Elf Tage in Berlin von Håkan Nesser

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2015 unter dem Titel Elva dagar i Berlin, deutsche Ausgabe erstmals 2015 bei btb.

  • Stockholm: Bonnier, 2015 unter dem Titel Elva dagar i Berlin. 363 Seiten.
  • München: btb, 2015. Übersetzt von Paul Berf. ISBN: 978-3-442-75493-9. 381 Seiten.
  • München: btb, 2017. Übersetzt von Paul Berf. ISBN: 978-3-442-71523-7. 377 Seiten.
  • [Hörbuch] München: Der Hörverlag, 2015. Gesprochen von Dietmar Bär. 1 CDs.

'Elf Tage in Berlin' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuchE-Book

In Kürze:

Einen Nobelpreis wird er wohl nicht bekommen. Arne Murberg ist von schlichterem Gemüt. Nach einem Badeunfall in der Kindheit hat er Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren und komplexere Zusammenhänge zu erfassen. Aber Arne ist ein warmherziger, liebenswerter Mensch, der sich eine kindlich naive, offne Art bewahrt hat und voll Vertrauen auf das Leben blickt. Als sein Vater ihm auf dem Totenbett offenbart, dass seine Mutter nicht tot ist, wie Arne geglaubt hat, sondern in Berlin lebt, und ihm gleichzeitig den Auftrag gibt, sie dort aufzusuchen und ihr ein verschlossenes Kästchen zu übergeben, beginnt für ihn ein wundersames Abenteuer. Mit äußerst rudimentären Deutschkenntnissen und einem Paar strapazierfähiger gelber Schuhe macht Arne sich auf die Reise – und gerät schon bald in Schwierigkeiten. Doch ihm zur Seite stehen zwei Menschen, die der Himmel höchstpersönlich geschickt zu haben scheint: ein etwas wirrer Professor und eine kluge junge Frau im Rollstuhl. Wird Arne seiner Mutter begegnen? Wird er sein Glück fiden in Berlin?

Ihre Meinung zu »Håkan Nesser: Elf Tage in Berlin«

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charliene zu »Håkan Nesser: Elf Tage in Berlin« 18.07.2016
Ja stimmt, 11 Tage in Berlin ist kein Krimi im herkömmlichen Sinn. Nichtsdestotrotz aber ist es eine fesselnde Geschichte. Dass Herr Faesi Arne als tumben Tor bezeichnet hinterlässt bei mir den bitteren Beigeschmack, dass er nicht sonderlich tolerant gegenüber Menschen ist, die nicht der gängigen "Normalität" entsprechen - schade eigentlich. Nesser hat es in seinem Buch auf eine charmante Art verstanden die Welt von Arne darzustellen ohne sie lächerlich zu machen. Die Geschichte ist amüsant und liebevoll und kann einem durchaus zum Nachdenken anregen, sofern man es zulässt. Der Aufbau lässt nicht einfach sämtliche Spannung vermissen, im Gegenteil, mich persönlich hat das Buch gefesselt und ich wollte wissen, wie sich die Puzzleteile zum Schluss ineinander fügen werden. Mir hat es gefallen und ich werde es weiter empfehlen.
Peter Faesi zu »Håkan Nesser: Elf Tage in Berlin« 09.12.2015
Es ist legitim, wenn erfahrene und sehr erfolgreiche Krimi-Autoren sich auch einmal in einem andern Genre versuchen. Ebenso legitim ist es, wenn ihnen die Leser bei diesem Versuch die Gefolgschaft verweigern. In seinem Roman „Elf Tage in Berlin“ schickt Nesser einen tumben Tor nach Berlin, wo er seine verschollene Mutter aufsuchen soll. Bei dieser Suche braucht der Leser eine fast unendliche Geduld, ereignet sich doch das erste einigermassen Interessante erst auf Seite 161: Bei einem Schläfchen in einem Park werden dem Helden die Schuhe gestohlen; zehn Seiten später hat er für 199 Euro neue, und zwar gelbe mit schwarzen Schnürsenkeln gekauft. Diese Mischung aus Simplicissimus und dem Hundertjährigen, der aus dem Fenster stieg, ist so verdünnt, so enorm verdünnt, dass auch ein Frau im Rollstuhl, ein verrückter Professor und ein Hexenverbrennung den Roman nicht retten können. Wer anspruchsvolle Literatur sucht, sei an Nessers „Die Einsamen“, wer einen brillanten und witzigen Text sucht, sei an Nessers „Strafe“ verwiesen.
Ernst zu »Håkan Nesser: Elf Tage in Berlin« 25.11.2015
Das Buch ist weit weg von einem Krimi , wird ja auch nicht als Krimi beworben .
Daher müsste das Buch eigentlich nicht hier , sondern auf der Belletristik Couch gelistet sein .
Das Buch würde ich auch nicht als spannend bezeichnen .Die Stärke sind sine Protagonisten über die man sich köstlich amüsieren kann , ohne das sie als Trottel dargestellt werden .
Es gibt bestimmt Leser für die das Buch nichts ist , aber wer Arne und Beate nicht in sein Herz schließt der hat kein Herz .Aber wie gesagt nichts für Krimi Leser .Meiner Meinung nach viel besser wie sein letzter "Nicht Krimi" "Himmel über London" , den ich abgebrochen habe .
Rainer Rönsch zu »Håkan Nesser: Elf Tage in Berlin« 24.11.2015
Die gelben Schuhe kauft er erst in Berlin. Da hat der Autor des Waschzettels nicht gründlich gelesen.
Ein Ermittlungskrimi ist das nicht, aber ein spannender Kampf zwischen Gut und Böse mit aufregenden Zeitreisen.
Besonders gefiel mir, dass Arne nicht als Depp dargestellt wird, sondern als liebenswerter und entschlossener Mensch, der in Berlin auch sein privates Glück findet.
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