Das Brandhaus von Helene Tursten

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2008 unter dem Titel Det lömska nätet, deutsche Ausgabe erstmals 2009 bei btb.
Ort & Zeit der Handlung: Schweden / Göteborg, 1990 - 2009.

  • Stockholm: Piratförlaget, 2008 unter dem Titel Det lömska nätet. 329 Seiten.
  • München: btb, 2009. Übersetzt von Lotta Rüegger & Holger Wolandt. ISBN: 978-3-442-75226-3. 333 Seiten.
  • München: btb, 2010. Übersetzt von Lotta Rüegger & Holger Wolandt. ISBN: 978-3-442-74165-6. 333 Seiten.
  • [Hörbuch] Schwäbisch Hall: steinbach sprechende bücher, 2009. Gesprochen von Ulrike Hübschmann. ISBN: 3886989585. 3 CDs.

'Das Brandhaus' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuchE-Book

In Kürze:

Göteborg im Mai: Im seichten Gewässer wird die Leiche eines Mädchens gefunden. Schnell stellt sich heraus, dass es sich um die 14-jährige Alexandra handelt, deren Verschwinden seit Tagen die lokale Presse beschäftigt. Seltsame Schnittverletzungen an ihrem Körper weisen auf ein brutales Gewaltverbrechen hin: Offensichtlich hatte der Mörder versucht, ein Muster in die Haut zu ritzen. Die unterbesetzte Mordkommission – ohnehin schon mit dem Fall eines mysteriösen Leichenfunds in einem abgebrannten Haus befasst – gerät unter Druck, als bald darauf ein Spaziergänger im Wald ein weiteres totes Mädchen entdeckt. Auch ihr wurden ähnliche Verletzungen zugefügt. War es derselbe Täter? Kannten die Mädchen ihren Mörder womöglich? Als die Polizei den Internet-Aktivitäten der Teenager nachgeht, erhärtet sich der Verdacht von Irene Huss, doch bei den Ermittlungen gerät sie bald selbst in Bedrängnis …

Ihre Meinung zu »Helene Tursten: Das Brandhaus«

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rowet zu »Helene Tursten: Das Brandhaus« 07.11.2011
als ehemaliger schieß- und einsatztrainer bei einer bundesvollzugsbehörde muß ich, wie in fast allen krimibuch- und filmszenen den schußwaffeneinsatz kritisieren. da agieren die eingesetzten, unmittelbar am schusswaffengebrauch beteiligten beamten(innen) einfach weiter. das hat mit der realität genausowenig zu tun, wie bei einem solchen geplanten einsatz zwei weibliche kräfte zusammenarbeiten. jeder vorgesetzte muß, so bald es möglich ist, die am schusswaffengebrauch beteiligten personen sofort aus dem einsatz ziehen.
SteffiSch zu »Helene Tursten: Das Brandhaus« 24.02.2011
Leider ist "Das Brandhaus" nicht wirklich gelungen. Die beiden parallel verlaufenden Fälle sind nicht besonders spannend und haben auch nichts miteinander zu tun. Die Beziehungen zwischen den einzelnen Charakteren sind bei Zeiten etwas nervig. Irene kann die neue Chefin nicht leiden, sie kommt mit ihrem besten Freund nicht mehr klar und die neue Ermittlerin wird skeptisch beäugt. Ich muss auch zugeben, dass ich den Fall von Kommissar Andersson gar nicht bis zum Schluss gelesen habe, weil es mich so gelangweilt hat. Hätte man aus einer Story einen Roman gemacht wäre es vielleicht lesbarer geworden. Ich bin eigentlich ein großer Fan von Tursten, aber das ging meiner Meinung nach in die Hose.
DianeW zu »Helene Tursten: Das Brandhaus« 19.12.2010
Habe das Buch gerade zu Ende gelesen. Es ist wirklich wieder recht gelungen, allerdings irrentieren mich die beiden Geschichten, die eigentlich nichts mit einander zu tun haben ... kaum ist man wieder in der einen Handlung drin, wieder ein Wechsel zur anderen - gewöhnungsbedürftig. Auch wenn beide "Storys" für sich sehr schlüssig und interessant sind.
In Irenes Fall kommen wiedernoch die perönlichen Aspekte hinein, obwohl diese ein bissel abehackt wirken, da man ihre Familie doch in den letzten büchern recht gut kennengelernt hat. Hier steht dann doch eher das Mobbing ihrer Cefin im Vordergrund.
Aber wie gesagt, alles im allen wieder sehr gut und spannend zu lesen.
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