überaus klar war, dass der Autor nicht gut schreiben kann. Als Krimi ungeeignet; den Preis nicht wert.
eva zu »Henning Boetius: Berliner Lust« 19.10.2011
Eher ein Roman als ein Krimi.
Natürlich es gibt einen Mord und es ist alles nicht wirklich spannend, nicht einmal die
High Noon Szene.
Die Berliner Athmosphäre zwischen KuDamm und Kantstr. ist ganz gut getroffen und die Berliner Originale auch.
Der Autor bedient zu viele Klischees.
Sam Spade und Marlowe und das merkt man schon, bevor er auch noch in der Handlung drauf hinweist.
Viele Ungereimtheiten. Etwas schlampig
Etwas viel Macho. Doofes Zwillingsthema.
Und ein dann sehr schneller Schluß.
Trotzdem sehr flüssig zu Lesen und für alle
Berlin-Freunde geeignet.
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