Der Tote vom Kliff von Hannes Nygaard

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2009 bei Emons.
Ort & Zeit der Handlung: Deutschland / Schleswig-Holstein, 1990 - 2009.
Folge 4 der Lüder-Lüders-Serie.

  • Köln: Emons, 2009. ISBN: 978-3897056237. 267 Seiten.

'Der Tote vom Kliff' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Die große (Welt-)Politik streckt erneut ihre schmutzigen Finger nach Schleswig-Holstein aus: Der international bekannte wie gefürchtete Finanzmogul Lew Gruenzweig wird auf Sylt ermordet. Das ist nicht nur eine Sensationsnachricht mit globaler Reichweite, sondern fordert auch besonderes Einfühlungsvermögen der Ermittler. Da gibt es nur einen, der über das notwendige Können verfügt: Lüder Lüders. Ob aber ausgerechnet Große Jäger der passende Partner ist, um in der Welt der Mächtigen aus Wirtschaft und Politik zu ermitteln?

Ihre Meinung zu »Hannes Nygaard: Der Tote vom Kliff«

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M-L zu »Hannes Nygaard: Der Tote vom Kliff« 12.12.2012
Hannes Nygaard hat mich nicht enttäuscht. Spannend wie immer erzählt er vom Kampf des kriminalrats Dr. Lüder Lüders nicht nur gegen die Verbrecher sondern auch gegen die Mächtigen aus Politik und wirtschaft. Auch karrieregeile Vorgesetzte erschweren ihm die Ermittlungsarbeit. Aber Lüders ist nicht Lüders, mit viel Beharrlichkeit und Grips kommt er hinter den Plot. Ich mag Hannes Nygaards Schreibstil.
Summerherekid zu »Hannes Nygaard: Der Tote vom Kliff« 21.07.2010
Das mag vielleicht seltsam klingen, aber von dem Buch habe ich mir nicht allzu viel erwartet. Ich habe es mir geholt, da ich z.Zt. gerne Nordsee-Krimis lese und dieses Jahr auch an der Nordsee im Urlaub war. Die Aufmachung des Buches und die bloße Tatsache, dass es Teil einer Reihe Regionalkrimis war, ließ mich auf ganz nette Unterhaltung und viel Lokalkolorit hoffen, jedoch nicht an herausragende Qualität glauben.

Was soll ich sagen - das Buch hat mich überrascht. Und zwar äußerst positiv. Sicher, ein Meisterwerk hat man hier nicht vorliegen, jedoch nicht mehr aber auch nicht weniger als einen sehr sehr unterhaltsamen und gut geschriebenen Krimi.

Was hat mir so gefallen an dem Buch?

1.
Der Plot ist durchaus komplex, nimmt viele Wendungen und lange ist nicht zu durchschauen, wo das Ganze hinführt. Trotzdem hält Nygaard jederzeit die Fäden in der Hand und verstrickt sich dabei nicht. Die Spannung bleibt also bis ganz zum Schluss erhalten. Klasse.

2.
Der Roman kommt ohne übertriebene Action, Explosionen und auch ohne brutale Serienmörder aus. Nein, hier wird einfach nur ermittelt. Bodenständig, aber gut.

3.
Der Schreibstil Nygaards ist sehr gut, flüssig zu lesen und v.a. sehr humorvoll. Wobei der Humor weder aufgesetzt noch verkrampft wirkt. Und auch wenn Humor eine durchaus große Rolle spielt, zieht er den Roman nicht ins Slapstickhafte. Denn der Witz findet v.a. in den Gesprächen zwischen den Kommissaren statt. So schafft es Nygaard sogar, eine Figur wie den skurilen Große Jäger gleichzeitig überzogen und doch realistisch erscheinen zu lassen.


Insgesamt eine echte Überraschung. Wer nach all den blutrünstigen Massenmördern gern mal einen soliden Kriminalfall will, und dabei gerne mal schmunzelt, sollte zugreifen. Ich jedenfalls, habe mir schon zwei weitere Fälle besorgt.
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