Die Spur der Kinder von Hanna Winter

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2010 bei Ullstein.

  • Berlin: Ullstein, 2010. ISBN: 978-3-548-28255-8. 342 Seiten.

'Die Spur der Kinder ' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Eine junge Frau irrt verzweifelt durch den Wald. In einer abgelegenen Hütte findet sie Zuflucht. Zur gleichen Zeit erhält die Schriftstellerin Fiona Seeberg in Berlin eine schreckliche Nachricht. Zwei Jahre nach dem Verschwinden ihrer Tochter werden erneut Kinder entführt. Die Spur führt Fiona und Kommissar Piet Karstens zu einer einsamen Hütte im Spreewald. Offenbar wurden die Kinder dort einem grausamen Ritual unterzogen. Und jede Hilfe scheint zu spät…

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antje zu »Hanna Winter: Die Spur der Kinder « 30.03.2012
Liest sich recht spannend - aber schnell und in einem Rutsch; und man hat den Eindruck, so wurde das Buch auch geschrieben... Ist alles etwas sehr oberflächlich gehalten - nett als Strandlektüre, aber kein echter Burner.
Vor allem der Schluss hat einen schalen Beigeschmack hinterlassen: [...]
Dante. zu »Hanna Winter: Die Spur der Kinder « 28.03.2012
Berlin wird seit einigen Jahren durch Serie von Kindesentführungen in Atem gehalten. Der Ermittler Piet Karstens und sein Team tappen noch immer im Dunkeln. Der Täter hinterlässt keinerlei Spuren, seine Handschrift hinterlässt er in Form einer weißen Lilie, die er den Müttern per Boten schicken lässt. Fiona Seeberg, Schriftstellerin und eine der betroffenen, findet auch zwei Jahre nach dem Verschwinden ihrer Tochter Sophie noch nicht richtig ins Leben zurück. Alles hat sich verändert, ihr Lebensgefährten Adrian Riedel scheint dies besser kompensieren zu können, er stürzt sich in die Arbeit, doch ihr mag dieser Schritt nicht gelingen. Schon mehrfach hat Fiona versucht einen neuen Roman zu beginnen, auch ihr Alkoholkonsum nimmt bedrohliche Ausmaße an. Nach einer weiteren Kindesentführung suchen die Ermittler Karstens und Behring Fiona auf, in der Hoffnung, dass es doch noch Anhaltspunkte gibt, die damals übersehen wurden. Adrian, Fiona´s Verlobter scheint nicht begeistert, wie in den vorherigen Vernehmungen verhält er sich merkwürdig und verstrickt sich Wiedersprüche. Von der Ungewissheit geplagt beginnt Fiona nachzuforschen…

Fazit:

Der Roman liest sich absolut angenehm, fließend und durchgehend spannend, durch den ausdrucksstarken Schreibstil findet man prima in die Geschichte hinein. Die Protagonisten erscheinen auf Anhieb sympathisch und durch die Ecken und Kannten sehr lebensnah.
Die Autorin schafft es spielend, den Leser zu verwirren und in lange im Dunkeln tappen zu lassen. Am Ende des Buches wird die Handlung rasant vorangetrieben und ein Ereignis führt zum nächsten. Doch niemand kann ahnen, welche Abgründe sich am Ende auftun, Absolut empfehlenswert.
Elisabeth Wiengarten zu »Hanna Winter: Die Spur der Kinder « 27.07.2011
Ich habe das Buch gerade gelesen. Absolut spannend und gut aufgebaut. Der Leser bleibt bis zuletzt auf der falschen Spur. Gut finde ich auch die Darstellung der einzelnen Personen, die in vielen Facetten gezeigt werden. Es wird kein Alltag gezeigt, der weit weg von der normalen Vorstellungswelt liegt, was ich sehr wichtig finde. Ein Buch, dass ich nur für Krimiliebhaber empfehlen kann.
anyways zu »Hanna Winter: Die Spur der Kinder « 16.05.2011
Fiona Seeberg, gut situierte junge Autorin, ereilt das denkbar schlimmste Schicksal, dass eine Mutter treffen kann, ihre 2 1/2 jährige Tochter Sophie verschwindet vom Spielplatz, wo sie unter der Aufsicht ihres Vaters spielte. Nach der Zustellung einer weißen Lilie ist Fiona klar, dass Sophie einem Serientäter in die Hände gefallen ist.



Zwei Jahre später ist Fiona noch nicht über diesen Verlust hinweg, sie kommt ohne Alkohol und die täglichen Ausflüge zum Spielplatz nicht mehr über den Tag und ihre Lebensgemeinschaft mit Sophies Vater Adrian, läuft auch mehr recht als schlecht.

Andres als Fiona stürzt Adrian sich wieder voll ins Berufsleben.

Als ein weiterer kleiner Junge aus Sophies ehemaligem Kindergarten verschwindet, wird Fiona erneut sehr schmerzhaft mit ihrem Verlust konfrontiert.

Wieder stehen sie und Adrian den Kriminalkommissaren Rede und Antwort. Diesmal verstrickt sich der so cool wirkende Adrian aber in leichte Widersprüche. Aufgerüttelt durch ihre Begegnung mit Kriminalkommissar Karstens beginnt Fiona ihr Leben wieder in die eigenen Hände zu nehmen, sie besucht die Anonymen Alkoholiker und beginnt zaghaft wieder mit dem Schreiben.



Weitere verschwundene Kinder, ein Selbstmord und rätselhafte Morde an jungen Erwachsenen ziehen Fiona in einen grausamen Sog menschliche Abgründe.







Ein außergewöhnlich spannender Thriller von Hanna Winter. Obwohl man ganz zu Anfang in Adrian schon den Schmarotzer und zwielichtigen Lebensabschnittsgefährten sieht, verschleiert die Autorin bis zum Schluss dessen Geheimnis. Alle Handlungsstränge laufen parallel ab, so dass der Leser manchmal vorher weiß was passiert, bzw. die Zusammenhänge vor den Ermittlern erkennt, ohne natürlich eingreifen zu können.

Einen kleinen Minuspunkt gibt es für die Darstellung der Beziehung von Adrian und Fiona. Eine Mutter die auf so tragische Weise ihr Kind verliert, ist bestrebt irgendjemanden die Schuld hier für zu geben. Da Adrian der letzte war, der Sophie lebend gesehen hat, und im weitesten Sinne seine Aufsichtspflicht verletzt hat, wäre er der geeignete Kandidat für Fionas verbalen Angriff. Aber im Gegenteil, Fiona zeigt außerordentlich viel Verständnis für ihren Freund. Das wirkt unglaubwürdig.



Für einen Debüt-Thriller sehr gut gelungen. Ich freue mich schon auf ihre nächsten Bücher
Koffeinfrei zu »Hanna Winter: Die Spur der Kinder « 11.05.2011
Bin mehr durch Zufall auf dieses Buch bzw. auf die Autorin gestoßen und bin positiv überrascht. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, es ist spannend geschrieben, gut zu lesen, systematisch aufgebaut und man fiebert erwartungsvoll dem Ende zu. Einige Verdächtige werden präsentiert und man fragt sich wirklich bis zum Schluss, wer es war und was genau passiert ist. Es ist keine superkomplizierte Kost, keine in tiefschürfende Charakterstudien ausschweifende Lektüre und keine in Beschreibung von Situation, Dramatik und Stimmung ausschweifender Roman, sondern leichte Kost, die sich schnell und mühelos liest. Ich habe das Buch gerne gelesen und werde mir das nächste auch kaufen.
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