Eine ganz andere Geschichte: Ein Fall für Inspektor Barbarotti von Hakan Nesser

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

. ISBN-10: 3-442-74091-6, ISBN-13: 978-3-442-74091-8.

'Eine ganz andere Geschichte: Ein Fall für Inspektor Barbarotti' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Die Bretagne im Sommer: Ein paar schwedische Touristen verbringen im Finistère ein paar vergnügte Urlaubswochen. Es ist eine zusammengewürfelte Gesellschaft: zwei Paare und zwei Einzelkämpfer, alles in allem sechs Leute, die freizeitbedingt miteinander Freundschaft schließen. Sie baden, sie essen, sie machen Ausflüge und flirten ein wenig über die Ehegrenzen hinweg. Und als die Ferien vorbei sind, trennen sich ihre Wege, wie das ja oft der Fall ist. Übrig bleiben ein paar vereinzelte Fotos, womöglich ein Gruppenbild, das ein oder andere Aquarell – und ein anonymes Tagebuch, das ihre Eskapaden schildert, wie sich später herausstellen wird, als die Tragödie bereits ihren Lauf genommen hat. Denn fünf Jahre später beginnt jemand, sie zu töten, einen nach dem anderen, wobei die Morde Gunnar Barbarotti, Inspektor in Kymlinge, jeweils zuvor brieflich angekündigt werden. Der Fall erregt große Aufmerksamkeit in den Medien, die Polizei steht naturgemäß unter Druck. Der Mörder indes spielt Katz und Maus mit den Ermittlern – und erscheint unbegreiflicher und unberechenbarer als je zuvor. Was ist damals in der Bretagne wirklich passiert? Und warum bekommt ausgerechnet Inspektor Barbarotti die Briefe? Im zweiten Buch um Gunnar Barbarotti, »Eine ganz andere Geschichte«, begegnen wir erneut dem geläuterten Zweifler und Gott herausfordernden Mann, den wir bereits im Kriminalroman »Mensch ohne Hund« kennengelernt haben. Seine Berufskarriere erscheint ihm immer dubioser, während sein Privatleben plötzlich völlig neue Perspektiven aufweist. EUR 21,95

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jana zu »Hakan Nesser: Eine ganz andere Geschichte: Ein Fall für Inspektor Barbarotti« 24.10.2011
Drei Viertel des Buches sind toll zu lesen (obwohl die Übersetzung dieses Mal schlechter ist). Das letzte Viertel ist arg schleppend, man wartet auf den großen Knaller...und wird leider enttäuscht. Das Ende des Buches war für mich richtiggehend unmotiviert dahingeschrieben und wirkte auch sehr konstruiert. Leider eine Enttäuschung.
stefanz zu »Hakan Nesser: Eine ganz andere Geschichte: Ein Fall für Inspektor Barbarotti« 07.11.2010
Nachdem ich das Debüt von Barbarotti gelesen hatte, war ich natürlich auf seinen zweiten Fall sehr gespannt. Um es vorweg zu nehmen, er hat mich nicht enttäuscht. Hakan Nesser besitzt die wunderbare Eigenschaft, kleinste Details sehr genau zu beschreiben. Der Kommissar Barbarotti wird sehr symphatisch mit einem Schuss trockenen Humor beschrieben. Das gefällt mir. Der Plot ist interessant und raffiniert aufgebaut, die Spannung kommt jedoch ein wenig zu kurz. Das, zumindest für mich unerwartete Ende, entschädigt die manchmal aufkommende Langatmigkeit der Ermittlungen.
urstier zu »Hakan Nesser: Eine ganz andere Geschichte: Ein Fall für Inspektor Barbarotti« 08.08.2010
Ich hatte bisher einige Van Veeteren Bücher gelesen, mit unterschiedlichem persönlichen Urteil.
Nach dem wunderbaren Buch "Mensch ohne Hund" war ich gespannt auf "Eine ganze andere Geschichte".
Ich bin fasziniert, ja begeistert und überwältigt von dieser Geschichte. Es muss nicht Tempo sein, nein, es ist diese subtile, reelle und mit viel Selbstironie gespickte Charaktere Barbarotti. So schön, wie das Leben spielt. Andererseits diese "virtuelle" ja geisteskranke Welt des Täters. Ich bin nun endgültig ein echter Fan von Nesser geworden. Seine Sprache ist unglaublich schön, sein Witz (fast) unschlagbar: ich sehe es wieder vor mir, das Schlemmermahl mit seinem bretonischen Kollegen und seine Erkenntnis bezüglich seiner heimatlichen Würstchenbude - unschlagbar! Danke, Hakan Nesser!
yvonne zu »Hakan Nesser: Eine ganz andere Geschichte: Ein Fall für Inspektor Barbarotti« 27.06.2010
Ich fand sie wunderbar, diese ganz andere Geschichte. Das Ende mag nicht völlig geklärt sein, was ja einige Leser bemängeln. Aber ein bisschen Geheimnis darf bleiben, vielleicht wird das nicht verratene Detail in einem weiteren Buch über den mir sehr sympatischen Gunnar Barbarotti en passant erzählt. Schön, dass Nesser endlich seine Schauplätze geografisch einordnet (Bretagne und Südschweden, beides im Sommer). Man sollte diesen Krimi auch im Sommer lesen, so wie sich Mensch ohne Hund im Winter anbietet... Dann kommt die Atmosphäre wunderbar herüber. Außerdem geht nichts über Nessers feinen Humor, der auch die Bewegungen eines Briefträger, der allerdings recht spannende Briefe bringt, sehr amüsant als eines Tangotänzers würdig beschreibt.
Dickie_Greenleaf zu »Hakan Nesser: Eine ganz andere Geschichte: Ein Fall für Inspektor Barbarotti« 10.05.2010
Dank der Mousterlin-Briefe zwischen den zähen Ermittlungsversuchen von Barbarotti ist dieser Geschichte tatsächlich stellenweise interessant.
Nur, dass am Ende nicht Barbarotti, sondern sein Vorgesetzter Asunander den Fall löst und dann noch nicht mal gesagt wird wie er auf die Lösung kommt, finde ich unglaublich. Ich kann es noch immer nicht fassen, dass Nesser es tatsächlich so geschrieben hat. Kann man seine Leser so verprellen? Unfassbar.
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Iulia zu »Hakan Nesser: Eine ganz andere Geschichte: Ein Fall für Inspektor Barbarotti« 22.03.2010
Nun bin ich, sehr schleppend, auf Seite 350 angelangt und bin am überlegen, ob ich weiterlesen soll. Das Buch ist extrem langweilig und noch nie habe ich so eine langsame und träge Ermittlung erlebt, in einem Krimi. Wenn die Briefe nicht wären, würde es gar nicht voran gehen. Es fehlt einfach das gewisse etwas an Barbarotti. Defentitv kein Ermittler in den man sich verliebt. Gut finde ich was der Mörder in seinen Aufzeichungen schreibt, ich hoffe da kommt noch ein bischen mehr davon. Aber ansonsten kann man das Buch nicht gerade weiterempfehlen.
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Nicole zu »Hakan Nesser: Eine ganz andere Geschichte: Ein Fall für Inspektor Barbarotti« 25.01.2010
Danke, Hakan Nesser, für dieses göttliche Buch! Es kommt wahrlich nicht oft vor, dass ich auf Seite 40 schon bedauere, dass ein Roman nur ca. 600 Seiten aufweist, aber "Eine ganz andere Geschichte" hat das tatsächlich geschafft.

Gunnar Barbarotti muss man wohl lieben oder hassen, ich finde, Hakan Nesser ist damt endlich mal ein Kommissar mit Humor und einer gehörigen Portion Selbstkritik gelungen.
Die Geschichte selbst ist definitiv Krimi und nicht Thriller, die Spannung zieht sich über die ganze Geschichte hinweg, größere Höhepunkte gibt es nicht. Die Auflösung des Falls ist ein wenig enttäuschend, aber das haben Barbarotti-Fälle wohl so an sich, dieser Kommissar scheint Fälle stets zufällig lösen zu müssen. Diese kleine Schwäche fällt gegenüber den Stärken des Buches aber nicht ins Gewicht. Der Perspektivenwechsel ist gut gelungen, die Sprache ist malerisch und erholsam, Barbarottis Familienleben mindestens so unterhaltsam wie der mysteriöse Fall und Haken Nesser bei diesem Buch besser als je zuvor!
Wer ruhige Skandinavien-Krimis liebt, wird "Eine ganz andere Geschichte" mögen. Wer auf temporeiche Action und Hochspannung steht, könnte enttäuscht werden, sollte diesem Barbarotti aber trotzdem die Chance geben, neuer Lieblingskommisar werden zu dürfen.
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