To(r)tengräber von Heinrich Steinfest

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2000 bei Bastei Lübbe.
Ort & Zeit der Handlung: , 1990 - 2009.

  • Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 2000. ISBN: 3-404-14368-X. 286 Seiten.
  • München, Zürich: Piper, 2007. ISBN: 978-3-492-24894-5. 283 Seiten.
  • München; Zürich: Piper, 2009. ISBN: 978-3-492-26300-9. 288 Seiten.

'To(r)tengräber' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Klaus Vavras tägliche Freuden sind es, Croissants zu essen und Frauen am Telefon anzuschweigen. Seine beiden Gewohnheiten bringen ihn in ernste Gefahr: Vavra kann es nämlich nicht unterlassen, die auf einem Geldschein – den er natürlich beim Croissant-Kauf bekommen hat – gekritzelte Nummer zu wählen und wie gewohnt zu schweigen. Wenige Minuten später stürmt die Polizei seine Wohnung. Und damit beginnt eine ebenso mord- wie wendungsreiche und hoch komische Rallye quer durch Wien.

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Anfangsverdacht zu »Heinrich Steinfest: To(r)tengräber« 11.08.2014
Welch ein herrlicher Blödsinn der konkreten und erdigen Art.
Wer hier nicht einige Male lächeln muß und gleichzeitig seine eigenwillige Sprache genießt und auch bewundert, den halte ich für die Welt verloren.
Das ist ein Buch, in dem sich viele Stellen markieren lassen und die man auswendig lernen sollte.
Lebenshilfe der skurilen Art.

"Wir leben in den Fußstapfen unserer Fehler." ist so ein Satz.
Liz60 zu »Heinrich Steinfest: To(r)tengräber« 05.08.2009
To(r)tengräber war mein erstes Buch von Heinrich Steinfest, und ich bin begeistert.
Alle weiteren Romane kommen auf meinen Merkzettel.
Österreichischer Humor, gepaart mit einer unbeschreiblichen Sprachgewalt machen To(r)tengräber zu einem besonderen Hochgenuss.
Ein spannendes und humorvolles Buch, voller Überraschungen und skurilen Situationen.
hapesu zu »Heinrich Steinfest: To(r)tengräber« 21.01.2009
Ich lese hin und wieder ganz gerne mehrere Krimis von ein- und demselben Autor nacheinander, aber bei Heinrich Steinfest würde ich das nicht tun. Das ist wie bei Sacher-Torte: ab und zu ein Stück ist ein Hochgenuss, mehrere nacheinander hält mein Magen nicht aus. Dennoch bin ich immer wieder ein begeisterter Leser seiner skurrilen Romane. Ohne ihn wäre die deutsche Krimi-Landschaft ein gewaltiges Stück ärmer!
Thomas71 zu »Heinrich Steinfest: To(r)tengräber« 17.01.2009
To(r)tengräber war mein erster Roman von Heinrich Steinfest und es wird bestimmt nicht mein letzter sein. Skurile Situationen, aberwitzige Wendungen und sprachlich ganz einfach nur ein Genuss. Vielleicht nicht unbedingt der spannendste Krimi, aber eine wunderbare Bereicherung für mein Regal, in dem sich ja auch unter anderem Wolf Haas mit seinem Simon Brenner tummelt. Wer Sinn für absurde Komik hat, der liegt bei To(r)tengräber ganz sicher richtig...
mahe zu »Heinrich Steinfest: To(r)tengräber« 17.01.2009
genau diese Überraschungen am laufenden Band sind zuviel des Guten. Mir gefällt es besser wenn beim Thema geblieben wird und nicht ständig gewechselt wird. Statt einer packenden und guten Geschichte , hat man mehrere Handlungsstränge, die dann nur sehr oberflächlich ausfallen .
Ansonsten durchaus unterhaltsam und witzig / skuril.
mase zu »Heinrich Steinfest: To(r)tengräber« 06.01.2009
Als Qualitätsurteil müsste genügen, dass ich enttäuscht war, als ich bei der letzten Seite ankam. „Tortengräber“ gehört für mich zu Steinfests besten Büchern. Auch hier wieder ein Feuerwerk aus Sprachwitz, schwarzem Humor und irrwitzigen aber äusserst treffenden Beschreibungen von Personen und Situationen.

Zum Inhalt möchte ich nicht mehr erzählen, als in der Buchbeschreibung zu lesen ist, denn Steinfest haut dem Leser Überraschungen am laufenden Band um die Ohren und zahlreiche unerwartete Wendungen, die aus Deavers Ideenkästchen kommen könnten. Selbstverständlich höchst skurril und überzeichnet, aber mit dem für Steinfest notwendigen Wiener Schmäh.

Aus verschiedenen Perspektiven erzählt, die irgendwann zeitgleich ablaufen, entwickelt sich eine rasante Eigendynamik. Zwar gemächlich, aber deutlich spürbar.

Steinfest bringt mich zum lachen und versetzt mich jedes Mal mit seiner Sprachgewalt ins Staunen. Irgendwie schade, dass sich so wenige Leser auf seine Abenteuer einlassen.
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