Am Montag flog der Rabbi ab von Harry Kemelman

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1972 unter dem Titel Monday the Rabbi took off, deutsche Ausgabe erstmals 1974 bei Rowohlt.
Ort & Zeit der Handlung: Israel / Jerusalem, 1970 - 1989.
Folge 4 der Rabbi-David-Small-Serie.

  • New York: Putnam, 1972 unter dem Titel Monday the Rabbi took off. 316 Seiten.
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 1974. Übersetzt von Liselotte Julius. ISBN: 3-499-42304-9. 219 Seiten.
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2002. Übersetzt von Liselotte Julius. ISBN: 3-499-23273-1. 316 Seiten.

'Am Montag flog der Rabbi ab' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

In Israel sieht das tägliche Leben etwas anders aus als in den Vereinigten Staaten, muß Rabbi Small feststellen. Schon in der ersten Nacht, die er im Gelobten Land verbringt, geht dicht in seiner Nachbarschaft eine Bombe hoch und ein Professor von der Universität in Jerusalem wird getötet. Und nun ist auch noch am Sabbatabend der Gebrauchtwagenhändler Memavet umgekommen. Es sieht so aus, als sei er vom Druck der Explosion so unglücklich gegen den Sims in seiner Wohnung geschleudert worden, daß er dabei eine tödliche Schädelfraktur erlitten hat – wenige Stunden nachdem Rabbi Small mit seinem Freund Dan Stedman und dessen Sohn Roy bei Memavet gewesen sind, um über den Kauf eines Wagens zu verhandeln. Ein zweifellos unverfängliches Zusammentreffen, aber – in Israel sehen die Dinge oft anders aus als in der westlichen Welt. Für den Inspektor, der sich offiziell mit dem Fall befaßt – und den Leiter der Geheimdienstes, der im Hintergrund bleibt, sich dafür aber nicht weniger stark für die Vorgänge in teressiert, die zu Memavets Tod geführt haben, wirkt es verdächtig, daß ein Rabbi sich am Sabbat mit Geschäften befaßt. Und daß Roy Stedman, ein junger Amerikaner, der an der Universität von Jerusalem studiert, seine Freunde ausschließlich unter den arabischen Kommilitonen sucht, wird ebenfalls mit Argwohn betrachtet. Wird Roy Stedman von einer arabischen Untergrundorganisation erpreßt? Wird er, nichtsahnend, mißbraucht? Arbeitet er womöglich mit voller Absicht für die andere Seite? Roy Stedman, ein Amerikaner jüdischen Glaubens? Alles scheint möglich, nichts ist beweisbar. Bis sich dann Rabbi Small der Sache annimmt.

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anath zu »Harry Kemelman: Am Montag flog der Rabbi ab« 14.08.2007
Rabbi Small läßt sich vertreten.Er macht Urlaub in Israel.Und während zu Hause die Gemeinde schon beglückt über einen neuen Rabbi nachdenkt wäre David Small nicht David Small wenn sein Urlaub nicht ganz anders ausehen würde als der Urlaub,den seine Gemeinde sich so für ihn vorstellt.

Dieser Roman lohnt sich schon allein wegen Smalls Antwort auf die Frage:"Glauben Sie an Gott,Rabbi?".Die Lösung des Kriminalfalls ist verblüffend,vor allem wenn man das Leben in Israel nicht gut kennt .Und der Hickhack mit der Gemeinde läßt den Leser am Ende irgendwie schadenfroh grinsen.Das liest man gerne.
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